Verlagsblog

Die subtilen Unterschiede zwischen Zauberei und Magie:
Die Magier von Montparnasse

Samstag, 27. Februar 2010

Eigentlich wird das Buch zuerst gelesen, bevor > beim Autor nachgefragt wird.
Am vergangenen Donnerstagabend ergab sich dann doch ein kurzes Gespräch mit Oliver Plaschka über sein neues Buch > Die Magier von Montparnasse. Wenn Sie vor dem Öffnen des Buches die ganze Spannung bewahren wollen, dann sollten Sie das > Gespräch mit Oliver Plaschka (mp3) jetzt noch nicht anhören. Andererseits verrät er nicht allzuviel, keine Zaubertricks und Magietricks schon gar nicht. Aber er sagt ein wenig über den Plot der Geschichte, und das könnte Ihnen ein wenig den Blick auf die Feinheiten verstellen, die sie dann auf den ersten Seiten überlesen würden. Den Perspektivwechsel in Form der einzelnen Ich-Erzählungen der Hauptpersonen habe ich schon erwähnt. Gleichzeitig und nacheinander lernt man das Handeln und die Beweggründe der Personen kennen. Und dann das Dekor der Kreuzung Vain. Setzen Sie sich dort in ein Café oder in ein Bistrot. Vielleicht kommen Justin oder Ravi vorbei. Schade, ich hätte gerne noch länger mit Plaschka gesprochen. Gegen Ende des Gesprächs nach den formalen Fragen, wie sind Sie daraufgekommen, usw. wird es richtig spannend.

Nachgefragt:

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11 Minuten

> Das Video der Lesung

Zaubern und Magie: Der feine Unterschied
Oliver Plaschka, Die Magier von Montparnasse

Freitag, 26. Februar 2010

Gestern hat Oliver Plaschka im Rahmen einer Lesung im Verlagshaus von Klett-Cotta in Stuttgart seinen neuen Roman > Die Magier von Montparnasse vorgestellt. Die Leser dieses Buches werden künftig mit anderen Augen an der > Carrefour Vavin, wo sich der Boulevard Montparnasse und der Boulevard Raspail kreuzen, vorbeigehen. Hier in der Nähe ist die Coupole, das große Restaurant, das allerdings, wenn ich mich recht erinnere, erst 1927, also ein Jahr nach den Ereignissen, die in diesem Roman zu den dramatischen Verwicklungen geführt haben, gegründet wurde.

Oliver PlaschkaVielleicht vorher noch einen Abstecher in die Rue de la Gaité, zwischen der Gare Montparnasse und dem Friedhof von Montparnasse, wo im Variété Bobino das ganze Unheil dieser Geschichte anfängt. Es ist eine verklemmte Klappe, die den Zauberer Ravi in erhebliche Schwierigkeiten bringt. Aber mit seiner reichen Bühnenerfahrung löst er souverän diese Situation und ließ das Publikum nicht allzuviel spüren … von diesem Unterschied zwischen Zauberei und Magie. Aber die Société silencieuse findet das gar nicht so unterhaltsam. Alles folgende spielt sich in einem engen Kreis um diese Kreuzung ab, wo auch das wunderbare Standbild von Honoré de Balzac sich befindet, der auf dem Sockel im Morgenmantel steht, so wie Rodin ihn geschaffen hat. Und dann ist da noch das Hotel “Le Jardin”. – Übrigens es ist ein Vergnügen, Oliver Plaschka zuzuhören. Ihm ist es gelungen, die feinen Unterscheide zwischen Zauberei und Magie zu vermitteln. In unserem Gespräch korrigierte er sich. Die Société silencieuse gibt es wirklich.

Gerne würde ich gleich mehr über die Handlung erzählen. Aber entdecken Sie selbst, was die Magie anrichten kann, besonders wenn irgendwas schief geht oder die einschlägigen Regeln nicht beachtet werden. Die Personen berichten aus ihren Perspektiven jeweils in der Ich-Form. Das ist eine feine Methode, den Leser in die Geschichte hineinzuziehen.

Hier ist seine Facebook-Seite: > Oliver Plaschka

Oliver Plaschka
> Die Magier von Montparnasse
1. Aufl. 2010
Ausstattung: gebunden mit Schutzumschlag, Vorsatzkarten
427 Seiten
ISBN:978-3-608-93874-6

Warten auf das Christkind

Montag, 22. Dezember 2008

Straßburger Münster

Straßburger Münster, 13. Dezember 2008

Briefe vom WeihnachtsmannUm die Wartezeit auf das Christkind zu verkürzen habe ich früher auf dem alten kleinen Schwarzweiß-Fernseher die vierteiligen Abenteuer-Filme wie Tom Sawyer gesehen und den Geräuschen im Weihnachtszimmer gelauscht. Jetzt bieten sich die »Briefe vom Weihnachtsmann« in der erweiterten Neuausgabe für die Wartezeit auf das Christkind an: Jedes Jahr im Dezember traf für Tolkiens Kinder ein Umschlag mit einer Briefmarke vom Nordpol ein. Er enthielt einen handgeschriebenen Brief und eine schöne farbig ausgestaltete Zeichnung oder Skizzen.

