Verlagsblog

Archiv für August 2011

Schon gelesen? Sandro Veronesi, XY?

Mittwoch, 31. August 2011

Ein leerer Schlitten kommt ins Dorf zurück. 11 Personen sind verschwunden. Alle 11 Reisende haben die Fahrt nicht überlebt. Ein Unfall? Die Autopsie der Leichen verrät, dass keiner an den Folgen des Unfalls gestorben ist. Was ist da passiert?

Und wie steht es um Ihre Kombinationsgabe? Ein Buch zum Lesen und Mitmachen.

>Losen Sie das Rätsel und erzählen Sie Ihre Variante der Geschichte von »XY«!

Auf Facebook > XY-Roman

Sandro Veronesi
XY
Aus dem Italienischen von Michael von Killisch-Horn
1. Aufl. 2011, 394 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-608-93960-6

Brigitte Kronauer:
Paraphrasen auf alte Graubündner Sagen

Mittwoch, 24. August 2011

Klett Cotta hatte am Samstag, den 20. August 2011 die Ehre, das Sommerfest des Literarischen Colloquiums direkt am Wannsee bei herrrlichem Sommerwetter in Berlin ausrichten zu dürfen: > Fotos. Zu Beginn der Veranstaltung las Brigitte Kronauer aus Ihren noch nicht veröffentlichten Miniaturen. Paraphrase auf Graubündner Sagen. Diese Texte sind Bestandteil eines größeren Romanprojektes.

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

ca. 25 Min.

> Lesung von Brigitte Kronauer *.mp3
> Brigitte Kronauer > Die Tochter des Gesanges – Frankfurter Rundschau

Leseberichte und Gespräche auf diesem Blog:

> Lesebericht: Brigitte Kronauer, Favoriten. Aufsätze zur Literatur
> Festakt zum 350. Cotta-Jubiläum
> Nachgefragt: Brigitte Kronauer, Zwei schwarze Jäger
> Kann man Literatur photographieren? Brigitte Kronauer im Stuttgarter Literaturhaus
> Vorgelesen: Zwei schwarze Jäger
> Brigitte Kronauer auf dem Stand von Klett-Cotta
> Brigitte Kronauer: Errötende Mörder

Einige Blicke ins > Fotoarchiv des Stuttgarter Literaturhauses:

> Das gelobte Land der Dichter
Peter Kaeding, Montag, 23.11.09, 19.00 Uhr

> Zwei schwarze Jäger
Brigitte Kronauer, Donnerstag, 17.09.09, 20.00 Uhr

Das Sommerfest des Literarischen Colloquiums in Berlin 2011

Sonntag, 21. August 2011

Auf Einladung des Literarischen Colloquiums war Klett-Cotta mit seinen Autoren am Samstag, 20. August, mit dabei. Ein so wunderbar gelungenes Fest vor prächtiger Kulisse, mit Lesungen auf der Terrasse und in der Rotunde direkt am Wannsee.

Die > Fotos vom Fest.

Einige Tonaufnahmen folgen bald hier als Podcast / *.mp3.

Das Blog von Klett-Cotta : die heutige Tagesbilanz

Sonntag, 21. August 2011

Zum Wochendabschluss mal wieder einige Anmerkungen zu diesem Blog.

Unter den heutigen fast 2000 neudeutsch „Page-Impressions“ = Seitenaufrufe standen folgende Beiträge an der Spitze:

> Lesebericht: McLuhan, Fiorie, Das Medium ist die Massage wurde 85 mal aufgerufen. Ein tolles Buch.

> Nachgefragt: Gerhard Roth, Bildung braucht Persönlichkeit fand 85 Leser. Haben Sie auch das Interview mit Herrn Roth gehört? Das Buch gehört zu denen, die eigentlich ständig auf diesem Blog ganz oben angezeigt werden müssten, wie so viele andere der hier besprochenen Bücher auch. Geht aber leider nicht. Aber ist es prima, dass eine bekannte Findmaschine Ihnen immer wieder den Weg in die vielen kleinen Seitentürchen dieses Blogs weist. Lesebericht… Und Nachgefragt… Müsste mir eigentlich als Idee patentiert werden. Der beste Lohn, das sind die vielen Besucher, die hier so viele Seiten aufrufen.

> Ralph Bollmann, Walküre in Detmold wurde 50 mal gefunden. Stimmt, die Fotos von der Veranstaltung im Literaturhaus Stuttgart fehlen hier noch. Werden bald nachgetragen. Und der Lesebericht zu diesem Buch erscheint hier auch noch. Nachgefragt! Das Video-Gespräch mit Herrn Bollmann ist auch schon verabredet. Aber erst das Buch lesen.

> Angelesen, Sandro Veronesi, XY haben 48 Leser aufgerufen. Erst > JPodn Douglas Coupland dann Walküre in Dortmund, dann kommt der Lesebericht zu diesem Buch.

> Sandro Veronesin XY: 11 Leichen – 11 Todesarten – ein Riesenrätsel an der Grenz unseres Verstandes wollten 47 Blog-Besucher lesen.

