Verlagsblog

Archiv für September 2013

Klett-Cotta auf der Frankfurter Buchmesse 2013

Montag, 30. September 2013

Wir sehen uns auf dem Stand von Klett-Cotta auf der > Frankfurter Buchmesse vom 9-13. Oktober 2013?

Bald ist es wieder soweit. Die vertrauten Gänge, die Stände, die Hallen, aber die Bücher sind neu und hier folgt die Auswahl der Bücher, deren Autorinnen und Autoren auf dem Stand von Klett-Cotta anzutreffen sind:

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Den Stand (Klett-Cotta, Tropen, Hobbit Presse und Psychologisches Fachbuch) finden Sie in Halle 3.1. / Stand D143.

Autoren am Stand von Klett-Cotta bei der Buchmesse 2013 mit allen Lesungen und Gesprächen:
>> PDF mit allen Klett-Cotta Autoren auf der Messe

Brigitte Kronauer, > Gewäsch und Gewimmel
Wir sind im Wartezimmer der mitfühlenden Krankentherapeutin Elsa. Wer hierherkommt hinterlässt seine unsichtbaren Spuren: Hier kreuzt sich alles: Lebensgeschichten, Sehnsüchte und Zeitungslektüren. Tagsüber hört Elsa zu, nachts kann sie dafür nicht schlafen, weil die Erinnerungen der Patienten ihr den Nachtschlaf rauben. > Die Leseprobe – „Ein besonderer Fall ist natürlich Luise Wäns, die Mutter der mürrischen Bankbeamtin Sabine. Frau Wäns ist die einzige Person, die Elsa zuhause, im Tristanweg 8 besucht, draußen, flußabwärts.
Seit die gymnastischen Übungen nicht mehr notwendig sind, fährt Elsa manchmal zum Wandern hin. »Frau Wäns«, sagt Elsa ihrem Freund Henri, der bis auf die Wochenenden frühmorgens zur Arbeit fährt und meist spätabends wiederkommt, »wirkt von weitem wie eine Studentin von der wurschtigen Sorte. So zieht sie sich auch an, aber nicht, da bin ich sicher, um jünger zu erscheinen. Sie hat einfach nicht mitgekriegt, daß sie äußerlich älter geworden ist.«“ verschafft mir die untrügliche Sicherheit, wenn ich das Buch in die Hand bekomme, und die Lesprobe mache, höre ich wieder bei der letzten Seite auf. So ist das mit den Romanen wie zum Beispiel > Zwei schwarze Jäger von Brigitte Kronauer.


Patrícia Melo, > Leichendieb
Ein Päckchen Kokain liegt neben der Leiche eines jungen Mannes. Der Finder beschließt, es zu verkaufen, und verstrickt sich damit in eine Welt aus Betrug und Erpressung. Patrícia Melo liefert ein bestechend genaues Porträt der Rauschgift- Mafia in Lateinamerika. Wenn ich das Buch wiederbekomme und endlich zu Ende lesen kann, wird hier auch der Lesebericht dazu erscheinen. Melos Krimi gehört zu denen, die zu Hause nicht rumliegen dürfen, wird gleich eingesteckt, und ich bekomme es wieder, wenn erst alle es gelesen haben.

9. Oktober, 14–15 Uhr am Stand von Klett-Cotta, Halle 3.1, Stand D 143
11. Oktober, 11 –12 Uhr am Stand


Michel Laub, > Tagebuch eines Sturzes
Eindrücklich schildert Michel Laub, wie die Folgen des KZ-Traumas Großvater, Vater und den Erzähler selbst prägen. Wie ein Fluch zieht sich das Nichterinnernkönnen durch die Familie. Erst dem Enkel gelingt es, aus dem Nebel des Ungesagten herauszufinden. „Einige Dinge, die ich über meinen Großvater weiß, “ lautet das Motto dieses Buches. und die ersten Zeilen: „1. Mein Großvater sprach nicht gern von früher. Was nicht verwunderlich ist, zumindest nicht, was das Wesentliche angeht: dass er Jude war, nach Brasilien kam in einem dieser vollgepferchten Schiffe, wie Vieh, für das die Geschichte zu Ende zu sein schien, mit zwanzig oder dreißig oder vierzig, das ist egal, und nichts bleibt übrig als eine Art von Erinnerung, die kommt und geht und ein schlimmeres Gefängnis sein kann, als das, in dem du gewesen bist.“

