Verlagsblog

Archiv für Dezember 2008

Wo führen uns soziale Netzwerke hin? oder
Sind soziale Netzwerke wirklich sozial?

Montag, 29. Dezember 2008

in einem > Verlagsspezial Human Network berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung über Netzwerke, Mobiles Arbeiten, Unified Communication und Mobiles Arbeiten. Diese Beiträge beschreiben, was man unter diesen Begriffen versteht, lassen aber auch eine gewisse Zurückhaltung erkennen: „Doch die Qualität der zu vielen Freundschaften ist zweifelhaft,“ ist im Beitrag Geben und Nehmen über soziale Netzwerke zu lesen.

Der „Netzökonom“ Holger Schmidt hat auf seinem FAZ-Blog Netzökonom gerade erst im Beitrag > Soziale Netzwerke und Spiele sind Gewinner des Jahres im Internet das weiterhin steigende Interesse an sozialen netzwerken dargelegt. Allerdings weist er auch auf > Große Überschneidung[en] zwischen StudiVZ und SchülerVZ hin.

Eine derartige Ermittlung der Anzahl der Bewohner die in parallelen Online-Welten leben, belegt einmal mehr, wie sehr soziale Netzwerke ein Ausdruck einer neuen Art von Unverbindlichkeit sind und man darf auch nach dem Datenschutz fragen, der anscheinend keine Hindernisse denjenigen bietet, die nach Doppelanmeldungen in diesen Onlinewelten fahnden. Überhaupt steht diese freizügige Vergabe von Daten jeder Art, eine richtige Online-Schwemme von Daten in sozialen Netzwerken in einem merkwürdigen Mißverhältnis vor der berechtigten Sorge, wie Unternehmen mit den Daten der Kunden, und wie der Staat mit den Daten seiner Bürger umgehen. Bald sagt der Schalterbeamte, nein, blickt streng auf den Bildschirm und fügt hinzu, die Fahrkarte kann ich nicht ausstellen, ich sehe gerade Sie haben Ihre Bücher noch nicht zurückgebracht, und außerdem stehen noch Mahngebühren aus.

Kuscheln, anbeamen, Freundschaften vorschlagen, Kontakte knüpfen und Herzchen verteilen, dies alles führt zu öffentlich dokumentierten Beziehungen, die aber mit einer Öffentlichkeit oder öffentlichen sozialen Beziehungen nichts zu tun haben, weil die elektronische Kontaktaufnahme flüchtig ist, jederzeit einen sicheren Rückzug bietet und nur wenig Maß an Verantwortung erfordert. Die Website mit einem sozialen Netzwerk erlaubt es, sich vor der Kontaktaufnahme ein Bild der Person zu machen. Ist aber nicht eine Person gerade deshalb so interessant, weil sie in einer bestimmten Situation so wunderbar individuell und unverwechselbar, einmalig reagiert, etwas das ihr Profil nie wiedergeben wird?

Die Menschen stellen ihr Profil ins Netz, fördern so selbst eine Vernetzung ohne Grenzen und werden dabei seltsam anonym. Kein Profil in sozialen Netzwerken erlaubt eine Gewichtung der persönlichen Interessen in einem Profil. Ist auch nicht nötig, denn das Profil gibt für alle die gleiche Form der Einträge vor, schließlich will sich jeder Besucher gerne usability-gerecht auf jeder Seite gleich gut zurechtfinden, was dann dabei herauskommt ist eine Uniformisierung und Zerstörung der Öffentlichkeit (frei nach Richard Sennett), deren Folgen noch im Dunkeln liegen.

Und die FAZ zitiert in ihrem Beitrag >Geben und Nehmen in bezug auf soziale Netzwerke Sebastian Erlhofer, Medienwissenschaftler an der Universität Trier, der der Ansicht sei, die Zahl der Verbindungen erhöhe das Prestige. Solche quantitative Freundschaftssuche beschäftigt nicht nur den Begriff der Freundschaft, sondern er erinnert auch an eine bekannte große Suchmaschine, die die Qualität von Informationen zu bewerten vorgibt, in dem die Links auf sie gezählt werden. Das ist wissenschaftlich gesehen der größte Unfug, und alle machen mit.

