Verlagsblog

Lesebericht: Wolfgang Hantel-Quitmann, Die Othello-Falle

Dienstag, 25. April 2017

Wenn etwas schiefläuft, jede Art von Konflikt, schuld sind immer die Anderen. Fast ohne Ausnahme sehen sich viele immer als Opfer: „Wir leben scheinbar in einer Welt von Tätern und Opfern,“ schreibt Wolfgang Hantel-Quitmann, Die Othello-Falle, S. 11. „Scheinbar“ deutet seine These schon an. Immer Opfer der Anderen? Wie wäre es denn, wenn diejenigen, die sich so beklagen „Opfer ihres eigenen Denkens“ (ib.) wären? > Othello, der Mohr von Venedig von Shakespeare (1603/04) ist der Pate dieses Buches. Der eifersüchtige Held, der falsch denkt, falsche Denkweisen verinnerlicht hat, fühlt sich überzeugt von der Untreue seiner Desdemona und tötet sie. Es ist nicht so gut, dass zu glauben, was man sich so vorstellt oder denkt. Manchmal nehmen wir etwas für die Realität, weil wir so bequem denken, es müsste oder könnte so sein. Und so ein verqueres Denken kann schwerwiegende Auswirkungen auf unsere Beziehungen und auf uns selbst haben. Also untersuchen wir Fehler unseres Denkens und passen künftig ein bisschen mehr auf unsere Schlussfolgerungen auf, denn die könnten sehr fehlerhaft sein.

Die Othello-Falle wird in vier Kapiteln abgehandelt: 1. Verwirrungen der Gefühle – Eifersucht und Schuld, 2. Verwirrungen des Verstandes – Irrtum und Denkfehler, 3.Verwirrungen der Beziehungen – Täuschung und Intrige. Und dann die Schlussfolgerung: Du sollst nicht alles glauben, was Du denkst! – Wege aus der Othello-Falle.

Manchmal legt man sich etwas zurecht, so dass es einem in den Kram passt, man schämt sich, der Realität ins Auge zu sehen, es könnte einem ja ein Zacken aus der Krone brechen. Scham wehrt die eigene Schuld ab. (Nebenbei bemerkt: Populisten machen das auch so, sie setzen Behauptungen in die Welt, falsche Fakten und leiten dann flugs ein Programm daraus ab, das die Wähler überzeugen soll.) Freud sagt aber dazu: „Jeder Mensch ist für sein eigenes Unterbewusstsein verantwortlich.“ (S. 12) Auch wenn in es in diesem Buch um „Fallen und Verwirrungen, die uns in intimen Beziehungen begegnen können“ geht, so sind Parallelen zur ungeprüften Übernahme von Fakten in der Online-Welt nicht zu übersehen. Man glaubt so gerne das, was gerade in das eigene Weltbild passt. (vgl. S. 20) Überwiegt das eigene Wunschdenken, klappt es nicht so recht mit der Realitätsprüfung, (vgl. S. 22) und Othello erliegt der Intrige Jagos.

In diesem Zusammenhang ist Eifersucht ein echtes Hindernis, Misstrauen gegenüber anderen abzubauen. Eifersucht und Phantasie gehören zusammen. Das mit der Eifersucht ist echt kompliziert, weil sie als (falsche) Projektion erlebt wird: „Nicht ich bin eifersüchtig, sondern du!“ (S. 27) Also werden die Fehler beim Anderen gesucht: Achterbahnfahren ist vorprogrammiert und der Streit nicht mehr fern. Zum Thema Phantasie rät Hantel-Quitmann zur Lektüre von Lewis Carrrolls
Alice im Wunderland (1865). (S. 40 f.)

Kann man seinen Gefühlen trauen? Und ist die Ehe eine Möglichkeit dem Misstrauen und der Eifersucht zu entfliehen, (vgl. S. 49) fragt der Autor vor dem Kapitel Die Ehe-Falle (S. 49-54), der Titel verrät seien Einstellung zu dieser Institution. Die nächsten Kapitel „Die ideale Ehe ist auch keine Lösung“ und der gute Vorschlag „Die Ehen nur auf fünf Jahre abschließen“ stammt aus Goethes Wahlverwandtschaften, wo der Graf erklärt: „Einer von meinen Freunden, dessen gute Laune sich meist in Vorschlägen zu neuen Gesetzen hervortat, behauptete: eine jede Ehe solle nur auf fünf Jahre geschlossen werden. Es sei, sagte er, dies eine schöne, ungrade, heilige Zahl und ein solcher Zeitraum eben hinreichend, um sich kennenzulernen, einige Kinder heranzubringen, sich zu entzweien und, was das Schönste sei, sich wieder zu versöhnen.“ Die Vertragsverlängerung müssten sich die beiden Partner verdienen. Also, so eine Art TÜV.

