Verlagsblog

Coachen Sie Ihre Kinder beim Lernen
Lesebericht: Christoph Eichhorn, Bei schlechten Noten helfen gute Eltern

Montag, 22. September 2014

Die dritte Auflage dieses Buches ist ein guter Grund, diesen Artikel aus den Blogtiefen nach oben zu holen. Außerdem hat der uns Christoph Eichhorn seine Überlegungen zu den Hausaufgaben auf 11 Seiten (PDF) und eine Grafik dazu geschickt

Christoph Eichhorns wichtigste These: > Bei schlechten Noten helfen gute Eltern. Er stützt sich auf die Langzeitstudie, mit der Martin Neuenschwander den besonderen Einfluss der Eltern auf die Schulleistungen ihres Kindes nachgewiesen hat. Die Leistung der Kinder werden wohl zur Hälfte von den Erwartungen der Eltern bestimmt. Daraus leitet Eichhorn ein ganzes Bündel von Strategien und Lösungsansätzen ab, um Eltern auf alle möglichen Situationen vorzubereiten: Schlechte Noten, keine Lust zu Hausaufgaben, Schulfrust, alles was uns immer noch wohlvertraut ist. Oft wird auf die Lehrer geschimpft, aber Eichhorn bringt seinen Lesern, und vornehmlich den Eltern bei, Ruhe zu bewahren und zuallerst mal das Selbstvertrauen ihrer Sprösslinge zu stärken. Wenn das Kind kapiert, dass es auf die Frage, wer ist der Boss bei Deinen Hausaufgaben, „ich“ antwortet, ist das die halbe Miete. Schlechte Noten regen alle auf. Eichhorns strategische Vorschläge sind überzeugend und beruhigen erst einmal die Eltern: Eine Zuhör- und Verständnisphase ist angesagt. Ein Donnerwetter hilft nur selten. Stattdessen sollten realistische Erwartungen kommuniziert werden.


Zum Download:

Christoph Eichhorn: > Immer diese blöden Hausaufgaben, 11 Seiten, *.pdf


Und auch bei Schülern mit mäßigen Leistungen gibt es genug Erfolge, an die man anknüpfen kann. Wie gesagt, Selbstvertrauen fördern, Verantwortung übertragen und das Kind Probleme selbst lösen lassen. Und Eltern müssen lernen, Belastungen der Schüler zu erkennen. Mancher Nachwuchs hat schon einen Terminkalender wie ein hochdotierter Manager und hält seine Eltern mit allerlei Taxidiensten auf Trab. Hinzu kommt noch die Computer- und Internetwelt, die statt Erholung zu verschaffen, den Kleinen die letzte Konzentrationsfähigkeit raubt. Sport und Bewegung ist angesagt.


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Download: > Bei schlechten Noten helfen gute Eltern


Der Sinn von Hausaufgaben wird von den Kindern schnell unterschätzt, wenn ihre Eltern über nicht gemachte Hausaufgaben hinwegsehen. Die Motivationsstrategien für erfolgreiche Hausaufgaben sollte man allen Eltern in die Hand drücken, die über schlecht gemachte Hausaufgaben ihrer Kinder klagen. Ein Stamm-Arbeitsplatz ist schon der Anfang. Setzen Sie Ziele und kämpfen Sie nicht gegen Probleme, rät Eichhorn.

Die eingangs erwähnte Studie von Martin Neuenschwander, die die überragende Bedeutung der Eltern für den Lernprozess der Kinder unterstreicht, darf als Ausgangspunkt für die Anleitung, die Eichhorn hier Eltern präsentiert, mit der sie ein guter Lerncoach für ihre Kinder werden sollen, nicht überbewertet werden. Auch ohne diese Studie ist Eichhorns Ansatz sehr bedenkenswert, und Eltern können hier viele Ideen für die Entwicklung ihrer eigenen Strategien finden.Man darf dabei aber nicht vergessen, dass auch Lehrerpersönlichkeiten einen äußerst prägenden Einfluss auf ihre Schüler gewinnen können. Viele Lehrer sind auch Eltern, auch sie werden dieses Buch mit Gewinn lesen. Noch ein Ratgeber. Ja, klar, aber in sehr konzentrierter Form. Und seine Leser dürfen sich fragen, ob sie wirklich schon einen Teil der hier vermittelten Anregungen wirklich umsetzen? Haben Ihre Kinder das Gefühl, Verantwortung für sich, für ihr Lernen und andere zu haben? Werden sie ernst genommen? Wann hatten Sie zum letzten Mal Zeit und Ruhe, um mit Ihrem Kind zu sprechen? Wissen Sie warum es Angst vor einer Klassenarbeit hat? Selbstvertrauen, Verantwortung kann man auch lehren, also den Kindern beibringen.