> Klett-Cotta und Tropen: Herbst 2011 haben 45 Blog-Besucher angesehen. Das Herbst-Programm von Klett-Cotta und Tropen hat aber viel mehr Besucher verdient.

Genug mit der Statistik. Über die heutigen 2000 Aufrufe der 350 Blog-Beiträge freut sich der Autor und wird umso schneller lesen, um die nächsten Leseberichte hier bald abzuliefern zu können.

Angelesen: Sandro Veronesi, XY

Samstag, 20. August 2011

Gestern Abend habe ich mit der Lektüre von Veronesis Roman > XY angefangen. Spannend und sehr gut geschrieben. Eine ganz merkwürdige Geschichte, wenn auch ziemlich grausam. Nach den ersten Seiten sollte ich wohl erst weiterlesen, wenn niemand anruft oder keine wichtigen Termine im Kalender stehen. Während der Lektüre an einem Stück wird man nicht ansprechbar sein.

Wollen Sie meine Ungeduld teilen? Die > < a href="http://klett-cotta.de/fm/14/9783608939606.pdf" target="_blank">Leseprobe ist ein erster Vorgeschmack.

Lese(zwischen)bericht: Douglas Coupland, JPod

Freitag, 19. August 2011

Muss mich echt ranhalten, damit der Lesebericht zu > JPod hier termingerecht am 24.8.2011 erscheint. Aber Die Aussichten sind bestens dafür. Morgen geht es mit der Bahn nach Berlin zum Literarischen Sommerfest am Wannsee. Ethan und seine Kollegen im JPod habe ich schon kennengelernt. Und die Besprechungen – neudeutsch „Meeting“ -mit ihrem Chef können so auch in vielen anderen Firmen stattfinden. Alle dürfen mitreden, und der Chef fasst nicht widerspruchsduldend zusammen: „Fakt ist…“ Also kommt die Schildkröte in das PC-Spiel rein. Das ist nun gesetzt. Wer im Entwicklungszentrum, kurz JPod arbeitet, wird schneller, als ihm lieb ist, ein Teil des Systems, Diktion, Habitüden und strenge Hierarchien mit eingeschlossen. Das ginge ja noch alles, wenn Ethan nicht nicht mit einem Besuch bei seinen Eltern Riesenprobleme hätte. Und mit den vielen Chinesen in seiner eigenen Wohnung weiß er auch nicht so recht was anzufangen. Kann man wirklich erholsam unter dem Schreibtisch mit den Gelben Seiten als Kopfkissen beim Mittagsschläfchen ausspannen? Mit dem festen Einband und dem Cover von Coupland, die den Übergang der Entwickler-Crew zu Lego-Figuren andeutet, sie werden selbst Teil des Spiels, ahnt man, was auf die JPod-Bewohner zukommt.

Auf die Lesung von Coupland bin ich gespannt! Samstag, 20 Uhr.

PROGRAMM des Sommerfests.

15:30 Uhr (Terrasse) Begrüßung
16:00 Uhr (Terrasse) Brigitte Kronauer und Elisabeth Binder über »Berge und Seen«
17:00 Uhr (Rotunde) Andrea Hanna Hünniger liest aus »Das Paradies. Meine Jugend nach der Mauer.«
Moderation: Jakob Augstein 18:00 Uhr (Terrasse) Hallgrímur Helgason liest aus »Eine Frau bei 1000°«
Moderation: Thomas Böhm – Deutsche Lesung: Mechthild Großmann
19:00 Uhr (Rotunde) Richard Kämmerlings und Jörg-Uwe Albig über »Die Zukunft der Gegenwart«
20:00 Uhr (Terrasse) Douglas Coupland liest aus »JPod« Moderation: Holm Friebe
21:00 Uhr (Rotunde) »Der Mann ohne Gedächtnis« Biographisches zu und Gedichte von Gottfried Benn Mit Holger Hof, Ulrike Draesner und Michael Lentz

Im Anschluss isländische Tanzmusik mit DJ Locoto
Ganztägig
Kinderprogramm
Fantasy-Kurzlesungen mit Christian von Aster
17:45 Uhr (Fantasyraum)
Verlosung Hobbit-Presse-Gewinnspiels

Douglas Copland
> JPod – Erscheinungsdatum: 24.08.2011
Aus dem Englischen von Clara Drechsler und Harald Hellmann (Orig.: Jpod)
1. Aufl. 2011, 520 Seiten,gebunden ohne Schutzumschlag
ISBN: 978-3-608-50103-2

