Die subtilen Unterschiede zwischen Zauberei und Magie:
Die Magier von Montparnasse
Samstag, 27. Februar 2010
Eigentlich wird das Buch zuerst gelesen, bevor > beim Autor nachgefragt wird.
Am vergangenen Donnerstagabend ergab sich dann doch ein kurzes Gespräch mit Oliver Plaschka über sein neues Buch > Die Magier von Montparnasse. Wenn Sie vor dem Öffnen des Buches die ganze Spannung bewahren wollen, dann sollten Sie das > Gespräch mit Oliver Plaschka (mp3) jetzt noch nicht anhören. Andererseits verrät er nicht allzuviel, keine Zaubertricks und Magietricks schon gar nicht. Aber er sagt ein wenig über den Plot der Geschichte, und das könnte Ihnen ein wenig den Blick auf die Feinheiten verstellen, die sie dann auf den ersten Seiten überlesen würden. Den Perspektivwechsel in Form der einzelnen Ich-Erzählungen der Hauptpersonen habe ich schon erwähnt. Gleichzeitig und nacheinander lernt man das Handeln und die Beweggründe der Personen kennen. Und dann das Dekor der Kreuzung Vain. Setzen Sie sich dort in ein Café oder in ein Bistrot. Vielleicht kommen Justin oder Ravi vorbei. Schade, ich hätte gerne noch länger mit Plaschka gesprochen. Gegen Ende des Gesprächs nach den formalen Fragen, wie sind Sie daraufgekommen, usw. wird es richtig spannend.
Nachgefragt:
Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.
11 Minuten


























Koloratur
Cotta. Das gelobte Land der Dichter
Alan Pauls
Frisch verliebt. Und was jetzt?
Die Beatles
Rafael Yglesias
Wolf Wagner
Peter Käding,
Walter Veltroni
Oliver Paschka
Rainer Sache,
Hallgrímur Helgason
Zwei schwarze Jäger
Die Geburt ist nicht der Anfang
Wie bekommt man eine Gehaltserhöhung?
Unglücklich glücklich
Wo die Zitronen blühen
Michael Klett
Eros der Freiheit
Venedig – Spätes Feuerwerk.
Alle Wasser laufen ins Meer
Michal Hvroecky, Eskorta
Mehmet Murat Somer
Rousseau ist heute noch vielen Trakten über die Pädagogik überlegen.
Die 7 Regeln für eine
Matthew Eck,
Tom Duruy
Klett-Cotta und Tropen
Jean Améry
Vielleicht vorher noch einen Abstecher in die Rue de la Gaité, zwischen der Gare Montparnasse und dem Friedhof von Montparnasse, wo im Variété Bobino das ganze Unheil dieser Geschichte anfängt. Es ist eine verklemmte Klappe, die den Zauberer Ravi in erhebliche Schwierigkeiten bringt. Aber mit seiner reichen Bühnenerfahrung löst er souverän diese Situation und ließ das Publikum nicht allzuviel spüren … von diesem Unterschied zwischen Zauberei und Magie. Aber die Société silencieuse findet das gar nicht so unterhaltsam. Alles folgende spielt sich in einem engen Kreis um diese Kreuzung ab, wo auch das wunderbare Standbild von Honoré de Balzac sich befindet, der auf dem Sockel im Morgenmantel steht, so wie Rodin ihn geschaffen hat. Und dann ist da noch das Hotel “Le Jardin”. – Übrigens es ist ein Vergnügen, Oliver Plaschka zuzuhören. Ihm ist es gelungen, die feinen Unterscheide zwischen Zauberei und Magie zu vermitteln. In unserem Gespräch korrigierte er sich. Die Société silencieuse gibt es wirklich. 






