Verlagsblog

Archiv für die Kategorie 'Krimi'

Lesereise: Joe R. Lansdale, Dunkle Gewaesser

Freitag, 22. Februar 2013

Als die schöne May Lynn tot aus dem Wasser gezogen wird, fängt die Suche nach dem geld an, das ihr Bruder sich mit einem Banküberfall beschafft werden soll. Und zunächst interessiert sich niemand dafür, wer May ermordert haben könnte. Auf die Lektüre folgt hier der Lesebericht.

»Bisher das beste Frühjahrsbuch 2013, das ich gelesen haben. Voller Humor, Liebe, Abenteuer und herrlich schräger Figuren. Eine moderne Huck Finn Geschichte, eine Reise auf dem Fluss, witzig, spannend, krude, nur schade um das schönste Mädchen …« Inge Baeuchle, Buchhandlung Baeuchle, Hinterzarten

» Joe R. Lansdale liest aus >Dunkle Gewässer und wird bei seinem Deutschlandbesuch von seiner Tochter Kasey begleitet, die Countrysängerin ist und > einen Song zum Buch geschrieben hat! Am Freitag, 15.3. geht es in Berlin los. Und am 16.3. sehen wir uns in Leipzig. > Alle Termine zu diesem Buch.

Joe R. Landale
>
Dunkle Gewässer/a>
Krimi, aus dem Englischen von Hannes Riffel (Original: Edge of Dark Water)
1. Aufl. 2013, 320 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-608-50131-5

Lesebericht.
Die Vorgeschichte zu DER PATE: Die Corleones

Freitag, 27. Juli 2012

Sommerzeit. Reisezeit. Wenn Sie jetzt nach so vielen Fachbüchern mal Lust auf so richtige Abwechslung haben, bei der Spannung und Aufregung mal den Kopf gründlich freipusten, packen Sie dieses Buch ein, legen Sie sich einfach irgendwo auf den Strand unter einen Sonnenschirm und klappen Sie die > Die Corleones auf, dann brauchen Sie nur ein bisschen in die Sonne zu blinzeln, und schon sind Sie im New York der Dreißiger Jahre angekommen, während die anderen Sonnenanbeter um sie herum allmählich verschwinden, denn nach den ersten Seiten taucht die Lektüre Sie in die kriminelle Unterwelt ein. Erbarmungslos wird ständig immer wieder abgerechnet und mal müssen auch gleich einige dran glauben, bloß weil sie vielleicht etwas anstellen könnten. In diesen Abgründen lernt Vito Corleone zu überleben. Eigentlich kann er oder überhaupt niemand überhaupt jemanden trauen. Alles geht los im Herbst 1933. Überfälle, Misstrauen, Mord, die Unsicherheit, ob Freunde wirklich Freunde sind. Geschick zählt oder ist es doch eher Mordlust, die Vito Corleone überleben lässt, damit er schließlich Pate werden kann? Mario Puzo schrieb noch selbst das Drehbuch, und Edward Falco machte einen Roman daraus, und nun liegt die spannende Vorgeschichte zu »Der Pate« vor Ihnen.

Kommen Sie mit. Wir reisen nach New York, 1933. Noch ist Prohibition Anlass für alle möglichen Verbrechen, um sie zu umgehen: Raub, Erpressung, Mord, die Bösen kennen keine Grenze. In New York hat jetzt italienisch­stämmiger Bürgermeister das Sagen. Vito Corleone, der einfache Geschäftsmann, ist noch lange nicht Pate. Aber er will es werden und schreckt vor gar nichts zurück. Sein Hauptgegner ist Mariposa, der sich als der oberste Boss aller Bosse aufspielt. Rachsüchtige irische Gangs setzen den Corleones schwer zu. Und Luca Brasi setzt Himmel und Hölle in Bewegung, um Corleones Sohn um die Ecke zu bringen. Sonny, sein Sohn, hat eine jähzornige Ader, die ihm zum Verhängnis werden könnte. Da entdeckt er das Geheimnis seines Vaters und zwingt ihn zum Handeln.

