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Urheberrecht: Digital heißt nicht rechtlos

26. April 2009 von Heiner Wittmann

Wenn ich mir vorstelle, dass eine bekannte Suchmaschine es sich herausnimmt, mein Werk, in dem so viel Arbeit und auch finanzielle Mittel investiert worden sind, auf seinem Bücherregal digital der Welt in einer unbeschränkten Auflage zugänglich machen könnte, ohne sich um meine Meinung dazu zu kümmern, mein Werk als Verbesserung des eigenen Angebots gerne nutzen würde, es durch seine Angewohnheit, Suchergebnisse in Form von Listen auszugeben, deren Kriterien nicht offengelegt werden, mehr oder weniger gut bekanntmachen würde und ohne mir für die > angezeigten Seiten (Hier allerdings mit Genehmigung durch den Gunter Narr Verlag.) Tantiemen zu zahlen, würde ich schon etwas erstaunt gucken.

Je mächtiger sich diese bekannte Suchmaschine gibt, je mehr Medien aller Art sie unter ihre Kontrolle bringen will, um so größer darf das Erstaunen über > die mangelnde Qualität ihrer Suchergebnisse sein. Viele Nutzer wissen, dass diese Suchergebnisse keinen wissenschaftlichen Ansprüchen gerecht werden kann, aber alle erwischen sich immer selbst wieder dabei, nur die ersten 5-6 Suchergebnisse anzusehen, so als ob man sich mit dem Vorraum einer Bibliothek zufriedengibt. Damit geht auch eine kulturelle Verarmung einher. Wieviele Studenten wohl zuerst oder überhaupt nur mit Hilfe dieser Suchmaschine sich ihre Proseminarbeit zusammengoogeln? Und dabei ist diese Suchmaschine keineswegs traditioneller guter Bibiotheksrecherche überlegen. Das digitale Suchergebnis, das die Suchmaschine anbietet ist, ist so kostenlos wie meist nutzlos. Die Internettechnik zwingt die Autoren der Inhalte dazu, möchten sie bekannt werden, nicht nur ihre Inhalte kostenlos zur Verfügung zu stellen, sondern deren Gestaltung auch noch den Regeln der Suchmaschine zu unterwerfen, möchten sie ihre Inhalte auf den ersten Plätzen wiedersehen. Es ist richtig, dass in den letzten Jahren Google viele Hilfestellungen für Autoren zur Verfügung gestellt hat, einerseits ist das dankenswert, andererseits übernehmen Autoren werden Autoren auf diese Weise nolens volens immer mehr ehrenamtlich für Google tätig – das mit ihrer Arbeit immer mehr verdient. Und genau dieser Sachverhalt unterstützt die Kostenlos-Mentalität im Internet. Eine Auswahl meiner Rezensionen steht auch kostenlos im Internet, aber aufgrund meiner eigenen Entscheidung.

Auswüchse der Kostenlos-Mentalität lassen rechtliche Schlupfwinkel zu, die man in der Unibibliothek in Darmstadt ohne Skrupel nutzt: Matthias Ulmer > Die Landesbibliothek als Copyshop. Wie das Geschäft der Verlage unter Berufung auf den Auftrag des Gesetzgebers ruiniert wird.

Eigentlich kommt es zu dieser Kostenlos-Mentalität, weil am Anfang des Internets Bezahlsysteme kompliziert und unüblich waren. Tauschbörsen zum Besuch vieler Seiten verführten und die Entlohnung der Produzenten umgingen. Open Access ist eine Umschreibung für „Ich mach Dein Werk bekannt, wenn Du es kostenlos mit allen Rechten hiergibst.“ Kostenlos sind auch Inhalte, die unter Umgehung redaktioneller Arbeit wie dies z. B. bei Wikipedia üblich ist, von Autoren publiziert werden, die mit dem Klick auf den Veröffentlichungsbutton ihre Arbeit ganz bewusst der Öffentlichkeit schenken, ja sogar alle Rechte am eigenen Werk sogleich kostenlos veräußern und anderen sogar das Recht zugestehen müssen, das Werk sogleich zu ändern oder gar zu vernichten, wozu sich manche anonyme Wikipedianer das Recht herausnehmen, das ihnen vom genauso anonymen Kollektiv gestattet wird. Befürworter dieses Systems sprechen von den Wohltaten der > kollektiven Intelligenz, die man aber auch als Vorbote der Zerstörung und Mißachtung der kulturellen Leistung des Einzelnen verstehen könnte. Die Wikipedianer-Autoren geben freiwillig und ohne Zwang das Urheberrecht für ihre Werke auf und unterstützen so mehr oder weniger bewußt die Ansicht, im Internet seien kulturelle Inhalte kostenlos zu haben.