Schuldgefühle hat oft derjenige, der die Beziehung beenden möchte, und Hantel-Quitmann fügt hinzu, er halte die Verteilung von Schuldgefühlen oft für ungerecht. (vgl. S. 61) Das hängt damit zusammen, das man oft die Realität nicht wahrnimmt, darüber nicht nachdenkt, sondern nur Informationen mit den vorhandenen vergleicht, und sich nur ungerne der Gefahr aussetzt, vorhandene Überzeugungen revidieren zu müssen. (vgl. S. 77.)

Meinungen, Ansichten, Überzeugungen, Vergessen, Irrtümer das alles gehört zur einer Psychopathologie des Alltagslebens (vgl. S. 121-130)

Die Menge der literarischen Titel, die Hantel-Quitmann besonders im Kapitel über die Täuschungen als Beispiele angibt, verleitet zu einer strenge Prüfung der eigenen Bibliothek oder zu einem Gang in die Landesbibliothek.

Im letzten Kapitel stellt der Autor die Strategien vor, mit denen man der Othello-Falle entgehen kann. Lesen Sie dieses Kapitel aber nicht zuerst, denn die Kenntnisse aus den vorhergehenden drei Kapitel sind notwendig, um die folgenden Strategien gewinnbringend in ihr Weltbild einbauen zu können. Nochmal, es geht darum, dem zu entgehen, was wir immer schon gedacht haben. Mut zur Wahrheit und die Überwindung von Angst gehören u.a. auch dazu. Wenn ich den Autor fragen würde, wer das Buch lesen solle, wird er bestimmt antworten: Alle. Alle können von sich sagen, dass sie am liebsten den für sie persönlich bewährten Denkmustern vorzugsweise vertrauen. Einen Sachverhalt mal aus einer anderen Perspektive ansehen und Schlussfolgerungen darauszuziehen, kann äußerst heilsam sein. Und das bringt Hantel-Quitmann ihnen hier bei.

Nochmal, keines der Bücher zum Beziehungsstress jeder Art, das ich bisher gelesen habe, enthält so viele so nützliche Hinweise auf die Weltliteratur, auf größere und kleinere Werke.

Wolfgang Hantel-Quitmann,
Die Othello-Falle.
Du sollst nicht alles glauben, was du denkst
1. Aufl. 2017, ca. 256 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-608-98068-4

Nachgefragt: Roland Kachler: Die Therapie des Paar-Unbewussten

Montag, 24. August 2015

kachler-paar-unbewusste

Es ist guter Brauch auf unserem Blog, erst den Lesebericht zu verfassen > Lesebericht: Roland Kachler: Die Therapie des Paar-Unbewussten und dann den Autor nach seinem Buch zu befragen.

Wir hatten das Glück, mit Roland Kachler kurz vor dem Erscheinen seines Buches ein Gespräch führen zu können:

Roland Kachler kritisiert die traditionelle Paartherapie, weil sie bisher das Paar-unbewusste vernachlässigt oder übersehen hat. Der Untertitel Ein tiefenpsychologisch-hypnosystemischer Ansatz präzisiert sein Anliegen. Was verbirgt sich hinter diesem Untertitel, wollten wir von ihm wissen:

Er bezieht sich mit seinem Ansatz auf verschiedene Disziplinen wie die moderne Hirnforschung (S. 12-18) und die der Paarpsychologie. Stimmt unsere Vermutung? Hat man in der Paartherapie bisher etwas übersehen? Wir haben über die Bedeutung der Fallvignetten in seinem Buch gesprochen? Sie berichten keineswegs nur über Die Fälle, sondern zeigen Möglichkeiten der Paartherapie in auf? Roland Kachler zitiert die Arbeiten von Jürg Willi, u. a. > Die Therapie der Zweierbeziehung. Einführung in die analytische Paartherapie, aber er geht ganz ausdrücklich darüber hinaus.

Roland Kachler erklärt in seinem Buch, Paartherapie funktioniere nur mit aufeinander abgestimmten Schritten. Es scheint, er favorisiere ein bestimmtes Schema… aber das muss man doch auf die individuellen Fälle anpassen, oder gibt es wirklich bestimmte aufeinanderfolgende Schritte? Wie hoch ist eigentlich der unbewusste Anteil an der gesamten Paarkommunikation? Wie kommt man diesem Unbewussten auf die Schliche?

Roland Kachler erläutert in seinem Buch, wie das Paar-Unbewusste entsteht. Welche Stationen sind dabei besonders wichtig?

In einem andern Kapitel präzisiert er das Paar-Unbewusste mit seinen Faktoren vom relationalen Bedürfnis-Unbewussten bis zum kreativen Unbewussten der Liebe, erst wenn diese Faktoren dem Paartherapeuten bekannt sind, kann man die „Kollusion der Bedürfnisse“ erkennen und dann auf eine Veränderung einwirken? Ist das so richtig wiedergegeben? Kann man die Paartherapie tatsächlich das Paar-Unbewusste in Teilmengen zerlegen“?

