Verlagsblog

Archiv für September 2010

Nachgefragt: Philipp Meyer, Rost

Donnerstag, 16. September 2010


Philipp Meyer, RostAm Dienstag, 14.09.10, 20.00 Uhr, las Philipp Meyer im > Literaturhaus Stuttgart aus seinem jüngst bei Klett-Cotta erschienenem Roman > Rost. Tom Schilling las die deutschen Passagen. Der Übersetzer des Buches Frank Heibert moderierte die Veranstaltung.

Nach der > Lektüre von Rost auf der Zugfahrt von Stuttgart nach Hamburg und zurück über Berlin gab es nach der Lesung im Literaturhaus eine Gelegenheit bei Philipp Meyer nachzufragen: wieso hat ein Zitat aus > Albert Camus‘ Die Pest an den Anfang seines Buches gestellt: „(…) was man in Plagen lernt, nämlich daß es an den Menschen mehr zu bewundern als zu verachten gibt.“ Camus‘ Zitat fasst etwas zusammen, was ich als eine dem Buch zugrundeliegende Philosophie bezeichnen würde, antwortete Meyer. Rupert Neudeck hatte in seinem Vortrag anlässlich des Bonner Kolloquiums am 29. Januar 2010 ebenfalls auf diese Stelle in La Peste und in wenigen Worten die > Bedeutung Camus‘ für die Arbeit der Humanitären, wie Neudeck die vertreter von NGOs nennt, hingewiesen. über U.a. habe ich Meyer auch nach nach dem Aufbau seines Buches und nach einzelnen Personen, wie z. B. Lee, die Schwester von Poe gefragt. Er hat die einzelnen Kapitel aus der Sicht der handelnden Personen geschrieben und lässt auf diese Weise ein spannendes Panorama zwischenmenschlicher Beziehungen entstehen, ohne diesejeweils explizit zu benennen.

Philipp Meyer:

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

1o Min.

> Philipp Meyer,
> Rost
Roman, aus dem Amerikanischen von Frank Heibert (Orig.: American Rust)
1. Auflage 2010
464 Seiten
ISBN: 978-3-608-93893-7

Literaturhaus Stuttgart. Hier der Blick ins Fotoarchiv: > Philipp Meyer, Rost

Die neue Website hat jetzt ein perfektes Suchsystem für das > Fotoarchiv bekommen. Mit rund 3-4000 Fotos von mehr als 400 Veranstaltungen seit der Eröffnung des Literaturhauses 2001.

Philipp Meyer liest im Stuttgarter Literaturhaus

Freitag, 10. September 2010

Philip Meyer, RostPhilipp Meyer wird mit Tom Schillling im Literaturhaus Stuttgart aus seinem gefeierten Debütroman „Rost“ lesen.

Dienstag, 14. September 2010, 20:00 Uhr.

Hartmut Wilmes schreibt in der Kölnischen Rundschau am 1.9.2010:

„Die Schicksalswucht Cormac McCarthys, die psychologische Finesse Richard Fords und die sprachliche Verdichtungskunst Ernest Hemingways – all diese Kardinaltugenden großer amerikanischer Literatur sind in diesem ebenso monumentalen wie filigranen Romandebüt (!) gebündelt. So schafft es Philipp Meyer, dass man um jeden seiner angeknacksten Helden bangt. Im blutigen Finale ist noch einmal alles möglich – katastrophales Scheitern oder wundersame Rettung. Unmöglich, dieses fantastische Buch in den letzten Kapiteln noch einmal beiseite zu legen.“

> Ein Lesebericht auf dem Blog von Klett-Cotta:

„Philipp Meyer erzählt eine spannende Geschichte. Er lässt die Personen seiner Handlung alleine erzählen. Die vielen Kapitel konzentrieren sich immer auf die Gedanken und die Erlebnisse einer Person, die über ihre Empfindungen berichtet und nur im Kontakt mit anderen werden Urteile über oder Empfindungen für andere vermittelt. Diese vielen Einzelbeobachtungen verdichten sich zu einem spannenden Roman.“ H. Wittmann

Philipp Meyer, > Rost,
Roman, aus dem Amerikanischen von Frank Heibert (Orig.: American Rust)
1. Auflage 2010
464 Seiten
ISBN: 978-3-608-93893-7

Frisch verliebt. Und was jetzt?

Freitag, 10. September 2010

Gestern oder heute sind Sie ihm oder ihr begegnet. Kennen Sie (noch) das Gefühl? Oder erinnern Sie sich noch daran? Oder ist das gerade akut? Oder mal wieder aktuell? Frisch verliebt. O je. Nicht so ganz zurechnungsfähig? Die oder der! Das wär’s! Und alle/s andere(n) verblass(en)t davor. Ruft er/sie an? Der ganze Terminkalender kommt durcheinander, tritt völlig in den Hintergrund, weil gerade wieder seine/ihre SMS gekommen ist. Das Handy hat gerüttelt, man kann jetzt nicht draufgucken, es geht jetzt wirklich nicht, weil man gerade in einer Besprechung sitzt, aber gleich wird doch der Blick aufs Display riskiert, schreibt sie/er? Und man kann seine eigenen Gefühle oder seine Gefühlswelt doch so wenig oder gar nicht verbergen, man schwebt auf Wolke 7. Alle anderen fragen besorgt-neugierig, geht es Dir gut? Sie haben ohnehin schon längst gemerkt, dass sich da was anbahnt, und würden doch so gerne mehr drüber wissen.