Die digitale Bibliothek Europeana, die > World Digital Library (WDL) (Vgl. Sebastian Höing, > Digitale Weltbibliothek. Eine intellektuelle Kathedrale, ZEIT ONLINE 22.4.2009)oder > Gallica, die Online-Bibliothek der französischen Nationalbibliothek sind segensreiche Einrichtungen für die Forschung, die aber keine Verletzung von Urheberrechten fördern. Das Urheberrecht sieht in Deutschland vor, dass Werke 70 Jahre nach dem Tod ihres Autors, Komponisten oder Künstler gemeinfrei werden. In diesem Zeitrahmen sind seine Werke vor jedem auch digitalen Zugriff geschützt.

„Es geht nicht um unflexibles Festhalten an Traditionen, um die Abwehr digitaler Techniken oder um das Urteil über spezifische Publikationsformen. Worum es geht, ist der Respekt vor der unverwechselbaren Arbeit des Einzelnen, die durch geltendes Recht geschützt wird. Auf diesem Respekt vor selbstbestimmter kreativer Leistung beruht die Vielfalt des kulturellen Lebens,“ schreibt Roland Reuß unter dem Titel > Unsere Kultur ist in Gefahr (FAZ, 25.4.2009). R. Reuß ist auch der Initiator des > Heidelberger Appels, den bisher 1500 Autoren unterzeichnet haben: „Die Unterzeichner appellieren nachdrücklich an die Bundesregierung und die Regierungen der Länder, das bestehende Urheberrecht, die Publikationsfreiheit und die Freiheit von Forschung und Lehre entschlossen und mit allen zu Gebote stehenden Mitteln zu verteidigen.“ Reuß weist daraufhin, dass das kulturelle Leben massiv bedroht wird, wenn andere als der Urheber eines Werkes, sich das Recht herausnehmen, über dessen Publikationsorte verfügen zu wollen.

Ergänzt:

Roland Reuß antwortete auf die > Gemeinsame Erklärung der Wissenschaftsorganisationen vom 25. März 2009, in der diese sich gegen die Unterstellung wenden, „die Freiheit zur Veröffentlichung in grundgesetzwidriger Weise beschneiden zu wollen….“ : „Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen fordert eine für den Leser entgeltfreie Publikation (Open Access) ausschließlich von Forschungsergebnissen, die durch den Einsatz öffentlicher Mittel und damit zum Nutzen der Forschung und Gesellschaft insgesamt erarbeitet wurden.“ Die Wissenschaftsorganisationen drücken folgende Erwartung aus :“Wir erwarten jedoch, dass die Autoren der Gesellschaft, die ihre Forschung durch Steuermittel möglich macht, einen einfachen Zugang zu ihren Publikationen eröffnen, der zudem die öffentliche Hand möglichst wenig finanziell belastet.“ Was für ein Begriff von Wissenschaft und freier Forschung versteckt sich dahinter? Das sieht nach bezahlter Auftragsarbeit aus mit nicht kalkulierbaren Konseqenzen.

Noch eine Ergänzung:
Gerade hat Matthias Schwenk auf seinem Blog > bwl zwei null auf die von ihm verfaßte > Rezension des Buches von Gisela Schmalz, No Economy (Eichborn-Verlag) hingewiesen: „Um es deutlich zu sagen: Die Autorin hat offensichtlich ein Problem mit dem Medienwandel, den das Internet ausgelöst hat. Denn Blogs oder die Wikipedia sind kein Beleg für einen zerstörerischen ‚Gratiswahn‘, sondern im Gegenteil Teil einer Strömung, die Wissen demokratisiert. Das kann nur gut sein.“ Dazu ist zu bemerken, Demokratie bezeichnet eine Herrschaftsform, und ist als Bezeichnung für die Organisation von Wissen nicht geeignet. So wie Schwenk seinen Satz formuliert, soll Wikipedia etwas Positives werden, es klingt fast so, als solle es zum Maß aller Dinge werden, einschließlich eines Mehrheitsprinzips in der Wissenschaft unter Förderung der Anonymität.

Noch eine Ergänzung:

Bundesministerium der Justiz: Pressemitteilung zum Tag des geistigen Eigentums
> Tag des geis­ti­gen Ei­gen­tums: In­no­va­ti­on schüt­zen – Be­wusst­sein schaf­fen

> Neues Ur­he­ber­recht tritt zum 1. Ja­nu­ar 2008 in Kraft
Bundesminsterium der Justiz, 1. No­vem­ber 2007

> Zweites Gesetz zur Regelung des Urheberrechts in der Informationsgesellschaft
Vom 26. Oktober 2007


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11 Kommentare zu “Urheberrecht: Digital heißt nicht rechtlos”

  1. 27. April 2009 15:45

    Herr Wittmann, wischen Sie sich doch bitte vorm Schreiben den Schaum vom Mund. Bei soviel Sachunkenntnis muss man sich ja fremdschämen!