Roland Kachler relativiert selbst seinen Ansatz, wenn er andeutet, die Erforschung des Unbewussten müsse behutsam vorgehen, wenn bei der Paartherapie Probleme auftauchen wie Trennungsabsichten eines Partners oder körperliche oder sexuelle Gewalt? Gibt es Anzeichen bei einer Paartherapie, die auf den Misserfolg der Therapie hinweisen?

Und die letzte Frage: Für wen haben Sie dieses Buch geschrieben?

kachler-paar-unbewussteRoland Kachler,
> Die Therapie des Paar-Unbewussten. Ein tiefenpsychologisch-hypnosystemischer Ansatz
Stuttgart: Klett-Cotta, 1. Aufl. 2015, 196 Seiten, gebunden, ca. 20 Abbildungen
ISBN: 978-3-608-94866-0

Lesebericht, Hans Hopf, Die Psychoanalyse des Jungen

Freitag, 2. Mai 2014

Klett-Cotta kündigt das Buch > Die Psychoanalyse des Jungen von Hans Hopf so an: „DIE erste psychoanalytische Gesamtdarstellung über Jungen. Die Jungen sind zum Problem geworden. Sie sind aggressiv, bewegungsunruhig, unaufmerksam, risikobereit, gelten als Störer. Vom ersten Tag an sind sie anders als Mädchen und entwickeln viel häufiger psychische Auffälligkeiten. Auf der Website von Klett-Cotta steht auch: „Die These von Hans Hopf, einer der renommiertesten Kinderanalytiker Deutschlands mit 40-jähriger Erfahrung: Die Jungen sind die »Emanzipationsverlierer«, sie wachsen überwiegend »vaterlos« in einer feminisierten Welt auf.“ Ist da was dran? Also wenden wir uns hier auf dem Blog einmal einem Fachbuch zu. Das Titelfoto zeigt einen ca.7-8 jährigen Jungen, die Fäuste vor dem Gesicht, ein Auge etwas zugekniffen, das andere – blau – hellwach. Fast wirkt es gestellt, das spielt keine Rolle.

Es drückt Bewegungsfreude, Aufmerksamkeit, Risikobereitschaft, Aktivität, eine gewisse Aggressivität aus, die keinesfalls missverstanden werden soll, alles als Ausdruck der eigenen Identität. Damit wird das resümiert, was der Autor sich in seinem letzten Absatz (S. 374) für Jungen in der Zukunft wünscht. Wie schon so oft gesagt, hier folgt keine > Rezension sondern ein Lesebericht, mit dem der Leser dieses Buches, also der Autor dieses Beitrags, seine Leseeindrücke wiedergibt. Dieser Bericht ist auch eine Vorbereitung auf das Interview mit dem Autor, das nächste Woche hier unter dem Titel Nachgefragt: Hans Hopf, Die Psychoanalyse des Jungen erscheinen wird.

Der Leseberichtschreiber ist kein Psychologe, aber ein Literaturwissenschaftler, der sich – außer mit und durch seine eigenen Erfahrungen als Junge – mit Berichten über das Heranwachsen von Jungen – auch im Dialog mit den Ideen von Sigmund Freud – mittels der Künstlerporträts im Werk von Jean-Paul Sartre beschäftigt hat.

„In den neunziger Jahren begannen Jungen zum Problem zu werden,“ schreibt Hans Hopf und berichtet, wie ihm als Leiter eines psychotherapeutischen Kinderheims immer häufiger Jungen mit der Diagnose ADHS vorgestellt wurden. (S. 13, s. a. 16 f., 105, 109, 342 f. et passim). Was als ADHS daherkam waren „altbekannte soziale Störungen“ (S. 13), allerdings waren „immer häufiger massive Probleme mit der Beherrschung ihrer Affekte zu beobachten“ (ib.). Das DSM (Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders) beschreibe zwar die Symptome, aber die Ursachen wurden vergessen, vernachlässigt oder übersehen, unterbewertet mit allen Folgen für die Behandlung. Hopf will diesen Jungen die Seele zurückgeben, sie sollen wieder ihre männliche Identität entwickeln können, und ihre Eltern und Erzieher müssen wieder lernen, „die psychischen Ursachen von Aggression und Affektregulierung“ zu verstehen. Störanfälligkeit der Jungen, so Hopf, darf nicht länger mit der Verschreibung von Methylphenidat (s. auch S. 28) beantwortet werden. (S. 14) Das ist der Ansatz dieses Buches, und wer das Buch in drei oder vier Tagen gelesen und durchgearbeitet hat, hat ein echtes Leseerlebnis hinter sich. Das Buch richtet sich keineswegs nur an Spezialisten, eigentlich an alle, die aufgrund ihrer Erziehungsaufgaben etwas mit Jungen zu tun haben.

