Verlagsblog

Digital ist nicht gleich kostenlos
Verleger dringen auf das Urheberrecht auch im Internet

8. Juni 2009 von Heiner Wittmann

Die Bauer-Verlag, der Ganske-Verlag, Gruner + Jahr, dem Spiegel-, dem Springer- und dem „Zeit“-Verlag haben in einer Resolution auf die Notwendigkeit, auch im Internet das Urheberrrecht zu schützen hingewiesen. Ihrer Meinung nach ist zur Zeit die wirtschaftliche Basis für den Journalismus in digitalen Vertriebskanälen nicht gesichert. Die Verlage erinnern daran, dass der freie Zugang zu Internet-Seiten auch nicht zwingend kostenlos sein müsse. Sie betonen, der freie Zugang solle erhalten bleiben, sie wollen sich aber keinem Zwang zum Verschenken ihres geistigen Eigentums beugen. Sie begrüßen die Anstrengungen, der Politik die Rechte von Urhebern an die Bedingungen des Internets anzupassen. Und schließlich unterstreichen sie die Bedeutung des freien Journalismus. Der letzte Satz der Resolution: „Kein Wissen entsteht ohne faire Beteiligung an seinem wirtschaftlichen Ertrag,“ erinnert an die Debatte auf diesem Blog > Digital und kostenlos? Open Access.

> Verleger fordern Schutz im Internet, FAZ. 8. Juni 2009
mit dem Wortlaut der Resolution


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