Nachgefragt: Li Er, Koloratur
Iris Radisch hat in der Literaturbeilage der ZEIT am 8.10.2009 geschrieben: “Der Roman ist ein großes Dokument literarischer chinesischer Geschichtsaufarbeitung, … er zählt zu den interessantesten Büchern, die uns in diesem Herbst aus China erreichen.” Anlässlich der Frankfurter Buchmesse habe ich Gelegenheit gehabt, Li Er nach seinem Buch > Koloratur zu befragen. Auf dem Stand von Klett-Cotta war er zunächst umringt von Journalisten und Dolmetschern. Mittags fand dann eine Lesung in der Universität statt.


Im > Konfuzius Institut Frankfurt an der Goethe Universität hat Li Er aus seinem Buch gelesen. Joachim Ziebe hat aus der deutschen Übersetzung gelesen. Anschließend hat Li Er viele Fragen der Zuhörer beantwortet:

Nach seiner Lesung konnte ich Li Er nach seinem Buch fragen. Er hat geschildert, worum es in seinem Buch geht und vor allem die Bedeutung der Suche nach der Wahrheit aus den unterschiedlichen Perspektiven der Erzähler in seinem Roman betont. Die engagierte Art, seine Verbundenheit mit der und seien Passion für die Literatur wird in unserem leider viel zu kurzem Gespräch deutlich. Die Geschäftsführerin des Konfuzius-Institut, Frau Anja Warnecke-Bi M.A, hat unser Gespräch freundlicherweise gedolmetscht:
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“Die heutigen Schriftsteller haben eher ausländische Vorbilder, ich zum Beispiel Albert Camus und Vaclav Havel,” sagte Li Er in einem Gespäch mit Bernard Bartsch.
Nichts lag also näher, als Li Er mit meinem > Buch für das Gespräch zu danken, und er hat sein Exemplar Huaqiang mit einem Danke mir gewidmet und es mir überreicht.
Li Er
> Koloratur. Roman
Aus dem Chinesischen von Thekla Chabbi (Orig.: Huaqiang)
380 Seiten
ISBN: 978-3-608-93794-7
Fotos des Interviews und der Buchübergabe: (c) Rudolf von Laun.
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