9. Oktober, 15–16 Uhr am Stand von Klett-Cotta, Halle 3.1, Stand D 143
10. Oktober, 12.30–13.30 Uhr am Stand


Barbara Vinken, > Angezogen. Das Geheimnis der Mode
Ist der Wandel der Moden eine unvorhersehbare Laune der Kultur? Mitnichten, sagt Barbara Vinken, auch wenn wir, die diese Moden tragen, meist keine Ahnung haben, was wir tun, wenn wir uns anziehen. Modewandel hat System und ist ein Spiegel der Gesellschaft. – Gibt es eine Tyrannei der Mode. Sind das Launen von , na von wem eigntlich? Wie entsteht Mode? Bei genauerer Betrachtung ist sie doch ein Spiel nach Regeln – und Vinken zeigt sie als ein differenziertes Zeichensystem im historischen Wandel. Im bürgerlichen Zeitalter ist Mode weiblich geworden, Männer kommen unscheinbar im Anzug daher. Stimmt das eigentlich? Heute ist der angeblich herrschende Trend der zum Unisex. Doch wenn sich Frauen wie Männer anziehen, ziehen sich dann beide gleich an? Wenn meine Tochter mir das Buch wiedergibt kommt der Lesebericht auf diesen Blog. Auf das Gespräch mit der Autorin auf der Buchmesse freue ich mich. Mal gucken, was ich dann anziehen werde: „Bei Männern dagegen bestimmt die Opposition Arbeit/Freizeit das Erscheinungsbild. Der Anzug kann militärisch windschnittig sein – Boss, Tradition verpflichtet –, knabenhaft zierlich wie bei Dior, Helmut Lang oder Jil Sander oder Männer von Gewicht kleiden: Brioni. Manchmal wird er statt mit Hemd mit T-Shirt oder Rollkragenpullover getragen. Mit Krawatte oder, exzentrischer, mit Fliege. Gedeckte Farben. Dunkel fließende Wollstoffe und im Sommer feste Baumwolle oder Leinen.“ S. 21

10. Oktober, 15.30–16.30 Uhr am Stand von Klett-Cotta, Halle 3.1, Stand D 143


>Ingrid Müller-Münch, > Sprengsatz unterm Küchentisch. Wenn die Frau das Geld verdient
Es ist noch lange nicht selbstverständlich, dass sich auch in der Geldfrage die Geschlechterrollen ändern. Inzwischen ernährt immerhin bei jedem zehnten Paar die Frau die Familie. Ingrid Müller- Münch sprach mit vielen Paaren ausführlich und blickte in das Innere ihrer Beziehungen. Hat das Gesellschaftliche Umdenken bereits angefagen? „Dieses Buch blickt ins Innere der Beziehungen: Die Autorin hat mit Männern und Frauen gesprochen, die sich mitten in dieser umwälzenden Neuorientierung befinden. Sie hat nachgefragt, was aus Männern wird, die keine Arbeit mehr haben, sich aber auch nicht als Hausmann verstehen.“ steht auf der Website von Klett-Cotta.

11. Oktober, 14.30–16 Uhr am Stand von Klett-Cotta, Halle 3.1, Stand D 143


Ralph Bollmann, > Die Deutsche. Angela Merkel und wir > Lesebericht > Nachgefragt
Ralph Bollmann fragt sich und uns, wieso Bundeskanzlerin Merkel so beliebt ist. Sie führt die Liste der beliebtesten Politik bei uns an. Gerade jetzt nach der Bundestagswahl hilft dieses Buch, das Phänomen Merkel zu erklären. Sie hat mit dem Ein-Wort-Programm „Merkel“ die Wahl gewonnen, aber die bürgerliche Koalition hat sie verloren. So nahe liegen Sieg und Niederlage aneinander. Ralph Bollman hat noch vor der Wahl auf unsere Fragen geantwortet: > Nachgefragt

10. Oktober, 11–12.30 Uhr am Stand von Klett-Cotta, Halle 3.1, Stand D 143


Autoren am Stand von Klett-Cotta bei der Buchmesse 2013 mit allen Lesungen und Gesprächen:
>> PDF mit allen Klett-Cotta Autoren auf der Messe


Nochmal alle Titel zusammen:

Brigitte Kronauer, > Gewäsch und Gewimmel
Roman
1. Aufl. 2013, 615 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-608-98006-6

