Verlagsblog

Archiv für Januar 2009

Basic Thinking wird verkauft

Donnerstag, 8. Januar 2009

Robert Basic will sein > Basik Thinking Blog verkaufen, und seine Leser sind natürlich mächtig gespannt, welcher Verkaufserlös erzielt werden kann: 30 000 oder 200 000 EUR? Ein Blog verkaufen? Ganz einfach. Robert Basic schreibt einen > Verkaufstext, den er heute auf eBay einstellen will, bittet seine Leser um Durchsicht und bekommt innerhalb von einem Tag weit über 200 Kommentare. P. S. Mittlerweile wird bei ebay das > Blog Basicthinking angeboten.

Was wird er genau verkaufen? Die Domäne? Den Namen des Blogs? Den Bekanntheitsgrad des Blogs? Die Beiträge? Die Kommentare – das Leben auf dem Blog? Die Leser? Die Verlinkungen auf den Blog, die den Platz 1 in den Deutschen Blogscharts ausmachen? Seine Spürnase, Trends im Mitmachnetz zu finden und einleuchtend zu erklären? Ist das Konzept seines Blogs so gut, dass es sich selber ohne den ursprünglichen Autor, den man mit seiner unverwechselbaren Art beim Lesen zuhören kann: „Hey, probier das noch einfach mal aus,“ trägt? Oder verkauft er ein Gebrauchtauto ohne Motor? Und die Netzgemeinde fragt sich natürlich, wer wird das Blog kaufen? Für alle ist das ein Markttest, um Hinweise über den tatsächlichen Wert eines Blogs zu erhalten.

Blogs sind, wenn sie von einem Autor verfasst werden, weitgehend ein persönlicher Blog, der von den Interessen Erfahrungen, Kenntnissen und von dem Wissen seines Autors lebt. Und genauso, wie man Bücher verkaufen kann, aber nicht das Knowhow, wie ein gutes Buch geschrieben wird, also den Autor und den Lektor nicht einfach versteigern kann, bezweifle ich den langfristigen Erfolg des Käufers. Hat er Erfolg, dann weiß er wie es geht, dann könnte er die Kaufsumme behalten, und müsste nicht Trittbrettfahren.

Aber dennoch ist es spannend, die Aktion zu beobachten, weil Robert alle Bedingungen offengelegt hat, und man nun zuschauen kann, wie der Markt reagiert.

Update:

P. S. > Serverloft aus Köln hat das blog Basicthinking erstanden : > 46.902 Euro für Basic Thinking berichtet der Netzökonom Holger Schmidt.

P. P. S: Was mir jetzt auf dem neuen Blog Basicthinking fehlt? Das ist die unverwechselbare Art von Robert Basic mit seinem Wissen und der Erfahrung die Netzwelt zu erkunden, sie zu beschreiben und zu erklären und manchmal auch darüberherzuziehen. Das kann man auch zu viert nicht einfach eben mal lernen. Und hier > Raubkopierer sind unentdeckte Kunden fehlt der Schreibe genau die Art von Robert, mit der er die Welt des Kommerz so fein beobachten kann. Aber Robert kommt ja wieder.

P. P. S: Irgendwie ist das ganze so, als ob ich mein Buch mit dem Datenträger verkaufen würde, und der Käufer würde dann weiterschreiben. So geht es einem heute schon in Wikipedia. Man versucht einen Artikel beizutragen, und die meist anonyme Community gibt Ratschläge zum Umschreiben, Löschen und Verändern, oft ohne sich mit dem Inhalt wirklich gut auszukennen.

2009: Die Hobbit Presse wird 40!