Die Motive für die meist grausamen Mordtaten sind immer wieder Rache, wie bereits angedeutet, auch mal Vorbeugung, Machtgelüste, Niedertracht: “wir knöpfen uns die Makkaronis vor,” S. 119. Neid: “Vor allem möchten wir sein Lotteriespiel, ” erklärt Donnie. Manch einer fliegt vom Dach: “Wie er geflogen war und die Arme ausgebreitet hatte, als würde ihn jemand bei der Hand nehmen und retten.!” S. 139. Die anderen wissen genau, dass Corleone keine richtig große Organisation hinter sich hat. Aber das ist in seinem Geschäft seine Chance. Alle belauern sich gegenseitig, jeder ist nur auf den persönlichen Vorteil bedacht und in den Gangs gönnt niemand niemandem etwas. Vito glaubt von einer Mission erfüllt zu sein und schlägt Luca einen Deal vor: “… wir beide wissen, dass in dieser Welt das Böse überall ist. Und es braucht Männer, die das Böse unbarmherzig ausmerzen. Männer wie dich. Einen Mann wie dich, einen Mann, den alle fürchten, kann ich gut gebrauchen.” S. 277. Moderne Netzwerkbildung nennt man das und der Corleone ist damit erfolgreich. Wie leicht kann in diesem Milieu aber an den Falschen geraten. Vitos Blick genügt, er weiß dann, wen er vor sich hat. Dann kommt es zu einem hochpeinlichen Verhör. Corleone fühlt sich von seinem eigenen Sohn bedroht und will von ihm wissen, ob er etwas mit den Überfällen zu tun hat. Dann packt Sonny aus. Sein Wissen entsetzt den Vater. Und dann folgt eine Art Phänomenologie des Mafiosentums, wenn Vito seinem Sohn die Beweggründe der Mordtaten schildert: “In diesem Leben, Santino, kann man keinen Respekt verlangen, man muss über ihn gebieten!” S. 294. Ganz einfach ist das. Keine Rücksicht, Keine Kompromisse, kein Vertrauen, die Waffe zählt.

Zuviel versprochen? Wenn Sie mit dem Buch durch sind, nach Ihrer Rückkehr aus den Dreißiger Jahre, können Sie sich umgucken, viele Strandgäste sind vielleicht schon gegangen.

Solche Bücher sind wie bestes Kino. Wie im Film wechseln sich die Szenen schnell ab. Wie schnell wird jedes Gangmitglied in einen Mord hineingezogen, nur um die eigene Haut noch ein paar Seiten lang retten zu können.

Mario Puzo, Edward Falco
> Die Corleones
Roman, nach dem Originaldrehbuch von Mario Puzo
Roman, aus dem Englischen von Hannes Riffel
2. Aufl. 2012, 477 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-608-93965-1

Das Blogleseprogramm im Juni

Mittwoch, 30. Mai 2012

Gestern abend den neuen MERKUR, Juni Heft, aufgeschlagen. Zuerst kam der Aufsatz von Remigius Bunia über David Graebers Buch > Schulden dran. Dazu bald mehr hier, wenn der MERKUR besprochen (= Lesebericht) wird. Heute morgen kam ein Päckchen mit dem Juni-Lesestoff:

Alle Bücher zum Anklicken.

Fangen wir mit dem Durchblättern in der oberen Reihe an, Abteilung Krimi. Massimo Carlotto und Mam Sabot haben an den Küsten Sariniens > Tödlichen Staub entdeckt. Danach geht in es die dreißiger Jahre und die New Yorker Unterwelt mit Ed Falcos > Die Corleones nach dem Originaldrehbuch von Mario Puzo. Von Attilio Bolzoni gibt es jetzt > Die Mafia. 100 Fragen. 100 Antworten.