Patrícia Melo, > Leichendieb
Thriller, aus dem Brasilianischen von Barbara Mesquita (Original: Ladrão de Caváderes)
3. Aufl. 2013, 203 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-608-50118-6

Michel Laub, > Tagebuch eines Sturzes Angezogen. Das Geheimnis der Mode
1. Aufl. 2013, ca. 250 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag, mit farbigem Tafelteil
ISBN: 978-3-608-94625-3

Ingrid Müller-Münch, > Sprengsatz unterm Küchentisch. Wenn die Frau das Geld verdient
1. Aufl. 2013, ca. 290 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-608-94595-9

Ralph Bollmann, > Die Deutsche. Angela Merkel und wir
2. Aufl. 2013, 224 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-608-94750-2

Fotos: Archiv, (c) Heiner Wittmann, 2012/2013.

Erklärung „Zukunft des Buches – Zukunft Europas“ von Deutscher Kulturrat, Börsenverein des Deutschen Buchhandels, Syndicat national de l’édition und Syndicat de la Librairie Française

Montag, 16. September 2013

Am 9. September 2013 haben das Büro für Buch- und Verlagswesen der französischen Botschaft in Deutschland in Zusammenarbeit mit dem Börsenverein des deutschen Buchhandels, der Frankfurter Buchmesse, dem Deutschen Kulturrat und dem internationalen literaturfestival berlin in Berlin das Buchforum „Zukunft des Buches, Zukunft Europas” ausgerichtet. Hochkarätige Gäste aus Kultur und Politik diskutierten mit Verlegern und Buchhändlern und Schriftstellern in der Vertretung der Europäischen Kommission in Berlin über wichtige Fragen, die sich aus der Digitalisierung der Bücher ergeben: Wie entwickelt sich der Buchsektor im Umfeld des schnell wachsenden E-Bookmarktes? Welche politischen Ansätze gibt es zur Unterstützung des Buches? Welche Rolle kann und muss Europa dabei spielen?

Die Ergebnisse dieses Forums wurden in einer gemeinsamen Erklärung, die vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels e.V., vom Deutschen Kulturrat sowie vom Syndicat National de l’Edition unterzeichnet wurde, zusammengefasst. In dieser Erklärung heißt es u.a.: “Die Entwicklung des digitalen Buchmarktes in Europa ist eine große Chance für eine Branche, deren Aufgabe das Schaffen und Verbreiten von Inhalten ist. In ganz Europa arbeiten Verlage und Buchhandlungen an der Entstehung und Umsetzung von neuen Geschäftsmodellen und Initiativen, die sich durch die Digitalisierung von Büchern und Lesestoffen eröffnen.” Die vier Verbände richten ihre Forderungen an die Adresse der Regierungen Deutschlands und Frankreichs: “Die in 11 Ländern der Europäischen Union geltende Buchpreisbindung ist unantastbar und darf ebenso wie andere nationale Maßnahmen zum Erhalt der kulturellen Vielfalt nicht Gegenstand internationaler Handelsabkommen werden. Sie ist darüber hinaus als Instrument zur Stärkung des Bucheinzelhandels auch für andere Mitgliedstaaten der Europäischen Union empfehlenswert.” Sie fordern, “die EU-Mehrwertsteuerrichtlinie dahingehend anzupassen, dass die Mitgliedstaaten den reduzierten Mehrwertsteuersatz auch auf elektronische Bücher anwenden können.” Sie drücken ihr Sorge vor zunehmenden “Wettbewerbsverzerrungen durch einseitige Steuervorteile, wie sie z.B. durch eine entsprechende Firmensitzpolitik international tätiger Unternehmen entstehen” aus, die beseitigt werden sollten. Mit großem Nachdruck erinnern die vier Verbände an die Bedeutung des Urheberrechts: ”Das Autorenrecht ist der Kern des europäischen Urheberrechts. Der Urheber steht im Mittelpunkt dieses Rechts, er allein entscheidet, ob und wie sein Werk veröffentlicht wird. Dieser Grundsatz des europäischen Urheberrechts muss auch in der digitalen Welt mit ihren neuen Publikationsmöglichkeiten Bestand haben und darf nicht durch Anpassungen an die digitalen Gegebenheiten aufgeweicht werden.” Hervorhebung H.W.