Die Art, wie > Stadtplanung und Soziale Netzwerke Kommunikationsformen vorgeben, haben viel mit der Schaffung städtischer Gemeinsamkeiten und folglich auch mit sozialen Umgangsformen zu tun. Soziale Netzwerke geben in unseren Zeiten eine trügerische Sicherheit vor. Sie täuschen Bindungen vor,und ihre Teilnehmer merken nicht, wie Bindungsfähigkeit und Verantwortungsbewußtsein in Mitleidenschaft gezogen werden. > Richard Sennett hat 1977, ohne dass es soziale Netzwerke gab, schon über sie geschrieben: > Verfall und Ende des öffentlichen Lebens. Die Tyrannei der Intimität (S. Fischer, Frankfurt/M. 1983). Der Originaltitel The Fall of Public Man ist viel treffender für seine Thesen. In Anlehnung an sie kann man sagen, daß die sozialen Netzwerke keinesfalls sozial sind, sondern zum Niedergang der Öffentlichkeit gerade durch die Vorspiegelung der Öffentlichkeit erheblich und entscheidend beitragen. Je mehr gemeinsame Identität festgestellt oder entwickelt wird, je gleicher alle werden, so möchte man hinzufügen, so unmöglicher wird die Verfolgung gemeinsamer Interessen, erklärt Sennett (dt. S. 295). Das ist nicht unbedingt so paradox, wie es klingt. Nur die Unterschiede lassen die Neugier entstehen und führen zum Entdecken von Neuem.

Unternehmen BabylonIn seinem Buch > Unternehmen Babylon. Wie die Globalisierung die Seele gefährdet hat Peter Winterhoff-Spurk gerade die möglichen Folgen für die Psyche der Menschen angesichts der ökonomischen Globalisierung untersucht. Die immer größere Geschwindigkeit der Veränderungen ist in sich nichts Neues; in anderen Epochen gab es in kürzeren Zeiträumen auch schon erhebliche Umwälzungen. Aber die Zeitgenossen empfinden das Miterleben der Veränderungen schon zu Recht auch als eine Bedrohung. Winterhoff-Spurk will mit Peter Breughels berühmtem Gemälde »Der Turm von Babylon« zeigen, wie Menschen psychisch auf soziale Veränderungen reagieren. Der Autor warnt vor einer ähnlichen ökonomischen und mentalen Gemengelage und fordert uns zu gesellschaftlichem Engagement auf.

Du bist doch auch da drin, sagte mir kürzlich ein Freund. Klar, es gibt ja auch Vorteile und man darf ja trotz aller Kritik auch zugeben, dass das Ausprobieren Spaß macht, wenn auch der Spaß an seine Grenzen stößt. Beim Versuch die Daten zu löschen, sagte eines der Netzwerke, geht nicht, wird nur deaktiviert.

Die digitale Bohème

Freitag, 26. Dezember 2008
„Les bohèmes savent tout, et vont partout, selon qu’ils ont des bottes > vernies ou des bottes crevées.“ – „La Bohème parle entre elle un langage particulier, emprunté aux > causeries de l’atelier, au jargon des coulisses et aux discussions des bureaux de rédaction.“
Henry Murger, Scènes de la vie de Bohème, 1848

Die digitale Bohème, wie der Blog > Medienrauschen die Web 2.0-Interessenten nennt, kann dort auch die neuen Termine der Barcamps und ähnlicher Veranstaltungen nachlesen: > Web 2.0: Termine 2009.

Zu den Beziehungen zwischen der digitalen Bohème und der Literatur steht ein Beitrag auf dem Frankreich-blog: > TICE et la littérature (dt. u. frz.)

Der Ausdruck digitale Bohème erinnert an Henri Murgers Roman Die Bohème. Szenen aus dem Pariser Leben (1848/49) / Scènes de la vie de Bohème. Giacomo Puccini hat sich von dem Roman für seine Oper La Bohème inspirieren lassen.