Wie gesagt, David Graebers > Schulden ist noch nicht ganz durchgeelsen. Und für zwischendurch ist das Buch von Christoph > Hacken. Leben auf dem Land in der digitalen Gegenwart bestens geeignet. Landleben und Web: Die neue Freiheit, mehr noch. Autarkie. Dann aber kommt der Roman von Albert Cohen (1895-1981) > Die Schöne des Herren dran. Wir bleiben in den dreißiger Jahren. Solal, jüdischer Diplomat beim Völkerbund verführt Ariane, die Frau eines Kollegen. Unbändige Leidenschaft und Lust, die aber tragisch nach allen Höhen in den Tiefen der Eifersucht und dann der Entfremdung versinkt. Helmut Kossod und Michael von Killisch-Horn haben dieses Kultbuch, das ich nicht so schnell verleihen werde (!), übersetzt. 1968 ist der Roman in Paris erschienen und wurde 1987 zum ersten Mal bei Klett-Cotta übersetzt. Vor 10 oder 11 Jahren habe ich Die Schöne des Herrn in einem Sommerurlaub verschlungen, wenn ich den jetzt anfangen würde zu lesen, würden sogar Die Corleones noch ein, zwei Wochen liegenbleiben. -Die Russin Natalia Vodianova hat in in der Verfilmung von Albert Cohens Roman “Belle du Seigneur” neben Jonathan Rhys-Meyers die Hauptrolle bekommen. Der Film soll noch 2012 in die Kinos kommen.

Nachgefragt: Michal Hvorecky, Tod auf der Donau

Montag, 30. April 2012

Der Lesebericht zu Michal Hvoreckys Roman > Tod auf der Donau ist auf diesem Blog schon erschienen. Eine ganzes Kreuzschiff voll amerikanischer Touristen ins Donaudelta begleiten, das hat Martin Roy sich vorgenommen. Zugegeben, das wäre sehr verführerisch, diese Reise baldmöglichst auch einmal zu machen. Roys Reiseführung, sein profundes historisches Wissen machen echt Lust auf diese Reise, wenn auch manche ihrer Umstände, die Roy aushalten und bewältigen muss, sich doch nicht so ganz zur Nachahmung empfehlen. Roman, Reiseführer? Michal Hvorecky, hat auf alle Fragen geantwortet:

Michal Hvorecky
> Tod auf der Donau
Roman
Aus dem Slowakischen von Michael Stavarič (Orig.: Dunai v Americe)
1. Aufl. 2012, 272 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-608-50115-5

Lesebericht: Michal Hvorecky, Tod auf der Donau

Montag, 16. April 2012

Mal eben reingucken? Einmal durchblättern? Probieren Sie das aus, und Roy hat sie schon auf seine Reise mitgenommen. Bei dieser Lektüre lässt man sich einfach nicht mehr stören.

Der Übersetzer Martin Roy hat mit seinem umfangreichen geographischen und historischen Fachwissen bei der ADC angeheuert und darf als Reisebegleiter achtzig Senioren auf einem Kreuzfahrtschiff bis zum Donau-Delta begleiten. Die Fahrt wird von der Gesellschaft ADC zum ersten Mal unternommen, und Roy beruhigt die Reisenden mit dem Hinweis, die Reise hätte er schon oft gemacht. Auf alle Wünsche der ihm anvertrauten Touristen einzugehen und möglichst nie zu widersprechen, das gehört zu seinen Aufgaben rund um die Uhr. Nicht nur weil einige der Kreuzfahrer schon so betagt sind, auch aus anderen Gründen reist der Tod mit. Äußerst peinliche Situationen werden zu echten Herausforderungen für die Schiffsmannschaft.

Martin Roy empfängt die Reisegäste am Flughafen und verfrachtet sie in drei Gruppen in Busse, die sie zur America b ringen. Die ersten Beschwerden über den Fußweg zum Bus, beantwortet er mit seiner überbordenden Freundlichkeit und dem Versprechen, dass doch eine exzellente Reise bevorstände. Während der Donaureise ist Roy für die Organisation der Landgänge und das Besuchsprogramm zuständig. Immer wieder hängt er am Handy, um schon die Termine für die nächsten Landgang zu checken. Verkürzungen kommen nicht in Frage. Das Programm muss eingehalten werden; wenn allerdings der Wunsch von den Reisenden, der Landgang möge verkürzt werden kommt, wehrt sich Roy der Form halber und gibt dann nach einigem gespielten Widerstand (sehr gerne) nach. Die ewigen Nörgler sind auch mit dabei, William Webster findet die ganze Reise eine Unverschämtheit, und Roy kann nur noch nicken und dann die abschließende Bewertung der Reise denken.

