Das Sommer-Leseprogramm 2010:
J. R. R. Tolkien, Die Legende von Sigurd und Gudrún
Mittwoch, 7. Juli 2010
Die Vielfalt des Verlagsprogramms bei Klett-Cotta und Tropen besonders für diesen Herbst ist echt beeindruckend. Wahrscheinlich muss der Blogautor doch ein wenig die Bücher für Leseberichte auswählen – schon im Frühjahr habe ich den Lesestapel nicht ganz abgearbeitet. Der Band von Robin Lane Fox > Die klassische Welt. Eine Weltgeschichte von Homer bis Hadrian liegt auf dem Stapel oben auf und kommt bald als Lesebericht hier dran.
Bei Klett-Cotta kommt man früher oder später nicht um > John Ronald Reuel Tolkien herum. Bald gibt es hier auf dem Blog das erste Video unter der Überschrift Nachgefragt…. Am 20. August erscheint aus dem Nachlass von J. R. R. Tolkien in deutscher Übersetzung > Die Legende von Sigurd und Gudrún. “Ein neu entdeckter Tolkien!” steht in der Verlagsvorschau. Tolkiens Sohn Christopher hat den Band 2009 veröffentlicht: Es ist J. R. R. Tolkiens Version der großen Sage der nordischen Welt. J. R. R. Tolkien hatte die Geschichte der Edda und des Wölsungenlieds für unsere Zeit neu gedichtet. Sigurd tötet den fürchterlichen Drachen Fáfnir. Er erweckt die schlafende Brynhild aus einem Feuerwall. Und am Hof der Nibelungen gab es große Liebe und auch großen Hass. Als Erstes hatte Christopher T. Das Silmarillion herausgegeben, zuletzt > Die Kinder Húrins.
Neu-Leser von Tolkien werden sich fragen, wie verhält sich der Text zu Tolkiens Hauptwerken Der Hobbit und Der Herr der Ringe ? Die Legende von Sigurd und Gudrún zeigt die Entstehung, Kontinuität und Wandlung von Tolkiens wichtigsten Handlungsmotiven: Als Beispiel sei das Drachenmotiv genannt. Sigurd tötet Fafnir, in Die Kinder Húrins tötet Turin den Drachen Glaurung und in Der Hobbit überlisten Bilbo und seine Freunde den Drachen Smaug. In allen drei Erzählungen steht der Drache für Gold, Reichtum und Gier sowie für das über den Tod des Drachen hinaus fortdauerndes Verhängnis. Und man muss noch daran erinnern, dass es »Middle-earth« ohne Tolkiens Beschäftigung mit dem Ort „Midgardr“ in dieser Form nicht gegeben hätte.
J. R. R. Tolkien
> Die Legende von Sigurd und Gudrún
Erscheinungstermin: 20.08. 2010
Herausgegeben von Christopher Tolkien, aus dem Englischen von Hans-Ulrich Möhring (Orig.: The Legend of Sigurd und Gudrún) Zweisprachige Ausgabe
Auflage: 1. Aufl. 2010 – 480 Seiten – ISBN: 978-3-608-93795-4




















Koloratur
Cotta. Das gelobte Land der Dichter
Alan Pauls
Frisch verliebt. Und was jetzt?
Die Beatles
Rafael Yglesias
Wolf Wagner
Peter Käding,
Walter Veltroni
Oliver Paschka
Rainer Sache,
Hallgrímur Helgason
Zwei schwarze Jäger
Die Geburt ist nicht der Anfang
Wie bekommt man eine Gehaltserhöhung?
Unglücklich glücklich
Wo die Zitronen blühen
Michael Klett
Eros der Freiheit
Venedig – Spätes Feuerwerk.
Alle Wasser laufen ins Meer
Michal Hvroecky, Eskorta
Mehmet Murat Somer
Rousseau ist heute noch vielen Trakten über die Pädagogik überlegen.
Die 7 Regeln für eine
Matthew Eck,
Tom Duruy
Klett-Cotta und Tropen
Jean Améry
Massimo Carlotto
Ekkehard Eickhoff
Mark Z. Danielewski
Monika Schiffer: Arno Gruen.
Douglas Hofstadter,
Vielleicht vorher noch einen Abstecher in die Rue de la Gaité, zwischen der Gare Montparnasse und dem Friedhof von Montparnasse, wo im Variété Bobino das ganze Unheil dieser Geschichte anfängt. Es ist eine verklemmte Klappe, die den Zauberer Ravi in erhebliche Schwierigkeiten bringt. Aber mit seiner reichen Bühnenerfahrung löst er souverän diese Situation und ließ das Publikum nicht allzuviel spüren … von diesem Unterschied zwischen Zauberei und Magie. Aber die Société silencieuse findet das gar nicht so unterhaltsam. Alles folgende spielt sich in einem engen Kreis um diese Kreuzung ab, wo auch das wunderbare Standbild von Honoré de Balzac sich befindet, der auf dem Sockel im Morgenmantel steht, so wie Rodin ihn geschaffen hat. Und dann ist da noch das Hotel “Le Jardin”. – Übrigens es ist ein Vergnügen, Oliver Plaschka zuzuhören. Ihm ist es gelungen, die feinen Unterscheide zwischen Zauberei und Magie zu vermitteln. In unserem Gespräch korrigierte er sich. Die Société silencieuse gibt es wirklich. 