Verlagsblog

Nachgefragt:
J. R. R. Tolkien, Sigurd und Gudrún

Freitag, 23. Juli 2010

Am 20. August ist es soweit, dann erscheint bei Klett-Cotta aus dem Nachlass von J. R. R. Tolkien in deutscher Übersetzung > Die Legende von Sigurd und Gudrún. „Ein neu entdeckter Tolkien!“ steht in der Verlagsvorschau. Heute habe ich nachgefragt. Stephan Askani hat mich bei Klett-Cotta empfangen. Er ist der Lektor, der die Bücher von Tolkien betreut. Beim Mittagessen letzte Woche hat er mir ausführlich von dem neuen Band erzählt. Da merkt man schon ganz genau, wieviel Arbeit in dieser Übersetzung steckt. Aber auch wie viel Begeisterung dafür, wie Tolkien den Stoff der Edda in diesem Langgedicht verarbeitet hat. Wie gesagt, heute hat Stephan Askani mich bei Klett-Cotta empfangen, und ich konnte ihm ein paar Fragen stellen:

Bei Klett-Cotta gibt es > einige Hilfen und „Navigationsgeräte“, um sich in Mittelerde orientieren zu können.

> Hobbit-Presse

Auf diesem Blog:

> Das Sommer-Leseprogramm 2010: J. R. R. Tolkien, Die Legende von Sigurd und Gudrún

J. R. R. Tolkien
> Die Legende von Sigurd und Gudrún
Herausgegeben von Christopher Tolkien, aus dem Englischen von Hans-Ulrich Möhring (Orig.: The Legend of Sigurd und Gudrún) Zweisprachige Ausgabe
Auflage: 1. Aufl. 2010
Ausstattung: gebunden mit Schutzumschlag, Lesebändchen
480 Seiten – ISBN: 978-3-608-93795-4

Das Sommer-Leseprogramm 2010:
J. R. R. Tolkien, Die Legende von Sigurd und Gudrún

Mittwoch, 7. Juli 2010

Die Vielfalt des Verlagsprogramms bei Klett-Cotta und Tropen besonders für diesen Herbst ist echt beeindruckend. Wahrscheinlich muss der Blogautor doch ein wenig die Bücher für Leseberichte auswählen – schon im Frühjahr habe ich den Lesestapel nicht ganz abgearbeitet. Der Band von Robin Lane Fox > Die klassische Welt. Eine Weltgeschichte von Homer bis Hadrian liegt auf dem Stapel oben auf und kommt bald als Lesebericht hier dran.

Bei Klett-Cotta kommt man früher oder später nicht um > John Ronald Reuel Tolkien herum. Bald gibt es hier auf dem Blog das erste Video unter der Überschrift Nachgefragt…. Am 20. August erscheint aus dem Nachlass von J. R. R. Tolkien in deutscher Übersetzung > Die Legende von Sigurd und Gudrún. „Ein neu entdeckter Tolkien!“ steht in der Verlagsvorschau. Tolkiens Sohn Christopher hat den Band 2009 veröffentlicht: Es ist J. R. R. Tolkiens Version der großen Sage der nordischen Welt. J. R. R. Tolkien hatte die Geschichte der Edda und des Wölsungenlieds für unsere Zeit neu gedichtet. Sigurd tötet den fürchterlichen Drachen Fáfnir. Er erweckt die schlafende Brynhild aus einem Feuerwall. Und am Hof der Nibelungen gab es große Liebe und auch großen Hass. Als Erstes hatte Christopher T. Das Silmarillion herausgegeben, zuletzt > Die Kinder Húrins.

Neu-Leser von Tolkien werden sich fragen, wie verhält sich der Text zu Tolkiens Hauptwerken Der Hobbit und Der Herr der Ringe ? Die Legende von Sigurd und Gudrún zeigt die Entstehung, Kontinuität und Wandlung von Tolkiens wichtigsten Handlungsmotiven: Als Beispiel sei das Drachenmotiv genannt. Sigurd tötet Fafnir, in Die Kinder Húrins tötet Turin den Drachen Glaurung und in Der Hobbit überlisten Bilbo und seine Freunde den Drachen Smaug. In allen drei Erzählungen steht der Drache für Gold, Reichtum und Gier sowie für das über den Tod des Drachen hinaus fortdauerndes Verhängnis. Und man muss noch daran erinnern, dass es »Middle-earth« ohne Tolkiens Beschäftigung mit dem Ort „Midgardr“ in dieser Form nicht gegeben hätte.