Hans Hopf: „Ich bin der Meinung, dass Psychoanalyse helfen soll, uns und die Welt besser zu verstehen, und sie sollte helfen, Leiden dort zu mindern, wo es entsteht und besteht. Dann wird sie auch nicht zur Diskriminierung, Polarisierung oder Pathologisierung beitragen, sondern zur Freiheit des einzelnen und der anderen.“ (S. 225)

Hans Hopf verfügt über eine ausgeprägte Erfahrung aus der langen Zeit seines Berufslebens und kann Kinder der Kriegsgeneration am eigenen Beispiel mit den Zappelphilipps der heutigen Bildschirmgeneration prima vergleichen. Unsere nachmittagelangen km-weiten Fahrten immer wieder halbrund um Köln herum durch den Stadtwald – statt Hausaufgaben – sind mir noch wohlvertraut. Hopf geht ausführlich auf die Geschlechtsunterschiede zwischen Mädchen und Jungen ein, er streift die biologischen Unterschiede, die man nicht so recht wegdisktuieren kann und beschäftigt sich mit den Unterschieden (S. 26 f. et passim), die heute in der Gesellschaft manchmal einer gewissen Einebnung nicht widerstehen sollen: Mädchen und Poesiealbum im Kindergarten ja, Wasserpistole und Jungen nein. Das ist natürlich nicht alles, aber Hopf deutet zu Recht die Problematik eines durch und durch weiblich organisierten Erziehungsystems an.

Er kennt die Lernstörungen bei Jungen (S. 29), will sie nicht unterbewerten, versteht sie aber als Gründe für mehr Handlungsbedarf. Sein Ansatz berücksichtigt die Wechselwirkungen zwischen Leib und Seele, (S. 31) der Interaktion von „biologischen und soziokulturellen Faktoren“ (S. 36, vgl. S. 39).

Mutter und Sohn (S. 40 ff) stehen im 1. Kapitel im Zentrum seiner Überlegungen. Der Leser staunt über die Vielfalt der Sekundärliteratur, die Hopf nennt, prüft, verwirft oder bestätigt. Sein Buch erklärt, wie der Säugling und dann der Junge eine spezifische männliche Identität erwirbt. (S. 47 ff.) Kapitel 2 untersucht das Verhältnis zwischen Vater und Sohn und erklärt, wieso er für die Entwicklung der Geschlechtsidentität so wichtig ist. (S. 75 ff.) Stichwort Kerngeschlechtsidentität (S. 78) und die Folgen, je nachdem ob die Mutter strahlt oder entsetzt guckt, wenn der Kleine sein Anhängsel entdeckt. (ib. und S. 117 ***) Jungen haben mehr Probleme „Jungen und Männer sind sich ihrer Männlichkeit weitaus unsicherer als Mädchen und Frauen ihrer Weiblichkeit, und das bleibt so bis ins hohe Alter,“ (S. 84) schreibt Hopf.

Jetzt geht es in die Details: Kapitel 3: „Schaltstellen der Triebentwicklung“. Psychologische Feinmechanik. Hier geht es um den Kastrationskomplex (S. 99 ff.) und den Ödipuskomplex (S. 119 ff.) (… den habe ich woanders noch sie gut erklärt gefunden). Nebenbei bemerkt, die Fälle und Beispiele beweisen, um es noch einmal zu sagen, die besondere Erfahrung, mit der Hans Hopf dieses Buch verfasst hat. Die Verweiblichung unseres Erziehungswesens: „Den Rückzug, ja, die Flucht der Männer können wir immer wieder und überall beobachten. (S. 110). Es kommt noch schlimmer „Die männliche Identität ist fragil und erschütterbar.“ (ib.) Es folgt eine Beschreibung der Entwicklungsphasen: „Das Phallische befähigt den Jungen zur gutartigen Aggression, zum gesunden Rivalisieren, Oppponieren und gelegentlich zum notwendigen Risikoverhalten.“ (S. 177) Aber bitte nicht ruhigstellen mit „Entwertung oder Medikation“. (S. auch S. 148)

Hans Hopf: „Unsere Gesellschaft produziert unruhige Kinder, aber sie erträgt sie nicht. Es besteht kein Interesse, die zugrundeliegenden familiären und gesellschaftlichen Ursachen für die Symptomatik zu erkennen oder zu behandeln, die Symptome werden zumeist einfach weggedrückt.“ S. 370 f.