Donnerstag, 8. Januar 2009

Die Hobbit-Presse bei Klett-Cotta wird 40 Jahre alt. »In einem Loch im Boden, da lebte ein Hobbit …« Mit diesem Satz beginnt J. R. R. Tolkiens Roman »Der Hobbit«, und damit eröffnete er auch der Literatur das neue Genre der Fantasy. Tolkien hatte sich die Geschichte zuerst als Gutenachterzählung für seine drei Söhne ausgedacht. Am 21. September 1937 erschien sie dann aber doch als Buch mit dem Titel »Der Hobbit oder Hin und zurück«. Mittlerweile wurden allein vom »Hobbit« weltweit über 100 Millionen Exemplare verkauft.

Als erste deutsche Tolkien-Ausgabe erschienen ab 1969 > die drei Bände von »Der Herr der Ringe« (damals noch im Allgemeinen Verlag von Ernst Klett, ab 1977 dann im Klett-Cotta Verlag). Der deutsche Entdecker Tolkiens > Michael Klett (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18.12.2002) gab dem Autor mit der > Hobbit-Presse bei Klett-Cotta eine Heimat, die zugleich auch weitere große Fantasy-Autoren wie z. B. Peter S. Beagle, William Goldman oder T.H. White in Deutschland aufnahm. Erst 1997 erschien auch »Der Hobbit« in der gelungenen Übersetzung von Wolfgang Krege (1939-2005) bei Klett-Cotta.

Tolkien2009 jähren sich die deutsche Erstausgabe vom »Herrn der Ringe« und die Gründung der »Hobbit Presse« zum 40. Mal. Aus diesem Anlass erscheint im Frühjahrsprogramm »Der Hobbit« auf Deutsch zum ersten Mal mit den Illustrationen von Alan Lee, nach dessen Entwürfen auch die »Herr der Ringe«-Trilogie von Peter Jackson für den Film entstand.

J. R. R. Tolkien
> Der Hobbit. Mit Illustrationen von Alan Lee
Aus dem Englischen von Wolfgang Krege (Orig.: The Hobbit) , gebunden mit Schutzumschlag, 67 Illustrationen von Alan Lee, davon 26 auf Farbtafeln, Lesebändchen
Auflage: 1. Aufl. 2009, 384 Seiten ISBN: 978-3-608-93800-5
Erscheinungsdatum: 10.03.2009

Tolkien Mit Peter S. Beagle und William Goldman legt Klett-Cotta im Frühjahr zwei weitere Klassiker der Fantasyliteratur vor: Beagle hat „Das letzte Einhorn“ mit der preisgekrönten Geschichte „Zwei Herzen“ fortgesetzt unnd Goldmans „Brautprinzessin“ ist in einer neuen Ausgabe erschienen.

Tolkien Eine ganz andere, moderne Richtung der phantastischen Literatur vertritt Ekaterina Sedia mit ihrem Fantasy-Thriller „Die geheime Geschichte Moskaus“, der im März 2009 erscheinen wird. Das Buch führt uns von der Moskauer U-Bahn in ein altes Reich mit mächtigen Gestalten, die sich skrupellose Verbrecher der Gegenwart zur Wehr setzen müssen.

Das Jubiläums-Jahr 2009 wird mit > Gewinnspiel-Aktionen begleitet. So werden jeden Monat verschiedene Gewinne rund um die Fantasy verlost. Bei der Aktion > „Briefe an Tolkien“ sammeln wir originelle Briefe an Tolkien, wobei die Einsender die > wunderbare Lederausgabe des »Herrn der Ringe« gewinnen können. Wenn ich mich hier auf dem Blog ein bißchen mehr anstrenge, mir ein interessantes Interview mit Tolkien ausdenke, die Fragen an Klett-Cotta schicke und die Antworten schon mal auf den Blog schreibe, kommt dafür vielleicht auch die Lederausgabe. Einen ersten großen Schritt in die Fantasy-Welt habe ich mit der Lektüre von Der Name des Windes von Peter Rothfuss schon hinter mir.

Mehr über > J. R. R. Tolkien.

Literatur – Sachbuch – Blog – Klett-Cotta
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