Wie kann man eine achtzigköpfige Touristengruppe au dem engen Schiffsraum ertragen? Die immer alles wissen wollen und an den Antworten auf ihre Fragen nur mäßig interessiert sind? Mozart? “Vor drei Wochen gestorben…” verrät Roy und die Amerikanerin findet das schade. Genauso wie er sich den Spaß macht, Barock als eine “italienisch-politische Diktatur” zu verkaufen, “die noch vor der Gotik in Europa herrschte. Sehr böse, obskur und gefährlich!” (S. 49) Jeffrey denkt gleich an die Wirtschaft und ist dankbar, dass es so etwas in Amerika nicht gibt.
Michal Hvorecky hat eine wunderbar spannenden und aufregenden Roman geschrieben. Der Empfang der Touristen auf dem Flughafen und das Einschiffen illustriert schon die Strapazen, die sie freiwillig auf sich nehmen, und Roy ahnt irgendwie, das die gemeinsame Reise nicht gutgehen kann.

Mit seiner antrainierten Freundlichkeit überspielt er gekonnt jedes Problem und versichert seinen Kunden, das die Reise exzellent verlaufe, das Essen exzellent sei und gibt sich so exzellent wie möglich, damit die Reisenden auch ja später das stets gehörte Wort EXZELLENT in die Bewertungsbögen eintragen, um Roy und seinen Kollegen den Job zu sichern.

Ein Resümee der Geschichte würde die Lektüre des Buches verderben. Zu skurril sind die Begleitumstände unter denen einige der Mitreisenden die Donaufahrt vorzeitig beenden müssen.

Ein Reiseroman mit einer ordentlich Portion Krimi, versetzt mit einer Prise Liebesroman. Und zwischendurch überlegt sich Martin Roy, wieso er sich nicht mit dem Übersetzen zufrieden gegeben hat. Immer wieder fordern neue Situationen ihn heraus, er muss schnell reagieren und den Unmut mancher Reisenden durch die Hinweise auf das exzellente Schiff und das exzellente Essen beschwichtigen. Manchmal ist schnelles Handeln gefordert, damit nicht alle noch schlimmer wird. Eine völlig unerwartete Person taucht auf, die eigentlich gar nicht da sein dürfte. Und mit seinem gewohnten Geschick baut Roy sie in seine Reiseplanung ein. Man darf gespannt sein, in welcher Verfassung und unter welchen Umständen Roy seine Touristentruppe (fast) ans Ziel bringt.

Ach ja, noch was. Fahren Sie nicht S-Bahn mit diesem Buch. Sie verpassen keine Station? Mit diesem Buch sogar auch die nächste Station. Versprochen.

Michal Hvorecky
> Tod auf der Donau
Roman
Aus dem Slowakischen von Michael Stavarič (Orig.: Dunai v Americe)
1. Aufl. 2012, 272 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-608-50115-5

Schon gelesen? Sandro Veronesi, XY?

Mittwoch, 31. August 2011

Ein leerer Schlitten kommt ins Dorf zurück. 11 Personen sind verschwunden. Alle 11 Reisende haben die Fahrt nicht überlebt. Ein Unfall? Die Autopsie der Leichen verrät, dass keiner an den Folgen des Unfalls gestorben ist. Was ist da passiert?

Und wie steht es um Ihre Kombinationsgabe? Ein Buch zum Lesen und Mitmachen.

>Losen Sie das Rätsel und erzählen Sie Ihre Variante der Geschichte von »XY«!

Auf Facebook > XY-Roman

Sandro Veronesi
XY
Aus dem Italienischen von Michael von Killisch-Horn
1. Aufl. 2011, 394 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-608-93960-6

Angelesen: Sandro Veronesi, XY

Samstag, 20. August 2011

Gestern Abend habe ich mit der Lektüre von Veronesis Roman > XY angefangen. Spannend und sehr gut geschrieben. Eine ganz merkwürdige Geschichte, wenn auch ziemlich grausam. Nach den ersten Seiten sollte ich wohl erst weiterlesen, wenn niemand anruft oder keine wichtigen Termine im Kalender stehen. Während der Lektüre an einem Stück wird man nicht ansprechbar sein.

Wollen Sie meine Ungeduld teilen? Die > <
a href="http://klett-cotta.de/fm/14/9783608939606.pdf" target="_blank">Leseprobe ist ein erster Vorgeschmack.