> Hobbit-Presse

J. R. R. Tolkien
> Die Legende von Sigurd und Gudrún
Erscheinungstermin: 20.08. 2010
Herausgegeben von Christopher Tolkien, aus dem Englischen von Hans-Ulrich Möhring (Orig.: The Legend of Sigurd und Gudrún) Zweisprachige Ausgabe
Auflage: 1. Aufl. 2010 – 480 Seiten – ISBN: 978-3-608-93795-4

2009: Die Hobbit Presse wird 40!

Donnerstag, 8. Januar 2009

Die Hobbit-Presse bei Klett-Cotta wird 40 Jahre alt. »In einem Loch im Boden, da lebte ein Hobbit …« Mit diesem Satz beginnt J. R. R. Tolkiens Roman »Der Hobbit«, und damit eröffnete er auch der Literatur das neue Genre der Fantasy. Tolkien hatte sich die Geschichte zuerst als Gutenachterzählung für seine drei Söhne ausgedacht. Am 21. September 1937 erschien sie dann aber doch als Buch mit dem Titel »Der Hobbit oder Hin und zurück«. Mittlerweile wurden allein vom »Hobbit« weltweit über 100 Millionen Exemplare verkauft.

Als erste deutsche Tolkien-Ausgabe erschienen ab 1969 > die drei Bände von »Der Herr der Ringe« (damals noch im Allgemeinen Verlag von Ernst Klett, ab 1977 dann im Klett-Cotta Verlag). Der deutsche Entdecker Tolkiens > Michael Klett (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18.12.2002) gab dem Autor mit der > Hobbit-Presse bei Klett-Cotta eine Heimat, die zugleich auch weitere große Fantasy-Autoren wie z. B. Peter S. Beagle, William Goldman oder T.H. White in Deutschland aufnahm. Erst 1997 erschien auch »Der Hobbit« in der gelungenen Übersetzung von Wolfgang Krege (1939-2005) bei Klett-Cotta.

Tolkien2009 jähren sich die deutsche Erstausgabe vom »Herrn der Ringe« und die Gründung der »Hobbit Presse« zum 40. Mal. Aus diesem Anlass erscheint im Frühjahrsprogramm »Der Hobbit« auf Deutsch zum ersten Mal mit den Illustrationen von Alan Lee, nach dessen Entwürfen auch die »Herr der Ringe«-Trilogie von Peter Jackson für den Film entstand.

J. R. R. Tolkien
> Der Hobbit. Mit Illustrationen von Alan Lee
Aus dem Englischen von Wolfgang Krege (Orig.: The Hobbit) , gebunden mit Schutzumschlag, 67 Illustrationen von Alan Lee, davon 26 auf Farbtafeln, Lesebändchen
Auflage: 1. Aufl. 2009, 384 Seiten ISBN: 978-3-608-93800-5
Erscheinungsdatum: 10.03.2009

Tolkien Mit Peter S. Beagle und William Goldman legt Klett-Cotta im Frühjahr zwei weitere Klassiker der Fantasyliteratur vor: Beagle hat „Das letzte Einhorn“ mit der preisgekrönten Geschichte „Zwei Herzen“ fortgesetzt unnd Goldmans „Brautprinzessin“ ist in einer neuen Ausgabe erschienen.

Tolkien Eine ganz andere, moderne Richtung der phantastischen Literatur vertritt Ekaterina Sedia mit ihrem Fantasy-Thriller „Die geheime Geschichte Moskaus“, der im März 2009 erscheinen wird. Das Buch führt uns von der Moskauer U-Bahn in ein altes Reich mit mächtigen Gestalten, die sich skrupellose Verbrecher der Gegenwart zur Wehr setzen müssen.

Das Jubiläums-Jahr 2009 wird mit > Gewinnspiel-Aktionen begleitet. So werden jeden Monat verschiedene Gewinne rund um die Fantasy verlost. Bei der Aktion > „Briefe an Tolkien“ sammeln wir originelle Briefe an Tolkien, wobei die Einsender die > wunderbare Lederausgabe des »Herrn der Ringe« gewinnen können. Wenn ich mich hier auf dem Blog ein bißchen mehr anstrenge, mir ein interessantes Interview mit Tolkien ausdenke, die Fragen an Klett-Cotta schicke und die Antworten schon mal auf den Blog schreibe, kommt dafür vielleicht auch die Lederausgabe. Einen ersten großen Schritt in die Fantasy-Welt habe ich mit der Lektüre von Der Name des Windes von Peter Rothfuss schon hinter mir.

Mehr über > J. R. R. Tolkien.

Literatur – Sachbuch – Blog – Klett-Cotta
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