Verlagsblog

Nachgefragt: Stefan Kiesbye, Hemmersmoor

21. März 2011 von Heiner Wittmann

Der Lesebreicht zu Kiesbyes Schauerroman > Hemmersmoor, der gerade bei Klett-Cotta erschienen ist, folgt noch auf diesem Blog. Die Personen auf dem Gleis vor Frankfurt, die dreiviertelstündige Verspätung des ICE, das Verpassen des Anschlußzuges, alles nicht so schlimm. Bei der Lektüre von Hemmersmoor hätte ich vielleicht sowieso das Umsteigen verpasst. Eine wunderbar komponierte Geschichte, eigentlich Geschichten mit präzise platzierten Rückblenden. Die Missetaten im Dorf, die so wie die Kinder dazu gehören, die dort aufwachsen. Stefan Kiesbye hat einen Roman über mehrere Kinder geschrieben, die sich aus ihrer Perspektive an ihre Jugendjahre in Hemmersmoor erinnern. „Ihm hängt das Dorf wie ein Joch um den Hals,“ heißt es einmal in diesem Roman. Sie können sich von dem Dorf nicht lösen, es ist ein Teil ihrer Identität. Das Gespräch, das Kiesbye mit mir auf der Leipziger Buchmesse führte, nutzte er, um einen interessante Interpretation seines Romans vorzulegen, die neugierig macht, dieses Buch zu lesen. Kiesbye hat sich schon immer für Legenden und Märchen interessiert und wollte den Stoff dieser Geschichte auch mit der „harten Realität“ verbinden.

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Und hier als > Podast zum Download.

Stefan Kiesbye
> Hemmersmoor
Roman
1. Aufl. 2011, 208 Seiten,gebunden mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-608-50208-4

Ein Kommentar zu “Nachgefragt: Stefan Kiesbye, Hemmersmoor”

  1. 30. März 2011 13:32

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