Sandro Veronesi, XY: 11 Leichen – 11 Todesarten – ein Riesenrätsel an der Grenz unseres Verstandes

Dienstag, 9. August 2011

Mit einem vollem Bücherkoffer reise ich demnächst in den Urlaub. Schenkt man den Ankündigungen Glauben, wird uns dieses Buch einige Tage in Atem halten. Im verschneiten Wald nahe des Bergdorfs San Giuda werden elf Leichen von elf Touristen entdeckt. Jedes Opfer ist eines anderen Todes gestorben. Die Behörden versuchen erstmal, das Unerklärbare zu vertuschen, aber der Priester Don Ermete und die Psychologin Giovanna lassen nicht locker und versuchen, das Rätsel zu lösen. Und so beginnen sie eine philosophische Zickzackfahrt an die Grenzen unseres Verstandes. Die > Leseprobe ist ein erster Vorgeschmack. Eines Tages kommt der Schlitten von Formento wie immer um 10 Uhr im Dorf an, aber leer!

Für diesen Roman gibt es eine Lektürevorbereitung in Form einer Website: > www.xy-roman.de/. Hier werden die Personen der Handlung und die Indizien vorgestellt. Besuchen Sie diese Website, denn ihre infos sind nicht im Buch enthalten. Es gibt > eine Karte Borgo San Giuda, Informationen zu den Einwohnern, den Familienklans, die verwandtschaftlichen Beziehungen und die psychischen Krankheiten, unter denen viele von ihnen leiden. Und verschiedene > Trailer zum Buch. Ein > Wörterbuch ist auch vorhanden. Da gibt es unter vielen anderen Lorenzetto Lassmann, Jahrgang 1958, der ein Glasauge hat und stundenlang in der Hocke sitzen kann. Er leidet unter Schizophrenie und Verdinglichung. Er wird zum Mittelpunkt einer wissenschaftlichen Diskussion, ob es sich bei der Schizophrenie um eine einzige Krankheitseinheit (Entität) handelt oder ob sie eine inhomogene Gruppe von Erkrankungen. Abbe Lane (geboren als Abigail Francine Lassman am 14. Dezember 1932) ist eine amerikanische Sängerin und Schauspielerin.

Am 23. August erscheint > XY von Sandro Veronesi.

Figuren, Krankheiten, Namen – Auf der Webseite von > www.xy-roman.de/ können Sie sich über die Hintergründe der Figuren, Beziehungen, Querverweise und weitere Details informieren.

> Facebook-Fanpage von XY

Sandro Veronesi
> XY
Aus dem Italienischen von Michael von Killisch-Horn
1. Aufl. 2011, 394 Seiten,
ISBN: 978-3-608-93960-6

Gewinnspiel »Hemmersmoor« von Stefan Kiesbye auf Lovelybooks.de

Dienstag, 1. März 2011

Wann haben Sie zum letzten Mal so was richtig schönes Gruseliges gelesen? Ein Buch, das Sie völlig gefangen nimmt? Ein Buch, das Ihnen einen Schauer nach dem anderen über den Rücken jagt? Lange nicht mehr? Dann ist > “Hemmmersmor” von Stefan Kisbye wohl gerade die richtige Lektüre für Sie. Manchmal will die Vergangenheit nicht vergehen und die Toten finden keine Ruhe. »Hemmersmoor« ist so ein Ort. Dort hat sich eine schauerliche Geschichte ereignet. Vier junge Freunde mit ihren unschuldigen Spielereien führen in die dunkelsten Abgründe der der menschlichen Seele. Die Handlung spielt in einem kleinen Dorf im norddeutschen Teufelsmoor, wo die Alten in der Kneipe von Wiedergängern und Irrlichtern reden. In dieser verwunschenen Atmosphäre aus Aberglauben, Inzest und Brutalität wachsen Christian und seine Freunde auf. Tiefschwarz und erschreckend direkt schildert Stefan Kiesbye das Leben dieser jungen Menschen und des Dorfes. Abgründe, die hinter jedem Fenster und am Ende jedes Feldweges lauern.