Michael Maar schrieb am 10.12.2005 in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung: »… Immer ist irgendein Unfall im Spiel, eine Tolpatschigkeit des Polarbärs, die den Weihnachtsvorrat gefährdet, eine Attacke der Kobolde, die sich die Märklin-Spielsachen unter den Nagel reißen. Es ist diese Seite, die aus einem schönen Buch zugleich ein bewegendes macht, weil sie das Geheimnis der künstlerischen Schöpfung zeigt, das Produkt aus Liebe und Not.«

R. R. Tolkien
> Briefe vom Weihnachtsmann
Herausgegeben von Baillie Tolkien
Erweiterte Neuausgabe
Aus dem Englischen von Anja Hegemann und Hannes Riffel
(Orig.: Letters from Father Christmas, Harper Collins, London 1999)
112 Seiten
ISBN: 978-3-608-91155-8

Patrick Rothfuss – Der Name des Windes

Donnerstag, 9. Oktober 2008

nullDer Bücherstapel der > Neuerscheinungen ist noch kaum abgearbeitet, da wächst er schon wieder. Jetzt kommt ein Fantasy-Roman “Also vertrauen Sie mir, ich weiß, was ich tue, und lesen Sie “Der Name des Windes”, deutsch von Jochen Schwarzer, erschienen im Verlag Klett-Cotta,” so faßt Denis Scheck seinen Fernseh-Beitrag über > Der Name des Windes von Patrick Rothfuss zusammen. – Um was geht es? Kvothe ist ein bekannter Zauberer, er sagt von sich, er sei “ein für die MagieDenis Scheck begabten Sohn fahrender Spielleute.” Bei seiner Rückkehr findet der das Lager seiner Truppe wild verwüstet, sein Eltern sind tot. Und da gibt es wohl offensichtlich die Chandrian, die den Mord auf dem gewissen haben. Sie zu finden, das ist die große Herausforderung für Kvothe. Erst lebt er als Straßenjunge, bevor er in die höheren Zirkel der Magie aufgenommen wird. Und da ist noch großer Magier, leidenschaftlicher Wissenschaftler und Musiker.

Das Magazin “The Onion” rät seinen Lesern: »Stellen Sie Der Name des Windes neben “Der Herr der Ringe” ins Regal und erwarten Sie den Tag, an dem beide in einem Atemzug genannt werden, vielleicht als Erste unter Gleichen, ” und 2007 erhielt Patrick Rothfuss für seinen Roman »Der Name des Windes« mit dem Quill Award sowie dem Pulishers Weekly Award für das beste Fantasy-Buch des Jahres.

Sie lesen (noch) keine Fantasy-Bücher? Denis Scheck, der im > Stuttgarter Literaturhaus immer mal wieder moderiert war von dem buch begeistert. Aber nicht nur wegen seiner Spannung auch wegen der Idee zu diesem Buch. Es berichtet auch darüber wie Mythen entstehen und Scheck meint, das Buch sei selber ein “moderner Mythos”: “Der Name des Windes erzählt die Lebensgeschichte eines jungen Musikers und Wanderschauspielers, dessen Familie mitsamt ihrer Truppe eines Tages aus heiterem Himmel ermordet wird. Kvothe, so wird sich der Musiker und Magier später nennen, ist der einzige Überlebende, und alles, was er von der Bluttat weiß, deutet auf einen Zusammenhang mit einem uralten Mythos, der schon fast in Vergessenheit geraten ist.” > Denis Scheck.

Mythen verweisen auf frühere Zeiten, berichten Sagenumwobenes, das auf ganz unterschiedliche Weisen Beziehungen zu unserer Epoche herausbildet. Sei können geheimnisvoll sein und gleichzeitig auch Erklärungen für heutige Eindrücke und Erfahrungen aller Art anbieten. Weil die Literatur immer über sich hinausweist und der leser aufgefordert ist, für sich und andere mehr daraus zu machen, eignen sich Mythen aufgrund ihrer Vielfalt besonders gut dazu, dem Leser eine Geschichte zu erzählen und ihn zum Blick über den eigenen Tag hinaus anzuleiten. Ob Denis Scheck recht hat?

In der ARD Sendung Druckfrisch. Neue Bücher mit Denis Scheck: > Denis Scheck empfiehlt – Patrick Rothfuss

Patrick Rothfuss
Der Name des Windes
Die Königsmörder-Chronik. Erster Tag
Auflage: 1. Aufl. 2008
864 Seiten
ISBN: 978-3-608-93815-9

Foto: Archivbild, (c) Heiner Wittmann, 2008

Jana Trautmann hat Stephan Askani interviewt

Donnerstag, 24. Juli 2008

Stephan Askani ist Lektor bei klett-Cotta im Fantasy-Bereich. Jana Trautmann hat ihn nach seinen Kritierien für gute Fantasy-Bücher gefragt.

> … mit Verlagen (Leserwelt)

> Hobbit Presse – Fantasy-Bücher, phantastische Literatur, Science-Fiction

> Fantasy-Website

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