Verlagsblog

Nachgefragt:
Gerhard Roth, Bildung braucht Persönlichkeit

24. Februar 2011 von Heiner Wittmann

Von Gerhard Roth ist bei Klett-Cotta gerade der Band > Bildung braucht Persönlichkeit erschienen. Nach seinem Vortrag auf der Bildungsmesse didacta in Stuttgart und dem > Lesebericht über sein Buch auf diesem Blog gab es eine Gelegenheit, nachzufragen. Professor Gerhard Roth kommt aus dem Institut für Hirnforschung an der Universität Bremen. Er vertritt die Fächer Verhaltenspsychologie und Entwicklungsneurobiologie. Er beginnt die Einleitung seines Buches mit einer heftigen Kritik an der akademischen Lehrerausbildung. Ich habe ihn gefragt, wo seiner Meinung nach die größten Probleme liegen. Trotz der Defizite im Bereich der Psychologie und Pädagogik will Roth einen „pädagogischen Agnostizismus“ (S. 16) nicht teilen.

Er will zwischen der Neurobiologie und den eben genannte Disziplinen vermitteln. Die Lehrer sollten etwas üb die Funktionen des Gehirn wissen. Das erstes Kapitel seines Buches liest sich wie eine Anamnese. Man weiß, dass die die Schule Persönlichkeiten ausbilden soll. Aber weiß denn jemand in der Schule, wie das geht? Über Intelligenz haben wir gesprochen und ich habe Professor Roth nach seinem neurobiologischen Ansatz hinsichtlich der Aufmerksamkeit, des Bewußtseins und des Arbeitsgedächtnisses gefragt.

Gerhard Roth:

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ca. 32 Minuten

und hier zum Herunterladen als mp3-Datei > Bildung braucht Persönlichkeit.

> Gerhard Roth
> Bildung braucht Persönlichkeit. Wie Lernen gelingt
1. Aufl. 2011, 360 Seiten
ISBN: 978-3-608-94655-0

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