Verlagsblog

Vorgefragt: Pierre Lemaître, Wir sehen uns dort oben

16. Oktober 2014 von Heiner Wittmann

Die Freunde Albert und Édouard kommen wegen des machtbesessenen Offiziers Pradelle in den letzten Tagen des Ersten Weltkriegs beinahe noch ums Leben. In letzter Sekunde bewahrt Édouard Albert vor dem Tod. Albert fühlt sich seinem Retter verpflichtet Er erfüllt ihm seinen größten Wunsch und verschafft seinem Freund eine falsche Identität. Pradelle durchschaut den Betrug und deckt sie, um sein hinterhältiges Manöver zu vertuschen. Die verfeindeten Männer werden zu Komplizen. Pierre Lemaître entwirft ein Panorama einer Gesellschaft, in der ständig Ruhm und Ehre gesprochen wird und wo zugleich Profitgier und krumme Geschäfte vorherrschen.

Der Lesebericht folgt hier nach dem 25. Oktober, der Tag an dem dieser Roman, für den Pierre Lemaître den Prix Goncourt erhalten hat, bei Klett-Cotta in der Übersetzung von Antje Peter erscheinen wird.

Auf der Buchmesse 2014 hatten wir Gelegenheit, Pierre Lemaître nach seinem Buch zu befragen. Wir haben auch über die Gedenkfeierlichkeiten besprochen. Lemaître bedauert, dass die Europäische Union daraus kein Projekt für das Europe unitaire hat machen können:

Pierre Lemaitre
> Wir sehen uns dort oben
Roman, aus dem Französischen von Antje Peter (Orig.: Au revoir là-haut)
1. Aufl. 2014, 521 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-608-98016-5
Erscheinungstermin 25.10.2014:

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