Mitmachnetz, Buzz marketing, long tail, > rétroliens – zum > Vokabular der digitalen Bohème: „Ce vocabulaire de bohème est l’enfer de la rhétorique et le paradis du néologisme.“ Henry Murger, 1848

> BarCamp Stuttgart, 27./28. September 2008

> Backlist: > Stadtplanung und soziale Netzwerke im Web 2.0 (I)

Warten auf das Christkind

Montag, 22. Dezember 2008

Straßburger Münster

Straßburger Münster, 13. Dezember 2008

Briefe vom WeihnachtsmannUm die Wartezeit auf das Christkind zu verkürzen habe ich früher auf dem alten kleinen Schwarzweiß-Fernseher die vierteiligen Abenteuer-Filme wie Tom Sawyer gesehen und den Geräuschen im Weihnachtszimmer gelauscht. Jetzt bieten sich die »Briefe vom Weihnachtsmann« in der erweiterten Neuausgabe für die Wartezeit auf das Christkind an: Jedes Jahr im Dezember traf für Tolkiens Kinder ein Umschlag mit einer Briefmarke vom Nordpol ein. Er enthielt einen handgeschriebenen Brief und eine schöne farbig ausgestaltete Zeichnung oder Skizzen.

Michael Maar schrieb am 10.12.2005 in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung: »… Immer ist irgendein Unfall im Spiel, eine Tolpatschigkeit des Polarbärs, die den Weihnachtsvorrat gefährdet, eine Attacke der Kobolde, die sich die Märklin-Spielsachen unter den Nagel reißen. Es ist diese Seite, die aus einem schönen Buch zugleich ein bewegendes macht, weil sie das Geheimnis der künstlerischen Schöpfung zeigt, das Produkt aus Liebe und Not.«

R. R. Tolkien
> Briefe vom Weihnachtsmann
Herausgegeben von Baillie Tolkien
Erweiterte Neuausgabe
Aus dem Englischen von Anja Hegemann und Hannes Riffel
(Orig.: Letters from Father Christmas, Harper Collins, London 1999)
112 Seiten
ISBN: 978-3-608-91155-8

Blogsoziologie

Freitag, 12. Dezember 2008

Das Fach Blogsoziologie gibt es (noch) nicht, und es wäre nur ein Teilgebiet einer (so dringend benötigten) Medienkunde, die wiederum auch vielleicht nur ein, aber ein wichtiges Thema in einem modernen Politikunterricht wäre. Bei Blogs geht es natürlich in erster Linie um die Inhalte, die Aufmerksamkeit erzeugen wollen,so wie man in Frankreich den „Bruit“, (> Bruit médiatique par candidat sur le Web den Politiker
wärhend des französischen Wahlkampfs zur Präsidentschaft im Netz oder in der Blogsphäre angerichtet haben, zu messen versucht.

Bevor aber im wesentlichen über die Inhalte gesprochen, muss aber schon mal zumindest einen Blick auf die technischen Hintergründe, nicht auf PHP, die Servertechnik,CSS oder HMTL, sondern auf die Werkzeuge, die Bloggern und gar auch Mikrobloggern zur Verfügung stehen, werfen, um einen Eindruck davon zu erhaschen, welches Entwicklungspotential Web 2.0 nun wirklich bietet. Robert Basic hat dazu einen langen Beitrag verfasst, der die Hintergründe für > Gesprächssphären und Socializing im Netz erläutert. Ein interessanter Beitrag zu einer Soziologe des Web 2.0.

Neuer Partner – neues Glück ?