> Lovelybooks und der Klett-Cotta Verlag verlosen insgesamt 10 Exemplare von »Hemmersmoor« von Stefan Kiesbye. – Schreiben Sie bis kommenden Donnerstag, 3. März, einen Kommentar auf Lovelybooks und verraten Sie uns darin folgendes:

Wovor gruseln Sie sich am meisten? Was macht Ihnen so richtig Angst und könnte auch ein Buch zu einem wahren Gruselgaranten für Sie machen? Wir sind gespannt auf Ihre schauerlichsten Antworten!

Zur Einstimmung dürfen Sie schon mal in > “Hemmersmoor” blättern.

Hier geht es zum > Gewinnspiel auf Lovelybooks.de

Stefan Kiesbye
> Hemmersmoor
Roman
1. Aufl. 2011, 208 Seiten,gebunden mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-608-50208-4

Die zehn besten Krimis des Jahres 2010,
und Roger Smith »Blutiges Erwachen« ist mit dabei

Montag, 31. Januar 2011

> Blutiges Erwachen von Roger Smith belegt den neunten Platz unter den zehn besten Krimis des Jahres 2010. In der Begründung der Krimiwelt-Bestenliste heisst es: »Kapstadt: Am Strand schnitzt ein Serienkiller an Blondinen. Zwei Tik-Junkies überfallen Waffenhändler Joe. Roxy durchlöchert ihren Mann. Ex-Bulle Billy hat Schuldgefühle. Gangster Piper will schlitzen, was sich regt, und seinen Lover lebenslang. Kapstadt als Rassenkampf-Gierstadt: Smith splattert, trasht und junkt, dass es kracht.«

Das ist ein eine gute Gelegenheit, an das > Gespräch mit Tom Kraushaar (*.mp3) über diesen Krimi zu erinnern: Auf dem Umschlag ist ein halbaufgeklapptes Messer abgebildet, Blut tropft herunter. Herr Kraushaar, das ist ja schon ziemlich heftig?

Tom Kraushaar:

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Der Lesebericht auf diesem Blog > Blutiges Erwachen:
“Das Buch liest sich so, wie man einen Kinofilm erlebt, und man merkt, dass Smith auch Drehbücher schreiben kann. Dieser Spannung kann man nicht entkommen. Ein Buch für eine längere Zugfahrt, da können die Mitreisenden noch so laut reden oder telefonieren, sie werden von ihnen nichts mitbekommen.”

Und das erste Video auf diesem Blog, aufgenommen anlässlich der Lesung von in Stuttgart: > Roger Smith zu Besuch in der Kulisse der SOKO Stuttgart:

Zur Facebookseite von Roger Smith: > facebook.com/Roger.Smith.Autor

Roger Smith, > Blutiges Erwachen
Thriller
Aus dem Englischen von Jürgen Bürger und Peter Torberg (Wake up Dead), 1. Aufl. 2010, 357 S., gebunden mit Schutzumschlag, ISBN: 978-3-608-50206-0

Lesebericht:
Massimo Carlotto, Der Flüchtling

Sonntag, 25. Juli 2010

Die Geschichte > Massimo Carlottos, von der Autor hier selber berichtet, begann am 20. Januar 1976. Carlotto, damals 19. jahre alt, entdeckt die Leiche der 25-jährigen Studentin Margherita Magello, die in ihrem Zimmer ermordet wurde. Er geht zur Polizei, will den Vorfall melden. Ob seine Mitgliedschaft bei der linksradikalen Bewegung eine Rolle spielte? Jedenfalls wird er festgenommen und des Einbruchs angeklagt. Ihm wird der Prozess gemacht, aber vor der Urteilsverkündung flieht er nach Paris und einige Jahre später nach Mexiko. Immer neue Identitäten muss er sich ausdenken, immer fühlt er sich auf der Flucht, gerade bezogene Wohnungen gibt er schnell wieder auf. Im Kontakt mit politischen Verfolgten und Kriminellen lernt er immer besser sich zu verstecken, seine Spuren zu verwischen und sich immer wieder an neue Situationen anzupassen. Bernard, Gustave und Lucien sind einige seiner Rollen, die sein Leben zu einem Theaterspiel mit ernstem Hintergrund machen: Der Flüchtling “muss seine Rolle ganz und gar natürlich spielen.” (S. 43) Bei jeder Bewegung im öffentlichen Raum muss er unbedingt immer ein Ziel vor Augen haben. Er nimmt Gelegenheitsjobs an, während seine Eltern ihn finanziell über Wasser halten.