Man möchte ja eigentlich auch gar nichts anderes mehr erzählen. Aber man kann ja auch nicht über alles gleich reden. Man muss ja erstmal gucken, wie sich die Dinge entwickeln. Ruft sie/er wieder an? Oder die Sache nimmt erst noch ihren Lauf. Sehen wir uns bald/überhaupt wieder? Kann man / frau jetzt was dafür tun, oder hießt es abwarten. Handydisplay, Mail, Telefon, SMS werden immer wichtiger, wenn nichts kommt, ist das ein gutes oder ein schlechtes Zeichen? Noch ein SMS auf den Weg shicken? Oder nach den drei von heute mittag, noch warten. Da kommen gleich 3 hintereinander. Oder man hatte schon zwei drei Dates und jetzt kommt das nächste. Man fühlt den Kopf total verdreht. Man vergisst alles mögliche, manche Dinge sind überhaupt nicht mehr wichtig. „Dass Liebe ein wenig doof macht, ist wissenschaftlich erwiesen,“ weiß Michael Eichhammer, der diesem so altbekannten Gefühl systematisch nachgegangen ist.

Verliebt. Erste HilfeAm 22. September erscheint seine Erste Hilfe für Frischverliebte sei Klett-Cotta und hilft bei der Beantwortung einer der ersten dringenden Fragen: „Wer ruft wen zuerst an?“ Eichhammer verspricht „Seriöse Tipps für »Jedermann« und »Jede Frau«“. Und was eine(n) wohl erwartet? Der Traumpartner/ die Traumpartnerin? Geht das gut? Kann das gutgehen? Ist sie/er es wirklich? Steht das erste Date noch aus? Und macht man jetzt auch alles richtig? Und genügt Luft und Liebe wirklich zum Leben? Was muss jetzt unbedingt vermieden werden?

Wird es ein Treffen mit den Eltern geben? Wie geht das mit dem Online-Dating. Der Geisteszustand Frischverliebter benötigt ganz bestimmt eine Form der (Selbst-)Behandlung, damit man oder frau trotz allem einen halbwegs klaren Kopf bewahren kann. Mit diesem Buch versteht man/frau, wie die Antwort auf die Frage „Wer ruft wen zuerst an?“ lautet. Michael Eichhammerr schreibt: “ Dieses Buch will keineswegs in den Chor der Unkenrufer gegen das private Glück einstimmen. Enttäuschte Liebesdeserteure sind nicht die Zielgruppe von Erste Hilfe für Frischverliebte. Im Gegenteil sollen alle angesprochen werden, die das Wagnis eingehen, ihr Herz so weit zu öffnen, dass es zur Eintrittspforte für das Schönste wird, was das Leben zu bieten hat, sich damit gleichzeitig aber auch verwundbar machen.

(Der Internet Explorer 7 mag > das Buch zum Blättern nicht anzeigen?)Dieses Buch will dabei helfen, das Verletzungsrisiko zu reduzieren und soll als Erste-Hilfe-Kasten für akute Fälle dienen. Zum Beispiel als Brillenputztuch, wenn die rosarote Brille beschlägt. Oder als Krisenmanagement bei vergeblicher Liebesmüh und anderen Worst-Case-Szenarios.“ – Der Lesebericht folgt auf diesem Blog.

Website zum Thema Frisch verliebt und jetzt?

Michael Eichhammer hat mit viele Zitaten, Infos, Film- und Buchtipps eine Website zum Frischverliebstsein erstellt, wo die Betroffenen sich Rat holen können: > www.hilfe-verliebt.de Mit einer großen Online-Datenbank der Liebe! Liebesbeweise, Liebesforschung, Hobbypsychologie… Fakten, Fakten, Fakten zum irrationalsten aller Forschungsgebiete. Und Tipps für Frischverliebte , schwere Fälle, Sonderfälle – das ist immer ein Sonderfall – und sonstige Liebesunfälle…

Michael Eichhammer
> Erste Hilfe für Frischverliebte
1. Aufl. 2010
233 Seiten
ISBN: 978-3-608-94563-8

> Der Autor empfiehlt:

ANWENDUNGSBEREICH
Hilft sofort gegen gebrochene Herzen, zitternde Knie, drohende Ohnmacht, Schlaflosigkeit, Appetitlosigkeit, Suchtverhalten, Stimmungsschwankungen, Wahnvorstellungen und alle anderen Symptome von Liebe.

DOSIERUNG
In schweren Fällen zwei mal täglich lesen!

Ausserdem auf diesem Blog zum Thema Liebe:

> “Die Liebe ist kein Ruhekisssen” Die geheimen Mechanismen der Liebe
> Die unendliche Freiheit und das Ende der Liebe
> Sex im Buchladen

Lesen: J.R.R. Tolkien, Sigurd und Gudrún

Montag, 6. September 2010

Gerade habe ich angefangen, diesen Band zu lesen und mir zu überlegen, wie mein Lesebericht wohl aufgebaut sein wird… er muß auch vor der Fangemeinde bestehen können – da entdecke ich auf dem Blog Faszination Tolkien Sahanyas Ankündigung eines Online-Kurses zu Tolkien. Schon dachte ich an meinen Koffer, der leider schon wieder im Keller steht und dann an die Zahl der verbleibenden Urlaubstage. Aber man sollte immer gleich genau lesen: Online…, schade, ein Besuch in Cardiff hätte mir gut gefallen: Im University of Wales Institute in Cardiff, Großbritannien werden im Oktober zwei Online-Kurse zu Tolkien und seinem Werk angebten: 1. Fantasy Literature: Tales Before and After Tolkien und 2. J.R.R. Tolkien: Myth and Middle-earth in Context. Ganz billig sind die beiden Kurse nicht, aber nach 10 Wochen dürfte man in Sachen Tolkien fit sein.

Literatur – Sachbuch – Blog – Klett-Cotta
Klett-Cotta is proudly powered by WordPress and the 3 Column Relaxation Theme from Clemens Orth.
Entries (RSS) and Comments (RSS). 22 queries. 0,337 seconds.