Donnerstag, 11. Dezember 2008

Doug und Noami Moseley So einfach ist das nicht, und deshalb ist dieses Buch entstanden. Aber das Ziel ist eindeutig: „Making your second marriage a first-class success“ lautet der Originaltitel dieses Buches, das im Frühjahr bei Klett-Cotta erscheinen wird. Im > Interview mit Doug und Noami Moseley, das Heinz Beyer und Katharina Wilts (Klett-Cotta) über das Buch > Neuer Partner – neues Glück. So gelingt Ihre nächste Beziehung geführt haben, erklärt Noami Moseley den Ansatz ihres Buches knapp aber umso deutlicher: „Die eigene Person sollte die oberste Priorität haben. Die nächste ist dann die Partnerschaft. Dann kommen Familie und Freunde. Dann kommt die Arbeit,“ und fügt hinzu, meistens werde die umgekehrte Reihenfolge gesehen. Folglich denken die Partner zu wenig darüber nach, welchen Anteil sie am Erforschen des Scheiterns ihrer Beziehung haben. Die Gefahr, dass die Schwierigkeiten sich in der nächsten Beziehung von neuem zeigen, seien daher sehr groß, zumal eine nächste Beziehung nach einer Scheidung oft unter finanziellen Belastungen steht. Deshalb ist jeder zunächst für sich selber zuständig, die Gründe des Scheiterns selbst zu verstehen und dafür zu sorgen, dass aus ihnen keine Blockaden entstehen. Anders als in > Die geheimen Mechanismen der Liebe, in dem Dirk Revenstorf bestehende Beziehungen untersucht und zu ihrer Pflege rät: „Die Liebe ist kein Ruhekissen,“ verfolgen Doug und Noami Moseley eine andere Idee. Gescheiterte Beziehungen begreifen sie als Chance: „Manchmal braucht es mehrere gescheiterte Beziehungen mit immer denselben Problemen und Verhaltensmustern, bevor die Partner verstehen, was wir meinen. Fehlschläge tun weh, aber sie helfen uns auch, aufzuwachen,“ erklärt Noami Moseley, und seine Frau erläutert ihren therapeutischen Ansatz mit einer Betrachtung der Herkunftsfamilie des Einzelnen. Sie äußert sich auch zu den unterschiedlichen Erwartungen von Mann und Frau und zeigt Wege, wie beide sich auf den Partner einstellen können. Enttäuschungen aus allen Bereichen werden sich in einer neuen Beziehung fortsetzen, wenn sie nicht in der ein oder anderen Form geklärt werden. Beide Autoren haben nicht den Anspruch, dass ihr Buch Therapiesitzungen ersetzen soll, aber sie wollen Lösungswege aufzeigen, in dem sie helfen Probleme zu erkennen.

Doug Moseley, Naomi Moseley,
> Neuer Partner – neues Glück. So gelingt Ihre nächste Beziehung
Aus dem Amerikanischen von Maren Klostermann (Orig.: Making your second marriage a first-class success), mit einem Vorwort von Ines und Bernhard Mäulen
Auflage: 1. Aufl. 2009, 270 Seiten
ISBN: 978-3-608-94508-9

Das Weihnachtsgeschenk:
Patrick Rothfuss, Der Name des Windes

Montag, 8. Dezember 2008

Der Name des WindesFertig! Geschafft. Habe mein erstes Fantasy-Buch gelesen. Und nicht irgendeines. Das Buch von Patrick Rothfuss, > Der Name des Windes hat über 800 Seiten und fesselt den > Vorkoster wie ein dreiteiliger Film, wie es sie früher oft in unserem Schwarzweiß-Fernseher vor Heiligabend gab. Die Geschichte spielt im Wirtshaus zum WEGSTEIN mit seiner dreistimmigen Stille. Zwei Männer saßen am Tresenende und tranken „mit stiller Entschlossenheit“. Nein, ich werde die Geschichte jetzt nicht hier erzählen, nur von meinem Leseerlebnis werde ich berichten. „Das schnelle Trommeln seiner Hufe war wie ein Kontrapunkt zum langsamen Lied des Windes, das ohne Unterlass an meinen Ohren entlangrauschte:“ Solche Sätze geben den Takt des Buches vor, in dem es dem Autor gelingt, den Leser immer wieder vom Aufhören abzulenken. Rothaarig ist der Held der Geschichte, Kvothe heißt er, und er weiß sich in den unmöglichsten Situationen zu behaupten. Manchmal flunkert er, biegt die Wahrheit ein bisschen zu seinem Vorteil zurecht, tut damit niemandem ein Leid an und erreicht so manchen Vorteil für sich. Hartnäckig ist er auch, gefallen lässt er sich nichts. Der Leser kriegt schon so machen Schrecken, dass es Kvothe doch gleich an den Kragen geht, aber Kvothes Findigkeit und seine Beherrschung der Sygaldrie helfen ihm immer wieder.

Der Name des Windes ist ein Fantasy-Roman, der sich historisch gesehen zu keiner bestimmten Zeit ansiedeln lässt. Anspielungen auf das Mittelalter vermischen sich mit der Neuzeit. Das Geld steht immer wieder im Mittelpunkt der Handlung und bestimmt die Entwicklung Kvothes. Er leiht sich seine Finanzmittel und weiß sie geschickt einzusetzen. Der Autor hat in seinem Buch auch einige Hinweise auf die Probleme heutiger Bildungspolitik untergebracht. Studiengebühren richten sich nach den Leistungen und sanktionieren auch das Fehlen. Ein solches Modell ist aber auch ungerecht, zudem wird es hier zu rigoros und willkürlich angewendet. Kvothe muss also nebenher Geld verdienen. Er macht das mit großem Geschick und überwindet die Widerstände („Ich murmelte meine Bindungsformel…“) von allen Seiten und freut sich an seinen Erfolgen. Und einen Dickkopf hat er auch. Er will rauskriegen. wo eine bestimmte Tür hinführt. Und er schafft es ganz nebenbei.