Auf der vorhergehenden Seite wird Hans Hopf sehr deutlich: „Die Frage, was männlich ist, wurde vor allem vor dem Hintergrund des Feminismus in Frage gestellt und ’neu definiert‘. …. Die Frage, was denn männlich ist, führte zur Erschütterung einer Identitätsentwicklung des Jungen und ist bis heute nicht ausreichend beantwortet worden.“ (S. 118) Und dann kommt der entscheidende Satz, der auf die Banderole für dieses Buch prima passen würde: „Die Leistungen der Jungen scheinen immmer schlechter zu werden [alle Zuhörer nicken! Unsere Väter habe sich sicher auch die Klagen ihrer Väter anhören müssen, aber heute sind die Jungen kaum zu bändigen, H.W.] und allerorts wird ihnen Sand ins soziale Getriebe getragen [alle Zuhörer würden am liebsten weggucken, niemand will es gewesen sein, H.W.]. Es ist offensichtlich, unserer Gesellschaft produziert den störenden Jungen, aber sie erträgt ihn nicht.“ (S. 118, S. 370)

In den Kapiteln 4: „Die Latenz heute„, Kapitel 5 Adoleszenz und Kapitel, 6 Die Mutter – zwischen Ernähren und Begehren und Kapitel, 7 Das Elternpaar entwickelt Hopf seine Vorstellungen von der Entwicklung der Jungen: Im Grunde genommen geht es hier um den Platz des Vaters in der Triade. (S. 187) Und wieder um Fallbeispiele: S. 192: Paul, drei Jahre, Lea, fünf Jahre, die sich gerade die Fingernägel lackiert und auf Zuspruch und Lob der Mutter hofft, die wird aber abgelenkt, weil die Küchentür donnerartig aufgerissen wird und Paul total verdreckt seinen Auftritt hat. Was passiert? vgl. S. 192. Beziehungs- und Bindungsprobleme aller Art werden hier erläutert. Und wenn der Vater fehlt? Hopf lässt erkennen, dass er dies einen „Faktor der Vulnerabilität unter vielen“ (S. 203) hält. Und er kennt auch die Probleme „Zu lange und zu nahe dem Körper der Mutter ausgesetzt.“ (S. 204 ff)

Das Kapitel 9 Die Aggression des Jungen beginnt schon ein Resümee aus der Darstellung der Psychoanalyse des Jungen in diesem Band zu ziehen: „So gut wie immer sind Gewalttätigkeit und Aggressivität bei männlichen Jugendlichen Begleitsymptome von sogenannten dissozialen Störungen.“

Eine > Rezension wäre viel ausführlicher, sie würde prüfen, ob der Autor sein Versprechen, seinen Ansatz eingelöst hat. Der Autor des Leseberichts hat es leichter. Er freut sich auf das Gespräch mit dem Autor: Nachgefragt…, um zu prüfen und nachzufragen, ob er seine Absichten richtig verstanden hat. Das die Lektüre dieses Bandes richtig spannend ist, braucht er aber hier nicht zu verbergen.

Hans Hopf, Die Psychoanalyse des Jungen
1. Aufl. 2014, 404 Seiten, gebunden
ISBN: 978-3-608-94775-5

Lindauer Psychotherapiewochen 2010

Donnerstag, 6. Mai 2010

Klett-Cotta war wie in den vergangenen Jahren bei den Lindauer Psychotherapiewochen 2010 mit einem Verlagsstand auf dem Bücherschiff an der malerischen und sonnigen Hafenmole vertreten.

1. Woche 18. bis 23. April zu „Identitäten“
2. Woche 25. bis 30. April zu „Erinnern und Vergessen“

Die aktuellen Neuerscheinungen im Psychotherapeutischen Fachbuch und unsere Fachzeitschriften Psyche, Familiendynamik, Kinderanalyse und Trauma & Gewalt wurden vom Publikum (Teilnehmerzahlen in Lindau ca. 4.000) mit großem Interesse aufgenommen.

Veranstaltungen mit unseren Autoren auf dem Bücherschiff:

Am Mittwoch 21.04 stellten die Autoren Ursula Gast und Klaus Onnasch in einer gut besuchten Mittagsveranstaltung ihre aktuelle Neuerscheinung in der Reihe > Leben Lernen „Trauma und Trauer“ vor.

Karl Heinz Brisch war am 29.10. bei einer Abendveranstaltung mit Videopräsentation zu seinem SAFE Projekt zu Gast.
Von Brisch erscheint aktuell neu bei Klett Cotta neben dem > SAFE Ratgeber für Eltern und Erzieher auch das neue Fachbuch Bindung, Angst, Agression.

Unsere Autorin Luise Reddemann war in der ersten Woche zu einer Signierstunde in der Fachbuchhandlung Lehmanns auf dem Schiffsoberdeck zu Gast.

Zahlreiche weitere Klett-Cotta Autoren waren mit Vorlesungen, Seminaren und Übungen im Fachprogramm der Tagung vertreten, u.a.

Hansruedi Ambühl, Christa Diegelmann, Diana Drexler, Philipp Kuwert, H. J. Markowirtsch, Danckwart Mattke, Udo Rauchfleisch, Achim Schubert, Inge Seiffge-Krenke, Bernhard Strauß, Ulrich Streeck.