> Erklärung „Zukunft des Buches – Zukunft Europas“ von Deutscher Kulturrat, Börsenverein des Deutschen Buchhandels, Syndicat national de l’édition und Syndicat de la Librairie Française

> Französische Botschaft lud zum Forum „Zukunft des Buches, Zukunft Europas“ – Frankreich-Blog 12. September 2013 von H. Wittmann

Nachgefragt:
Ralph Bollmann, Die Deutsche. Angela Merkel und wir

Mittwoch, 11. September 2013

Nach dem > Lesebericht: Ralph Bollmann, Die Deutsche. Angela Merkel und wir auf diesem Blog folgt der 2. Bericht zu diesem Buch: Nachgefragt. Gestern waren wir mit unserem > transportablen TV-Studio bei der Frankfurter Zeitung am Sonntag und haben dort Ralph Bollmann besucht, der auf unsere Fragen zu seinem Buch, das in diesem Sommer bei Klett-Cotta erschienen ist, geantwortet hat:

bolmann-08-2013Auf dem Klappentext steht: „Wir Deutsche werden mit Angela Merkel identifiziert und identifizieren uns mit ihr.“ Wir wollten von Ralph Bollmann erfahren, ob dieser Satz die Thesen seines Buches trifft. Wirtschaftlich steht Deutschland gut da, das ist die Habenseite der Kanzlerin, auch wenn die wirtschaftlichen Erfolge Deutschlands nicht unbedingt nur im Kanzleramt gemacht werden. Schreibt sie zu Recht die Erfolge auf die Fahnen der CDU? Bollmann begründet die hohen Sympathiewerte der Bundeskanzlerin mit dem Umstand, „dass sie den Deutschen alle Zumutungen vom Leib hält“ (S. 42), sogar „jede Art von Veränderung.“ Daher darf man fragen Ist sie reformunfähig?

Bollmann beschreibt “das völlig Unpathetische ihrer Person” (S. 13), einen fehlenden aufwändigen Lebensstil und ihre “Bodenständigkeit” z. B. wenn die Kanzlerin zu Wagner Opern nach Bayreuth reist (Openhausfachmann Bollman ( > Walküre in Detmold. Eine Entdeckungsreise durch die deutsche Provinz). Fazit: Es klingt, als sei sie konturlos, „sie hat sich ihre Persönlichkeit weitgehend bewahrt“, (vgl. S. 25) schreibt er. Ihr leerer Gesichtsausdruck? Wirklich? Mit welchem Machtgebaren hat sie mögliche Widersacher fallengelassen oder ihre Wendungen vollzogen! Und Bollmann zählt alle auf, die sie auf irgendeine Weise losgeworden ist. Also: Ist sie Konturlos oder eine Machtpolitikerin?

Wenn auch Merkels Einsichten in die Zwänge und Notwendigkeiten der EURO-Rettung später als erhofft kamen, so werden ihre Erfolge doch anerkannt. Beim Thema Haftungsunion bleibt sie aber immer noch stur. Sie möchte unbedingt vermeiden, dass der Steuerzahler glaubt, haften zu müssen. Ist sie wirklich eine “Deutschlandtherapeutin”, so wie Ralph Bollmann in seinem Buch es behauptet? In diesem Zusammenhang haben wir ihn auch gefragt, wie er ihr Engagement für Europa einschätzt?

cdu-plakat

Wahlkampf 2013 in Berlin

EURO, Atomenergie, Wehrpflicht gehören zu den Themen, bei denen die Bundeskanzlerin anders entschieden hat, als vorher versprochen. Lernt sie immer noch dazu der Zeitpunkt, mit der sie die Pferde herumreißt, ist manchmal nicht genau einzuschätzen, oder kann man sich auf sie nicht verlassen? Das Hauruckverfahren der Laufzeitverlängerung für die Atomkraftwerke, die plötzlich auf der Tagesordnung stand, wurde genauso schnell plötzlich wieder revidiert, nachdem sie nicht mehr in die politische Landschaft passte. Die Abschaffung der Wehrpflicht war auch eine Eingebung, nachdem sie das Gegenteil versprochen hatte. Lernt die Kanzlerin immer weiter dazu?