Lesebericht: Laura Grodstein. Die Freundin meines Sohnes

Freitag, 12. August 2011


Fast immer gehe ich vor der Abfahrt eines Zuges einmal durch die Bahnhofsbuchhandlung, wohl wissend, dass genug Lektüre im Koffer bereits mitreist. Und dann kann man die Kunden beobachten, die anders als in normalen Buchläden so aussehen, als wollten sie nicht nur mal gucken, sondern wirklich unbedingt noch ein Buch kaufen, der Blick auf die Uhr beweist es, ihr Zug fährt gleich ab. Nach der Lektüre von Laura Grodsteins > Die Freundin meines Sohnes bei meiner > letzten Zugfahrt nach Paris hin und zurück bin ich mir sicher, hier in der Bahnhofsbuchhandlung sollte eigentlich ein großer Stapel von diesem Roman liegen. Man lebt ein paar Stunden mit Pete Dizinoff. Fit, erfolgreich, ein schönes Haus, eine fürsorgliche Ehefrau und ein Sohn Pete. Mit den Sterns, ihren Freunden, waren sie lange unzertrennlich, verbringen zusammen die Urlaube. Rückblenden präzisieren das Gewicht von so manchem Ereignis und machen den Leser mit dem Vorleben der des Quartetts bekannt. Die Sterns, Iris und Joe bekommen ein Tochter, die viel später ein totes Baby heimlich zur Welt bringt, wobei die Umstände dieser Geburt etwas obskur bleiben. Jedenfalls bekommt Laura erhebliche Probleme und verändert auch das leben der beiden Ehepaare. Und da ist noch der Sohn der Dizinoffs Alec, der Jahre später, nachdem Laura das alles hinter sich hat, wieder mit ihr zusammentrifft… Und Pete begegnet Laura auch. Mit der Lektüre dieses Buches lebt man einige Zugstunde lang viele Jahre mit diesen beiden Familien mit. Pete hat gegenüber Alec als Vater die besten Vorsätze, aber irgendwie kriegt er die Kurve nicht und schafft erst recht neue Probleme. Treiben die Umstände die Entwicklung in dieser Geschichte voran, oder sind es die Fehler die einige Erwachsene im guten Glauben, richtig zu handeln, machen? Die Subtilität der geschilderten Handlungen und Ereignisse wird durch die genaue Beobachtungsgabe und das Einfühlungsvermögen von Lauren Grodstein noch gesteigert.

|Lesen zu Hause  |Lesen am Strand  |Oft drin blättern  |Lesen im Zug X |Lesen im Urlaub  |

Lauren Grodstein
> Die Freundin meines Sohnes
Roman, aus dem Amerikanischen von Silvia Morawetz (Orig.: A Friend of the Family)
1. Aufl. 2011, 351 Seiten,
ISBN: 978-3-608-93896-8

Sandro Veronesi, XY: 11 Leichen – 11 Todesarten – ein Riesenrätsel an der Grenz unseres Verstandes

Dienstag, 9. August 2011

Mit einem vollem Bücherkoffer reise ich demnächst in den Urlaub. Schenkt man den Ankündigungen Glauben, wird uns dieses Buch einige Tage in Atem halten. Im verschneiten Wald nahe des Bergdorfs San Giuda werden elf Leichen von elf Touristen entdeckt. Jedes Opfer ist eines anderen Todes gestorben. Die Behörden versuchen erstmal, das Unerklärbare zu vertuschen, aber der Priester Don Ermete und die Psychologin Giovanna lassen nicht locker und versuchen, das Rätsel zu lösen. Und so beginnen sie eine philosophische Zickzackfahrt an die Grenzen unseres Verstandes. Die > Leseprobe ist ein erster Vorgeschmack. Eines Tages kommt der Schlitten von Formento wie immer um 10 Uhr im Dorf an, aber leer!

Für diesen Roman gibt es eine Lektürevorbereitung in Form einer Website: > www.xy-roman.de/. Hier werden die Personen der Handlung und die Indizien vorgestellt. Besuchen Sie diese Website, denn ihre infos sind nicht im Buch enthalten. Es gibt > eine Karte Borgo San Giuda, Informationen zu den Einwohnern, den Familienklans, die verwandtschaftlichen Beziehungen und die psychischen Krankheiten, unter denen viele von ihnen leiden. Und verschiedene > Trailer zum Buch. Ein > Wörterbuch ist auch vorhanden. Da gibt es unter vielen anderen Lorenzetto Lassmann, Jahrgang 1958, der ein Glasauge hat und stundenlang in der Hocke sitzen kann. Er leidet unter Schizophrenie und Verdinglichung. Er wird zum Mittelpunkt einer wissenschaftlichen Diskussion, ob es sich bei der Schizophrenie um eine einzige Krankheitseinheit (Entität) handelt oder ob sie eine inhomogene Gruppe von Erkrankungen. Abbe Lane (geboren als Abigail Francine Lassman am 14. Dezember 1932) ist eine amerikanische Sängerin und Schauspielerin.

Am 23. August erscheint > XY von Sandro Veronesi.

Figuren, Krankheiten, Namen – Auf der Webseite von > www.xy-roman.de/ können Sie sich über die Hintergründe der Figuren, Beziehungen, Querverweise und weitere Details informieren.

> Facebook-Fanpage von XY

Sandro Veronesi
> XY
Aus dem Italienischen von Michael von Killisch-Horn
1. Aufl. 2011, 394 Seiten,
ISBN: 978-3-608-93960-6

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