Mexiko-City. War es die Größe der Stadt oder ihre Vielfalt, die ihn so anzog? Dort war er zunächst nur Flüchtling, bis ihn die mexikanische Linke aufnahm. Durch sie kam er in neue brenzlige Lage. Jetzt musste er seinen neuen Bekannten Rede und Antwort Stehen, War er Trotzkist oder Stalinist? Er lernt die brutalen Seite der Stadt kennen. Odile, eine Französin verliert in der U-Bahn ihren Jungen Julio. Alle Nachforschungen und die Suchaktion bleiben umsonst. Sie kehrt mit ihrer Tochter Nach Paris zurück, ihr Mann Bulmaro bleibt zurück. Mit ihm trifft sich Carlotto zu einem langen Gespräch, in dem beide auch die Situation des Flüchtlings diskutieren. Carlottos Flucht ist noch lange nicht zu Ende. Jede neue Bekanntschaft verschafft ihm neue Probleme, und seine Geschichte hat ihm das Handwerk für seine Krimis gelehrt. Sie müssen Ruhe um sich einplanen, wenn Sie dieses Buch zur Hand nehmen. Es verträgt wie die Lektüre seiner Romane keine Störungen. Die feinen Beobachtungen all derer, die ihm helfen oder ihm im Weg stehen, machen den Reiz dieses Buches aus. Selbst kleine alltäglichen Entscheidungen wollen gut überlegt sein. Vorschnelle Entscheidungen können das Ende seiner Flucht bedeuten oder ihn gar ernsthaft in Bedrängnis bringen.

> Massimo Carlotto
> Der Flüchtling
Aus dem Italienischen von Hinrich Schmidt-Henkel (Orig.: Il fuggiasco)
1. Aufl. 2010
184 Seiten
ISBN: 978-3-608-50205-3

> Das Interview: Die dunkle Unermesslichkeit des Todes

Wo die Zitronen blühen

Massimo Carlotto

Arrivederci, amore, ciao

Massimo Carlotto und Marco Videtta,
> Wo die Zitronen blühen Kriminalroman
Aus dem Italienischen von Judith Elze (Orig.: Nordest)
240 Seiten
ISBN: 978-3-608-50203-9

Massimo Carlottos, > Die dunkle Unermesslichkeit des Todes Roman
Aus dem Italienischen von Hinrich Schmidt-Henkel
(Orig.: L‘oscura immensità della morte)
Auflage: 1. Aufl. 2008
Ausstattung: gebunden mit Schutzumschlag, 188 Seiten.
ISBN: 978-3-608-50200-8

Massimo Carlotto
> Arrivederci amore, ciao
trojanische pferde 21
Roman
Aus dem Italienischen
von Hinrich Schmidt-Henkel
192 Seiten, gebunden mit SU
ISBN 978-3-932170-94-2

Roger Smith, Blutiges Erwachen

Donnerstag, 11. März 2010

> Blutiges Erwachen
von Roger Smith erzählt von einem Bandenkrieg aus Südafrika. Als Roxy Palmer geschossen hat, ist die Lawine nicht mehr aufzuhalten. Sie gerät zwischen die Fronten, und Gewalt wird mit Gegengewalt beantwortet.

Auf dem Umschlag ist ein halbaufgeklapptes Messer abgebildet, Blut tropft herunter. Herr Kraushaar, das ist ja schon ziemlich heftig?

Tom Kraushaar:

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Auf diesem Blog: > Blutiges Erwachen.

> Roger Smith zu Besuch in der Kulisse der SOKO Stuttgart

Roger Smith, > Blutiges Erwachen
Thriller
Aus dem Englischen von Jürgen Bürger und Peter Torberg (Wake up Dead), 1. Aufl. 2010, 357 S., gebunden mit Schutzumschlag, ISBN: 978-3-608-50206-0

Literatur – Sachbuch – Blog – Klett-Cotta
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