Friederike Kamann und Axel Loesdau

Ein Hoch auf die Melancholie

Dienstag, 4. August 2009

Eric G. WilsonEric G. Wilson, Jahrgang 1967, ist Professor für Englische Literatur an der Wake Forest University in Winston-Salem, North Carolina. Er hat mit seinem Buch > Unglücklich glücklich ein Loblied auf die („europäische“ – das kommt vom Verlag: der Originaltitel lautet klar und präzise: „Against Happiness. In Praise of Melancholy“) Melancholie und eine scharfe Kritik der American Happiness geschrieben. Wieder ein Ratgeberbüchlein, jedenfalls lag der Band auf meinem Stapel nicht gerade obenauf. Beim Durchblättern hat mich aber die ausführliche kommentierte Bibliographie, mit der Wilson seine Leseschätze erklärt und beschreibt, auf seinen Essay aufmerksam gemacht. Schon das Nachlesen der Quellen, die Wilson angibt, machen seinen Band zu einer kleinen und spannenden Literaturgeschichte.

85 % der Amerikaner sagen, sie seien glücklich – unter „Vernachlässigung der Traurigkeit“, wie Wilson findet. Das alleinige Streben nach Glück führt zu „unrealistischen Abstraktionen“ (S. 13) und zu einem Realitätsverlust. Und er klagt die amerikanische Kultur an, die die Melancholie als eine „Regelverletzung“ (S. 15) behandelt. Und Wilson vermutet: „Der American Dream ist womöglich ein Alptraum.“ (S. 16) Benjamin Franklin, > The Way to Wealth (*.pdf) versuchte, seinen Landsleuten einen ertragreichen Gebrauch ihrer Zeit einzutrichtern: „Eine solche Kontrolle über die Uhr sollte jedes Tick und Tack in Besitz verwandeln.“ (S. 21) Und Wilson klagt, dass der amerikanische Blick den Wald nur als Ressourcenlager, nicht aber in seiner Schönheit wahrnehmen kann. Aber die alleinige Suche nach Glück und Besitz macht blind. Und > Ralph Waldo Emerson ist einer von vielen Autoren, mit deren Werken Wilson die Wiederentdeckung der Melancholie propagiert. Emersons Essay > Exprience in: > Essays: Second Series, 1844, zeigt „ein Gespür für das vitale Zusammenspiel der Gegensätze“ (S. 34).

Selbstzufriedenheit, Glücksempfinden, der Verlust der Traurigkeit können auch politische Folgen haben. An einer Stelle fragt Wilson, ob diese „ihre krasse, erbärmliche Zufriedenheit mit sich un der Welt“ zu einem vor wenigen Jahren begonnenen Krieg geführt hat, der niemals hätte stattfinden dürfen?

Und Wilson nennt auch John Keats mit seiner > Ode on Melancholy, 1819:

„No, no, go not to Lethe, neither twist
Wolf’s-bane, tight-rooted, for its poisonous wine;
Nor suffer thy pale forehead to be kissed
By nightshade, ruby grape of Proserpine;
Make not your rosary of yew-berries,
Nor let the beetle nor the death-moth be
Your mournful Psyche, nor the downy owl
A partner in your sorrow’s mysteries;
For shade to shade will come too drowsily,
And drown the wakeful anguish of the soul.
(…)“

Ohne Wilson hätte ich > John Keats nie entdeckt.

„Melancholie versetzt uns in die Lage, Schönheit zu erfahren,“ heißt es bei Wilson, und damit leitet er ein langes Kapitel über Künstler und ihre Krankheiten ein. Nun, Krankheiten hat jeder, nur wird denen von Künstlern mehr Aufmerksamkeit geschenkt. Natürlich lauerte ich bei der Lektüre dauernd darauf, ob auch die persönlichen Missgeschicke der Künstler genannt werden, die diese zur Inspirationsquelle für ihre Werke gegen jeden Trend gemacht haben, wie > Sartre dies in vielen Porträtstudien gezeigt hat. Aber auch Sartres „mauvaise foi“, die Unaufrichtigkeit, mit der die Menschen gerne die Realität meist zugunsten des eigenen Wohls umgehen, kommt hier nicht vor. Aber man soll ja auch nicht immer nur danach suchen, was hinreichend bekannt ist. Das Nachlesen von Wilsons Quellen führt den Leser auf ganz neue Pfade. Wilson hat kein Ratgeberbüchlein, sondern einen intelligenten Essay verfasst, in dem er das Glücksstreben umkreist und prüft und seine Defizite und Gefahren offenlegt, um mit Hilfe der Literatur die Melancholie als notwendige Ergänzung des Glücks zu empfehlen.