Christoph Eichhorn
Bei schlechten Noten helfen gute Eltern
1. Aufl. 2011, 187 Seiten, broschiert
ISBN: 978-3-608-94603-1

Christoph Eichhorn, Diplom-Psychologe, Supervisor und approbierter Psychologischer Psychotherapeut, hat den Band >
Classroom-Management – Wie Lehrer, Eltern und Schüler guten Unterricht gestalten verfaßt, der im Oktober 2008 erschienen ist.> Eichhorn, Christoph
> Classroom-Management – Wie Lehrer, Eltern und Schüler guten Unterricht gestalten
223 Seiten, ISBN: 978-3-608-94534-8

Weitere > Erziehungs-Ratgeber bei Klett-Cotta

Hanne Seemann, Artenschutz für Männer
Väter sollten authentisch sein

Donnerstag, 17. September 2009

Hanne SeemannAnfang September ist das Buch > Hanne Seemann bei Klett-Cotta
> Artenschutz für Männer. Die Wiederentdeckung des Männlichen erschienen. Jetzt war ich nochmal bei Frau Seemann und diesmal, in unserem fünften Gespräch geht um die Väter.

Hanne Seemann zitiert in ihrem Buch eine lange Negativliste der väterlichen Eigenschaften, die D. Schnack und R. Neutzling in ihrem Buch Kleine Helden in Not. Jungen auf der Suche nach Männlichkeit (Reinbek bei Hamburg, 2003) zusammengestellt haben. Oje, was man als Vater alles falsch machen kann, und so sagt Frau Seeman auch, Männer trauen sich nicht, wie sollen die auch wissen, wie es geht. Und bei manchen überwiegt der Wunsch nach Belehrungen die Freude am Nachwuchs, wie auch die Freude, daran, dass die Kinder allmählich selbständiger werden, das kann man beobachten! Hanne Seemanns Rat ist ganz einfach, Männer, also Väter, sollen authentisch sein dürfen, sie sollen auch ihr eigenes Leben führen können. Sie müssen kein Vorbild werden, sondern den Mut vermitteln, das eigene Leben zu führen. Väter, hören Sie mit welcher Erfahrung Hanne Seemann, Ihnen das erklärt. Ohne sich unmittelbar darüber klar zu werden, haben Kinder doch ein feines Sensorium, vor allem dafür, ob sie dem Vater oder Mutter vertrauen können. Die Mutter spielt eine ebenso wichtige Rolle. Die kleinen Jungens sind schwächer als die Mädchen, die brauchen einfach mehr Zuwendung: „Die Mütter sind für die Jungen stilbildend,“ erklärt Hanne Seemann.

Hören Sie hier unser fünftes Gespräch:

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> Unser erstes Gespräch

> Unser zweites Gespräch.

> Unser drittes Gespräch

> Unser viertes Gespräch Erziehung und Schule

Hanne Seemann,
> Artenschutz für Männer. Die Wiederentdeckung des Männlichen

230 Seiten
ISBN: 978-3-608-94554-6

Artenschutz für Männer
Erziehung und Schule

Freitag, 4. September 2009

Hanne SeemannGerade ist das Buch > Hanne Seemann bei Klett-Cotta > Artenschutz für Männer. Die Wiederentdeckung des Männlichen erschienen.

