Verlagsblog

Ein Gespräch mit Michael Klett über
Ernst Jüngers Annäherungen

26. September 2008 von Heiner Wittmann

Michael KlettErnst Jünger, AnnäherungenBei Klett-Cotta wurde in diesem Herbst, das Buch > Annäherungen. Drogen und Rausch von Ernst Jünger neu aeufgelegt. Heute hat Michael Klett mit mir ein Gespräch über dieses Buch geführt. Ich habe ihn gefragt, warum dieser Band jetzt neu aufgelegt wurde, und um was es Jünger bei seiner Beschäftigung mit Drogen tatsächlich ging? Wir haben auch über Jüngers eigene Drogenexperimente mit LSD und Mescalin gesprochen.

Jünger schreibt in den Annäherungen: „Der Rausch enthüllt, als ob ein Vorhang aufgezogen würde oder als ob er die Tür zu tiefen Krypten aufstieße. Er ist ein Schlüssel unter anderen.“ (S. 111) Man kann Drogen nicht abschaffen, so Michael Klett, es sei eine Aufgabe der Zivilisation und auch der Politik, die richtigen Grenzlinien zu finden. Es geht dabei auch um Aspekte der Freiheit aber auch die Risikoaspekte, die es zu beachten gelte.

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> Ernst Jünger
Annäherungen. Drogen und Rausch
Stuttgart 2008
456 Seiten
ISBN: 978-3-608-93841-8

Photo: H. Wittmann

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