Ralph Bollmann legt mit diesem Buch eine kenntnisreiche Analyse des politischen Werdegangs Angela Merkels als Bundeskanzlerin vor: “Wenn es jedoch um konkrete Reformen im eigenen Land geht, tut sie nichts,” stellt er im Zusammenhang mit den Reformen fest, die Merkel den europäischen Partner verschreiben will. Eine solche Einschätzung scheint aber ihrer Popularität nicht zu schaden?

Der Autor hütet sich vor einer Wahlempfehlung, aber er stellt dennoch schwarz-grüne Überlegungen an, ganz so als wolle er der Kanzlerin einen Überraschungsmoment wegnehmen.
Werden wir Frau Merkel wiederwählen? Wird Sie eines Tages in punkto Regierungsdauer Helmut Kohl überholen? Fällt die Wahlentscheidung nach der Lektüre seines Buches leichter? haben wir ihn gefragt.

> Ralph Bollmann
> Die Deutsche. Angela Merkel und wir
1. Aufl. 2013, 224 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-608-94750-2

Alle Fotos in diesem Beitrag und in dem Film mit Interview mit Ralph Bollmann: © Heiner Wittmann 2012/2013.

Lesungen aus Büchern von Klett-Cotta:
13. Internationales Literaturfestival Berlin
, 4.9.-15.9.2013

Dienstag, 3. September 2013

13. Internationales Literaturfestival Berlin, 4.9.-15.9.2013

Freitag, 6.9.2013 | 19:30 Uhr
Anthony Burgess: »Clockwork Orange« – Heinz Strunk liest aus der von Ulrich Blumenbach neu übersetzten Urfassung.
Moderation: Knut Elstermann
Haus der Berliner Festspiele – Große Bühne

Erscheinungsdatum: 23.09.2013:

Anthony Burgess
Clockwork Orange
Roman, Aus dem Englischen von Ulrich Blumenbach
1. Aufl. 2013, 352 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-608-93990-3


Dienstag, 10.9.2013 | 19 Uhr
»In Stahlgewittern« – Ernst Jüngers lebenslange Überarbeitungen seines großen Kriegsromans.
Einführung: Helmuth Kiesel (Hrsg. der historisch-kritischen Ausgabe)
Sprecher: Volker Bruch und Ulrich Matthes
Haus der Berliner Festspiele – Oberes Foyer

Ernst Jüngers Erstling »In Stahlgewittern« basiert auf seinen Kriegstagebüchern, die er kurz nach dem Ersten Weltkrieg in Buchform brachte. Insgesamt überarbeitete Jünger den Text elfmal und es sind sieben Fassungen erschienen. Nach der Herausgabe des > »Kriegstagebuchs 1914–1918« untersucht Helmuth Kiesel in dieser langerwarteten Edition sowohl Jüngers Schreibprozess wie auch die offene Frage nach Einfügungen und Streichungen im Sinne des aufkommenden Nationalismus in den 1920er Jahren.

Erscheinungsdatum: 23.09.2013:

Ernst Jünger
In Stahlgewittern
Historisch-kritische Ausgabe

Herausgegeben von Helmuth Kiesel
Einführungspreis bis 31.1.2014, ab 1.2.2014: EUR (D) 84,-
1. Aufl. 2013, ca. 924 Seiten, gebunden, 2 Bände im Schuber
ISBN: 978-3-608-93946-0


Mittwoch, 11.9.2013| 18 Uhr
Katherine Angel: »Ungebändigt. Über das Begehren, für das es keine Worte gibt«
Moderation: Ulrike Draesner
Sprecherin: Regina Gisbertz
Haus der Berliner Festspiele – Oberes Foyer.

Dieses Buch ist ein intimes und erotisches Geständnis einer Frau und Geliebten und zugleich eine intensive Betrachtung widersprüchlicher und in unserer Gesellschaft fest verwurzelter Vorstellungen von Sexualität. Mit großer Offenheit erzählt Angel ihre sexuellen Begegnungen, berichtet über ihre Überzeugungen. »Eine elegante und erhebende Reise durch das Labyrinth des weiblichen Begehrens,« schrieb The Observer.

Katherine Angel
»Ungebändigt. Über das Begehren, für das es keine Worte gibt«
Roman, aus dem Englischen von Gertraude Krueger (Orig.: Unmastered/A book on desire, most difficult to tell)
1. Aufl. 2013, 368 Seiten, gebunden, Prägung
ISBN: 978-3-608-50321-0

> Liebe und Sex: Das Rüstzeug für alle Fälle – bei Klett-Cotta

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