Bei unserem vierten Gespräch über das Buch geht es um Erziehung und Schule. In ihrem Buch gibt es einige Anmerkungen zum Zustand unserer Bildungseinrichtungen zum Beispiel schreibt sie: „Unsere Erziehungseinrichtungen sind nicht so sehr darauf ausgerichtet, die individuellen Ressourcen zu fördern und die Besonderheiten der einzelnen Kinder zu sehen und zu berücksichtigen. Hanne Seemann Sie sind eher darauf aus, die Kinder auf allgemein erforderliche Kompetenzen und Regeln hin zu ‚eichen‘.“ Ich habe nachgefragt. Ihr Sohn spricht von einem „Zwangsinteresse“. Werden Schüler gefragt, ob sie dies und jenes lernen wollen? Sie könnten dann mehr über sich erfahren und wissen, wer sie sind. Werden Schüler auch hinsichtlich ihrer Fähigkeiten geprüft? Und zu diesem Punkt erwähnte Frau Seemann die digitalen Möglichkeiten, mit deren Beherrschung Schüler ihre eigenen Fähigkeiten besser ausloten können. Das hat mir gefallen, wie sie in unserem Gespräch einen der wichtigsten Aspekte einer Medienkunde erwähnt. Und dann kamen wir auf die Unterschiede zwischen Jungens und Mädchen. Wie bekommen Jungens mehr Verantwortung? Bekommt die Koedukation allen gleich gut? Müssen die Jungens sich den Mädchen anpassen? Wie kann man die Jungens zu einer eigenständigen Entfaltung anleiten? „In ihrer Art müssen sie ernstgenommen werden,“ antwortet sie.

Tut die Schule genug für die Identitätsbildung? dazu hat Frau Seemann ein dezidierte Meinung. Haben Jungens Träume? „Einer der keine Träume hat, ist er verratzt… die Träume tragen in die Zukunft…“. Man muss sie haben. Hier können Jungens (und Mädchen ) gefördert werden. „Realitätsfern?“ – „Gottlob!“ – Manchmal ist die Realität nicht zumutbar… die > Fantasyliteratur und bloggen sind da manchmal ein Ersatz.

Leider hört das Gespräch etwas abrupt auf. Unsere letzten Worte, der Dank für das Gespräch und die Verabredung für das nächste Treffen fehlen, ich hab das Tonbandgerät einfach zu früh ausgemacht; der nächste Termin ist aber verabredet.

Hören Sie hier unser viertes Gespräch:

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> Unser erstes
Gespräch

> Unser zweites Gespräch.

> Unser drittes Gespräch

> Hanne Seemann,
> Artenschutz für Männer. Die Wiederentdeckung des Männlichen

230 Seiten
ISBN: 978-3-608-94554-6

Männer : Was machen die Hormone mit und aus uns?

Freitag, 31. Juli 2009

Hanne SeemannAm 31. August erscheint das neue Buch von > Hanne Seemann bei Klett-Cotta > Artenschutz für Männer. Die Wiederentdeckung des Männlichen. Wie bereits gesagt, wird das Buch vor dem Erscheinungstermin 31. August nicht rezensiert.

Jetzt habe ich Frau Seemann wiedergetroffen, wir haben ein zweites Gespräch über ihr Buch geführt: Beim > ersten Gespräch ging es allgemein um das Thema ihres Buches, um Psychosomatik und um Gleichberechtigung. Diesmal haben wir über Hormone, Geburt und Unterschied zwischen den Geschlechtern gesprochen. Frau Seemann legt großen Wert darauf, dass ihr Buch vor der Geburt anfängt. Sie erwähnt die Sozialisationstheoretiker, Hanne Seemann die daran erinnern, dass alles gelernt sei, die Biologen meinen, es sei alles genetisch angelegt sei. Grundsätzlich ist Frau Seeman überzeugt, dass schon in der Gebärmutter viel passiert; es entstehen Konstellationen, die auch das Naturell und das Verhalten nach der Geburt bestimmen. Sie möchte sich gegen die Aufassung wenden, man könne aus jedem Menschen unbegrenzt viel machen.

Hören Sie hier unser zweites Gespräch:

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> Unser erstes Gespräch

Hanne Seemann,
> Artenschutz für Männer. Die Wiederentdeckung des Männlichen

230 Seiten
ISBN: 978-3-608-94554-6

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