    Es ist eine Sache, gegen Googles Vorgehen zu wettern. Aber wenn Sie schon über Open Access schreiben, dann informieren Sie sich doch bitte vorher, was genau das ist. Diese Erklärung hilft Ihnen vielleicht weiter.

  2. 27. April 2009 16:33

    Meine Umschreibung ist etwas zu salopp geraten. Man lernt dazu: > Was ist Open Access? : „Open Access meint, dass diese [= die wissenschaftliche, Anm. d. Red. (der Helmholtz Geschäftsstelle, w.)] Literatur kostenfrei und öffentlich im Internet zugänglich sein sollte, so dass Interessierte die Volltexte lesen, herunterladen, kopieren, verteilen, drucken, in ihnen suchen, auf sie verweisen und sie auch sonst auf jede denkbare legale Weise benutzen können, ohne finanzielle, gesetzliche oder technische Barrieren jenseits von denen, die mit dem Internet-Zugang selbst verbunden sind.“ > Budapester Open Access Initiative

    Der Kommentator möchte > Gemeinsame Erklärung der Wissenschaftsorganisationen vom 25. März 2009 zum Thema Open-Access der Helmholtz-Geschäftsstelle hinzuweisen, s. auch > Open Access.

  3. 28. April 2009 17:16

    „Open Access ist eine Umschreibung für ‚Ich mach Dein Werk bekannt, wenn Du es kostenlos mit allen Rechten hiergibst.“

    Salopp?

    OA basiert auf der Vergabe einfacher Nutzungsrechte an Journale, Repositorien oder OA-Verlage, eine vorherige oder anschließende Zweitverwertung ist explizit nicht ausgeschlossen. (vgl. http://www.open-access.net

    Insofern ist die Aussage nicht „salopp formuliert“, sondern einfach falsch.

  4. 29. April 2009 22:47

    Mittlerweile habe ich auch dieses Gespräch gelesen: Freiheit oder Enteignung der Wissenschaft?Ein Gespräch über die Open-Access-Bewegung und ihre Kritiker Von Thomas Anz und Gerhard Lauer > http://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=12963&ausgabe=200904
    Hier sagt G. Lauer: „Wir alle werden dabei von Google und Co. überholt.Andere Prozesse wie die weltweite Konkurrenz der Wissenschaftsstandorte oder die Metrisierung der Wissenschaften beschleunigen diesen Prozess.“ Es ist gar nicht einzusehen, dass Google die Entwicklung der Möglichkeiten der Wissenschaften in so starkem Maße treiben muß. Wie im Blogbeitrag angedeutet, die Möglichkeit der einfachen Weitergabe von Texten durch digitale Formen ist kein Grund, das Urheberrecht außer Kraft zu setzen. Ich habe die Open Access Bewegung nicht als solche kritisiert, Wissenschaftler können sich damit einverstanden erklären, d.h. aber doch sie geben die Rechte an Ihren Werken frei, oder habe ich den ersten Absatz der Budapester Erklärung missverstanden?

  5. 3. Mai 2009 21:14

    S.g. Herr Wittwer,
    „Open access“ heißt „offener Zugang“ (zum Werk), frei von Beschränkungen wie Zeit (Öffnungszeiten), Ort (der Aufstellung) und frei von Kosten für den Leser (kein „Eintrittsgeld“). Mehr nicht. Und mehr lese ich auch nicht aus der Budapester Erklärung heraus.
    Wie weit man seinen Text über die wissenschaftlichen Usancen im Umgang mit Texten (s.v. „Zitat“, „Rezeption“) hinaus „freigibt“, also zur Weiterbearbeitung, Weiterveröffentlichung auch ohne Zustimmung des Urhebers, hängt von den Umständen und dann immer einzig vom Willen des Autors ab.

    Die Reverenz, der „Link“ zum Autor und zum Ursprungstext und Erstveröffentlichungsort gehört im Netz der Erwachsenen zum guten Ton und zu den Usancen der „community“.