Eric G. Wilson
> Unglücklich glücklich
Von europäischer Melancholie und American Happiness
Aus dem Amerik. von Susanne Held (Orig.: Against Happiness. In Praise of Melancholy)
Auflage: 1. Aufl. 2009
198 Seiten
ISBN: 978-3-608-94113-5

Das Herbstprogramm von Klett-Cotta (II)

Donnerstag, 2. Juli 2009

Jetzt folgt der zweite Beitrag zum Herbstprogramm 2009 von Klett-Cotta. Morgen folgen Beiträge zu Neuerscheinungen aus dem Bereich Fantasy und von Tropen. Hanne Seemann, Artenschutz für MännerHanne Seemann, ist Psychologin und Psychologische Psychotherapeutin. Sie war wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Psychotherapie und Medizinische Psychologie am Universitätsklinikum Heidelberg und ist in der Aus- und Weiterbildung zur »Psychosomatischen Grundversorgung« für Ärzte tätig. Bei > Klett-Cotta liegen schon mehrere Bücher von ihr vor. Ihr neuestes Buch heißt > Artenschutz für Männer. Die Wiederentdeckung des Männlichen. Sie wendet sich gegen eine immer weiter fortschreitende „Gleichmacherei“ der Geschlechter. Alle sollten davon profitieren, männliche Eigenschaften wieder zu entdecken und zu schätzen. Sie geht von den biologischen Grundgegebenheiten aus, die notwendigerweise zu unterschiedlichen Verhaltensweisen führen. Mittlerweile wollen Frauen immer häufiger bestimmen, wie Jungs und Männer sich zu verhalten haben. Männer sollten sich selbst auf authentische Weise wieder entfalten können. – Ich bin auf die Gespräche mit Hanne Seemann gespannt. Nächste Woche fangen wir damit an. Heute hat mir zunächst Michael Zöllner erklärt, wieso dieser Titel in das Verlagsprogramm aufgenommen wurde:

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Hanne Seemann,
> Artenschutz für Männer. Die Wiederentdeckung des Männlichen
230 Seiten
ISBN: 978-3-608-94554-6
ET: 31.8.2009

Hillenkamp, Das Ende der LiebeSven Hillenkamp ist in Bonn, Paris und Genf aufgewachsen und studierte Politik, Soziologie und Geschichte, Philosophie und Islamwissenschaft in Bonn und Berlin. Er war Redakteur bei der »Zeit« und lebt jetzt als freier Autor in Berlin und Stockholm. Sein neuer Titel bei Klett-Cotta lautet > Das Ende der Liebe. Gefühle im Zeitalter unendlicher Freiheit. Er beobachtet die unbegrenzten Möglichkeiten der Menschen. Eine unendliche Auswahl an Partnern, Wohnorten, Berufen, Sex, Liebe … Und wo bleiben da die Gefühle angesichts der grenzenlosen Freiheit? Sven Hillenkamp zeigt, dass die Liebe ist bald nur noch Geschichte ist. Das Zeitalter der Nicht-Liebe hat wahrscheinlich schon begonnen. Tom Kraushaar schildert die Wirkung dieses Buches:

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Sven Hillenkamp
> Das Ende der Liebe
Gefühle im Zeitalter unendlicher Freiheit
320 Seiten
ISBN: 978-3-608-94608-6
ET 31.8.2009

John Gray ist Professor für Europäische Ideengeschichte an der London School of Economics. Er ist als Autor u.a. von »Die falsche Verheißung. Der globale Kapitalismus und seine Folgen« (1999); und von »Straw Dogs. Thoughts on Humans and Other Animals« (2003) bekannt. > Politik der Apokalypse. Wie Religion die Welt in die Krise stürzt ist eine erschütternde Bestandsaufnahme religiöser Grundideen in den Ideologien unsere Zeitalters. Zugleich plädiert Gray für eine moderne und pragmatische Politik. Tom Kraushaar hat berichtet, wer John Gray ist, und wieso der Verlag mit diesem Band große Erwartungen verbindet:

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John Gray,
> Politik der Apokalypse
Wie Religion die Welt in die Krise stürzt
Aus dem Englischen von Christoph Trunk (Orig.: Black Mass. How Religion Led the World into Crisis)
360 Seiten
ISBN: 978-3-608-94114-2

Lindauer Psychotherapiewochen 2009

Montag, 4. Mai 2009

Vom 13. April bis 24. April 2009 haben wir die > Lindauer Psychotherapiewochen 2009 auf dem Bücherschiff im Hafen von Lindau begleitet: Die Tagung ist in zwei Wochen: eingeteilt:1. Woche: „Dem Fremden begegnen“, 2. Woche: „Der Gewalt begegnen“. Wir haben am Stand nur präsentiert, beraten, beobachtet, Fragen gestellt und beantwortet. Der Verkauf ist in Lindau Sache einer Buchhandlung. Die Vielfalt der Diskussionen war beeindruckend.