Alles wird einleuchtend geschildert. Geheimnisvolles wird eigentlich ganz rational erklärt und Kvothe liefert Beispiele aus der Praxis und macht auch manchmal mit seiner jugendlichen Ungestümheit etwas kaputt, aber bei so viel Einsatz fallen eben auch mal Späne und die Spannung wird nur noch größer.

62 Kommentare hat > Patrick Rothfuss auf seinem Blog für den Beitrag über die deutsche Ausgabe seines Buches schon erhalten

Patrick Rothfuss
> Der Name des Windes
Die Königsmörder-Chronik. Erster Tag
Aus dem Amerikanischen von Jochen Schwarzer (Orig.: The Name of the Wind)
3. Aufl. 2008
Gebunden mit Schutzumschlag, Vorsatzkarte, Lesebändchen, 864 Seiten
ISBN: 978-3-608-93815-9

> Patrick Rothfuss: Über die Tücken des Übersetzens phantastik-couch.de

> Phantastische Literatur bei klett-Cotta

Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde

Freitag, 5. Dezember 2008

DGPPNDGPPN

Großes Aufgebot in Berlin: Vom 26. bis zum 29.11. fand in Berlin die diesjährige DGPPN-Tagung statt, der Fort- und Weiterbildungskongress im Bereich Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde. Über 7000 Teilnehmer und mehr als 560 Kurzreferate und Vorträge konnten am letzten Veranstaltungstag verzeichnet werden. Große Pharmakonzerne informierten über neue Produkte und besonders aktive Besucher hatten die Möglichkeit, neue Technologien – wie etwa eine Früherkennungssoftware für Kinder mit ADHS – selbst auszuprobieren oder für einen guten Zweck in die Pedale zu treten.

Während Klett-Cotta in den vergangenen Jahren nur durch die Fachbuchhandlung repräsentiert wurde, war der Verlag 2008 zum ersten Mal mit einem eigenen Stand vor Ort – und die Resonanz war überaus erfreulich: Strategisch gut plaziert zwischen Catering und Posterausstellung konnten vor allem beim großen Mittagsrun viele Interessierte begrüßt werden. Neben der Zeitschrift Trauma & Gewalt und Büchern zum Thema ADHS erfreute sich auch die eher satirisch geschriebene Sachse-Reihe großer Beliebtheit. O-Ton einer Standbesucherin bezogen auf Rainer Sachses Selbstverliebt – aber richtig: „Mit diesem Thema sind Sie hier in bester Gesellschaft – hier sind alle narzisstisch!“

Der DGPPN-Kongress 2009 wird ebenfalls in Berlin stattfinden, diesmal mit dem Schwerpunkt Psychische Erkrankungen in der Lebensspanne. Nach den positiven Erfahrungen in diesem Jahr wird Klett-Cotta voraussichtlich auch im nächsten November wieder mit dabei sein.

DGPPNDGPPN

Bücher von > Rainer Sachse bei Klett-Cotta:

Schwarz ärgernWie ruiniere ich meine Beziehung?Wie manipuliere ich meinen PartnerSelbstverliebt

> Psychotherapie bei Klett-Cotta

Die Blogs der F.A.Z.

Mittwoch, 3. Dezember 2008

Bei der F.A.Z. wird immer mehr gebloggt und auch von den Lesern kommentiert . Anfang Dezember erschien das Grußwort von > Oliver Pocher zum neuen Blog F.A.Z. Blog > faz-community.faz.net/blogs/fernsehblog. Und hier steht eine Übersicht über alle anderen F.A.Z. Blogs: faz-community.faz.net/. Das versöhnt doch wieder mit der F.A.Z., nachdem ich mich neulich über > Richard Wagner und die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung gewundert habe.

Literatur – Sachbuch – Blog – Klett-Cotta
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