  6. 5. Mai 2009 19:56

    […] Technisch bleibt es sehr fragwürdig, alle Internautes in Frankreich hinsichtlich ihrer Download- und Kopierangewohnheiten im Blick halten zu wollen, und die Missetäter erst verwarnen, dann ihren Anschluss sperren und sie weiter für ihn bezahlen lassen. Eine Differenzierung der jeweiligen tatsächlichen Schuld der Verdächtigen scheint eine riesige Verwaltungsprozedur zu verlangen. Die Regierung zeigt sich aber wild entschlossen, das Urheberrecht mit allen Mitteln zu verteidigen. Technische Hürden scheinen ihr dabei nicht zu hoch zu sein. Die Kritiker des Loi Hadopi (Haute Autorité pour la Diffusion des Œuvres et la Protection des Droits sur Internet) mahnen einen kreativieren Umgang mit Gesetzesverstößen an oder schlicht den Verzicht auf das Gesetz. Sie stören sich auch an dem ihrer Meinung nach unverhältnismäßig hohen administrativen Aufwand. Die Befürworter haben zumindest weitgehend die Interessen der Künstler auf ihrer Seite, die nicht bereit sind, einer im Internet verbreiteten Meinung, dass digitale Güter ein Gut der Allgemeinheit seien, zuzustimmen: > Urheberrecht: Digital heißt nicht rechtlos. […]

  7. AndrasPraefcke
    7. Mai 2009 10:36

    Die Verdammung einer „Demokratisierung des Wissens“ kann ich nicht nachvollziehen. Es geht doch nicht darum, abzustimmen, ob die Schlacht bei Issos nun 333 oder 334 stattfand. Es geht um offenen Zugang zu Information und auch offenen Zugang zur Veröffentlichung eigenen Wissens.

    Demokratie ist nicht nur Mehrheitsprinzip. Zur Demokratie bzw. zu unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung gehören auch Gleichheit (oder auch die heute gerne so genannte „Chancengleichheit“ genannt), Meinungsfreiheit und Informationsfreiheit (auch wenn die CDU das neuerdings ganz anders sieht). In diesem Sinne tragen Open Access und Projekte wie die Wikipedia selbstverständlich zur Demokratisierung des Wissens, oder besser gesagt: zur Demokratisierung der Gesellschaft bei. Denn eine Demokratie, die nur Mehrheitsprinzip ist, ist ohne freie Information nichts wert, da dann die Mehrheit nicht informiert entscheiden kann.

  8. 7. Mai 2009 12:42

    Lieber Herr Praefcke,

    zugegeben: Ich verstehe diesen Satz nicht: „In diesem Sinne tragen Open Access und Projekte wie die Wikipedia selbstverständlich zur Demokratisierung des Wissens, oder besser gesagt: zur Demokratisierung der Gesellschaft bei.“ Sie meinen mit Demokratisierung eine bessere Verbreitung des Wissens. In diesem Zusammenhang wird dem Wort Demokratie eine andere Bedeutung aufgedrückt. Dieses Wort ist die Bezeichnung für eine Herrschaftsform. Es ist nicht zu erkennen, inwiefern Open Access oder Wikipedia besondere oder neue Formen der Zugänge zu Wissen eröffnen sollen. Eine besondere Steigerung der Meinungsfreiheit ist nicht zu erkennen. Wir haben sie, und ich kann auf meinen Websites und sonst auch meine Meinung frei ausdrücken.

    Die Wortbildung Demokratisierung läßt den Wunsch nach einer Verbesserung der Demokratie oder der von ihr bestimmten Strukturen eines Gemeinwesens erkennen: ein Zusammenhang mit Wissen ist nicht erkennbar. OA und Wikipedia verbessern nicht die Meinungs- und die Informationsfreiheit, sondern sie werden durch die Meinungs- und die Informationsfreiheit erst ermöglicht.

    Viele Grüße
    w.

  9. Andreas Praefcke
    7. Mai 2009 13:23

    Ich bleibe dabei: wenn wichtige, neueste wissenschaftliche Forschungsergebnisse nicht zuletzt aufgrund absurder Wucherpreise von Zeitschriftenverlagen nicht einmal mehr in den größten Bibliotheken aufliegen, dann ist das auch ein Demokratiedefizit.

    Wie soll ich als Teil des Souveräns über Gentechnik, Gesundheitswesen, Umweltrecht etc. mitentscheiden, wenn der Zugang zur Information darüber für den normalen Wähler effektiv nicht mehr besteht. Wohl aber für Lobbygruppen und Großkonzerne. Ohne Open Access (und ja: auch Piraterie) entsteht hier eine Informationsassymmetrie, die die Demokratie unterhöhlt.

    Vielleicht kann Wissen nicht demokratisiert werden, aber der möglichst freie Zugang zu Wissen schützt meiner festen Meinung nach vor Demokratieabbau und Demokratieverdrossenheit.

  10. 18. August 2009 12:58

    […] Access – 2. Mai 2009 > 26. April 2009: Tag des geistigen Eigentums – 27. April 2009 > Urheberrecht: Digital heißt nicht rechtlos – 26. April […]

  11. 27. Februar 2010 20:37

    […] > Urheberrecht: Digital heißt nicht rechtlos […]

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