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Nachgefragt: David Graeber, Bürokratie. Die Utopie der Regeln

8. April 2016 von Heiner Wittmann

graeber-buerokratie

Heute hatten wir Gelegenheit mit David Graeber über sein jüngst bei Klett-Cotta in der Übersetzung von Hans Freundl und Henning Dedekind erscheinenes Buch > Bürokratie. Die Utopie der Regeln zu sprechen. Gemäß der Regeln unseres Blogs zuerst der > Lesebericht: David Graeber, Bürokratie. Die Utopie der Regeln und dann wie hier der Artikel „Nachgefragt…“ mit einem Video-Interview:.

Haben wir eine Lust an der Bürokratie? Der Untertitel der englichen Ausgabe lauitet : On Technology, Stupidity and the Secret Joys of Bureaucracy. Ich erinnere mich an meine frühe Sozialisation/Bürokratisierung mit der wunderbaren Kinderpost, wo das Stempeln und Verkaufen der Briefmarken an die großen Brüder, die in meinem Zimmer vorbeigeschickt wurden, eine Lust war: Strafporto, Paketklebezettel, alles hatte seine Regeln. Graebers Buch enthält eine interessante historische Analyse der Bürokratie, eine Diskussion der Spieltheorie und auch interessante Schlussfolgerung aus seinen Beobachtungen der „sozialen“ Medien im Internet (Erinnerung: > Wie sozial sind soziale Netzwerke? 30. Juli 2010) – Haben wir eigentlich keine so rechten Antrieb, die uns lästige Bürokratie zu verändern? Muss es in der Demokratie weniger Bürokratie oder mehr Kontrolle der Bürokratie geben?

David Graeber
> Bürokratie
Die Utopie der Regeln
Aus dem Amerikanischen von Hans Freundl und Henning Dedekind (The Utopia of Rules)
1. Aufl. 2016, 329 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-608-94752-6

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