Nachgefragt: Die Geburt ist nicht der Anfang
Auf dem Stand von Klett-Cotta bei der Frankfurter Buchmesse traf ich Marianne Krüll, die mir schon 2007 das erste Interview auf diesem Blog gewährt hatte: > Mütter und Töchter. Ihr neues Buch, keine einfache Neuauflage, eine gründlche Neubearbeitung, die die Forschung der letzten zwanzig Jahre berücksichtigt und deren Ergebnisse auch gleich kritisch bewertet,
hat sie jetzt zur Buchmesse vorgelegt. Nein, die Ergebnisse bewertet sie nicht kritisch, sie misstraut dem eher unreflektierten Umgang mit diesem Forschungsergebnissen, die aus dem Geburtsvorgang immer mehr eine Krankheit macht, wodurch sich alle Beteiligten, Mütter, Väter, Ärzte und zunehmend auch die Hebammen auf die kritische Bewertung der Messdaten konzentrieren und dabei in Gefahr geraten, das Neugeborene mit seinen ersten Empfindungen zu übersehen.
Nicht nur Schwangere und Mütter auch Väter, und auch die die (noch) keine sind, sollten nach dem Wunsch der Autorin ihr Buch lesen.
< Marianne Krüll mit ihrem Lektor Heinz Beyer
Marianne Krüll möchte mit ihrem Buch zu einem neuen Bewusstsein darüber beitragen, was die Kinder im Mutterleib und in der neuen Welt brauchen.
Hier können Sie das Gespräch mit Marianne Krüll hören:
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ca. 12 Minuten
> Die Geburt ist nicht der Anfang Die ersten Kapitel unseres Lebens – neu erzählt
Vollständig überarbeitete und aktualisierte Neuausgabe, unter Mitarbeit von Flora Frank
1. Aufl. 2009
ca. 45 Abbildungen und einem Glossar
394 Seiten
ISBN: 978-3-608-94556-0
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