Pro Woche kamen jeweils ca. 2000-2500 Teilnehmer, davon waren ca. 60 % ärztliche PsychotherapeutInnen.
Klett-Cotta war in jeder Woche an 4 Tagen da und hat Bücher präsentiert: „Anthrazit-Psychotherapie-Reihe“, Leben Lernen, Leben!-Ratgeber, Sachbücher Psychologie, Erziehungsratgeber und die psychotherapeutischen Zeitschriften. Nächstes Mal werden wir auch literarische Titel mitnehmen.

Großes Interesse an Leben Lernen u.a: Reddemann, Mattke u.a., Kuntz, Potreck-Rose, Diegelmann, Reinert, (nicht nur Neuerscheinungen), sowie an der „Anthrazit-Psychotherapie-Reihe“ u.a.: alle Brischs, Fonagy, Retzlaff, Strauß, Rauchfleisch, Kernberg, Grossmanns. Sachbücher u.a.: Sachse-Titel, Gruen-Titel, Roth, Winterhoff-Spurk, Lazarus und Zeitschriften: Am meisten wurde > Psyche nachgefragt, dann > Trauma und Gewalt sowie > Familiendynamik.

Insgesamt sind natürlich die Titel der ReferentInnen zentral, aber in sehr unterschiedlichem Ausmaß: Besonders gefragt waren sie Bücher von Brisch, Reddemann, Gruen – die Beuscher warteten darauf, dass ihre Bücher signiert wurden.

Die 3 Veranstaltungen auf dem Bücherschiff direkt am Stand waren volle Erfolge und gut besucht, ca. 100-150 Besucher, die mit Brezeln, Kuchen, Wasser und Saft empfangen wurden.

Die Buchvorstellung „Nach 10 Jahren ‚Bindungsstörungen’ – Wege zu sicheren Bindungen für Kinder in der Fremdbetreuung“ mit Herrn Dr. Karl Heinz Brisch war ein wirklich begeisternder Vortrag vor vollem Hause, Brisch kommt sehr sympathisch, authentisch und professionell rüber – er ist dabei, sich eine regelrechte Fangemeinde zu schaffen. Bald kommt sicher auch das (Sach-)Buch zu seinem SAFE-Programm.

Die Buchvorstellung „Keine Angst vor Gruppen“ mit Frau Dr. Luise Reddemann, Herrn Dr. Dankwart Mattke und Prof. Bernhard Strauß war ein voller Erfolg. Alle drei sind renommierte Therapeuten, darum war es sehr voll. Wer sich als Psychotherapeutin oder -therapeut der Herausforderung stellt, mit Gruppen zu arbeiten, wird in diesem Buch alle wichtigen Instrumente beschrieben finden; zudem typische Schwierigkeiten und Fallstricke, welche die Dynamik einer Gruppe bereithält.

Die Buchvorstellung „Imaginationen – Heilsame Bilder als Methode und therapeutische Kunst“ mit Herrn Helmut Kuntz war ebenfalls gut besucht. Hier ging es um die wichtigsten Fragen zu diesem Buch: Welche Klienten profitieren von Imaginationstherapie? Wie wirken Imaginationen? – Welche Chancen, Risiken und Kontraindikationen sind zu beachten? Wie werden Standard-Übungen zur Heilkunst?

Das KC-Programm wird einhellig von den Teilnehmern, der Buchhandlung und den anderen Verlagen gelobt: inhaltlich z. B. die „Anthrazit-Psychotherapie-Reihe“ als Vorreiter in der Neuro-Richtung, Leben Lernen als praxisnah einsetzbare beste Psychotherapie-Reihe, aber auch einzelne Sachbücher wie Roth, >„Persönlichkeit, Entscheidung und Verhalten“, die Sachses (> „Schwarz ärgern – aber richtig“; > „Selbstverliebt – aber richtig“; > „Wie manipuliere ich meinen Partner – aber richtig“; > „Wie ruiniere ich meine Beziehung – aber endgültig“, Gruen, > „Der Fremde in uns“ oder Lazarus > „Taschentherapeut“. EIn echt gelungen Tagung, wo wir gerne mit unserem Büchertisch präsent sind.

Der Termin im nächsten Jahr ist notiert:

> 60. Lindauer Psychotherapiewochen 2010
1. Woche: Sonntag, 18. April, bis Freitag, 23. April 2010 – Identitäten
2. Woche: Sonntag, 25. April, bis Freitag, 30. April 2010 – Erinnern und Vergessen

Noch mehr Frühjahrs-Titel bei Klett-Cotta

Donnerstag, 9. April 2009

Konstruktive KommunikationZusammen mit den Modernen Klassikern (Harry Graf Kessler, Wilhelm Lehmann) liegt jetzt auch das gesamte Psychologie-Fachbuchprogramm in den Buchhandlungen; z. B. ein Buch über »Angst in Gruppen« oder über »Konstruktive Kommunikation«.

> Alle Bücher aus Psychologie, Psychotherapie und – analyse

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