Nachgefragt: Gerhard Gnauck, Wolke und Weide

Es geht um Marcel Reich-Ranickis polnische Jahre. Der Autor, Korrespondent der WELT in Warschau, hat für sein Buch den Titel Wolke und Weide gewählt, zu dem er sich durch das Gedicht von Rajzel Zychlinski “opgerissn, opgeschlissn” hat inspirieren lassen.
Auf dem Stand von Klett-Cotta bei der Leipziger Buchmesse hat Gerhard Gnauck das Anliegen seines Buches erläutert:
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10 Minuten
Es geht um Erinnerungen an Marcel Reich-Ranickis Jahre in Polen. Der Autor berichtet über wichtige Stationen von 1938 bis 1958 anhand unbekannter Fotos und bisher verschollener Dokumente. Das waren Jahre der Todesangst, 1940 im Warschauer Ghetto, dann die Flucht auf dem Weg zur Deportation 1943. Schließlich können Marcel Reich und seine Frau Teofila entkommen und beginnen ein neues Leben. Ab 1944 arbeitet Marcel Reich für den polnischen Geheimdienst in Kattowitz, Berlin, London, Warschau. 1958 kommt er unter dem Namen Marcel Reich-Ranicki nach Deutschland und wird der bekannte Literaturkritiker.
Es geht nicht nur um die biographischen Erkenntnisse zu Marcel Reich, es geht in diesem Band auch um das Polen zwischen 1940 und 1950, in dem sich wie in einem Kristallisationspunkt alle Tragödien ereignen.
> Gerhard Gnauck im Gespräch mit Tina Mendelsohn am 3sat-Messestand (13.03.2009)
Am Samstag, 14. März 2009, war Gerhard Gnauck auch zu Gast auf dem > Blauen Sofa
Gerhard Gnauck, > ARD zeigt Marcel Reich-Ranickis Leben als Film, DIE WELT, 4. März 2009. Der Film wird am Mittwoch, dem 15. April, in der ARD gezeigt: > Marcel Reich-Ranicki. Mein Leben




In der > Mediathek vom ZDF ist das Gespräch als Video verfügbar. Einen direkten Link zur Sendung gibt es nicht, aber eine Suchfunktion.
Gerhard Gnauck, > Wolke und Weide, Marcel Reich-Ranickis polnische Jahre
Auflage: 1. Aufl. 2009
Ausstattung: gebunden mit Schutzumschlag, 24 S. Tafelteil mit Farb- und s/w-Abb.
311 Seiten, ISBN: 978-3-608-94177-7




















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