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Lesebericht: Merkur 798 November 2015

24. November 2015 von Heiner Wittmann

Gerade ist der MERKUR 799 angekündigt worden, da kriegen wir gerade eben noch die Kurve und erinnern an das November-Heft. Wie ist es um den Banksprech bestellt und wie kann man ednlich mal wieder den Begriff der omnipräsenten Digitalisierung entzaubern?
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Franco Moretti und Dominique Pestre haben sich die Sprache der Weltbank ganz genau angesehen. Was steht in ihren Jahresberichten? Erstaunliches fördert die linguistische Analyse ihrer Texte zu Tage und sie deckt ideologische Veränderungen auf. Benno Heussen untersucht kurz vor der Entscheidung des Bundestags die Diskussion hinsichtlich der Sterbehilfe. Thomas Steinfeld betrachtet Karikaturen und erinnert nochmal an die Diskussionen um Charlie Hebdo.


Merkur-Gespräch vom 23.10.2015 im ACUD, Berlin: Öffentliche Debatten zum Thema Internet sind meist ebenso gegenwartsverhaftet wie zukunftsbesessen, die soziale und mediale Vorgeschichte der digitalen Revolution blenden sie großzügig aus. Was dabei verloren geht, war Leitfrage der zweiten Auflage der Reihe „Merkur-Gespräche“. > Das Netz, historisch betrachtet (Teil 2)


In Litauen scheint die Situation seit der Ukrainekrise immer angespannter, weiß Felix Ackermann zu berichten. Die Theologiekolumne enthält einen Beitrag von Friedrich Wilhelm Graf, mit Hinweisen darauf, warum der Versuch interreligiöser Verständigung oft kontraproduktiv wird. Martin Hartmann erklärt die Schwächen an Hartmut Rosas Beschleunigungstheorie. Matthias Dell erinnert in seiner Medienkolumne über seine Verwunderung über die Unbedarftheit mancher deutscher Medien im Umgang mit mit rassistischen Entgleisungen wie der des bayerischen Innenministers in einer Talkshow. Martin Hartmann erläutert uns die Schwächen an Hartmut Rosas Beschleunigungstheorie.

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Kathrin Passig und Aleks Scholz beschäftigen sich mit dem Begriff »Digitalisierung«: „Seit ein paar Jahren wird die Welt digital.“ (S.75) Da wird es endlich mal Zeit, sich über diesen Begriff zu unterhalten, also zwischen „digital“ und „analog“ zu unterscheiden. eine solche Schwarzweiß-Malerei gibt es gar nicht: „Unsere Umgebung ist weder digtial noch analog“. (S. 80) Und so möchten wir hinzufügen, Bildung kann man schon gar nicht digitalisieren: > Texte schreiben oder Buchstaben suchen? Schreibschrift, Blockschrift oder Touchscreen?:

David Wagner hat literarisch über seine Bergtour nachgedacht. Günter Hack berichtet novhmal über den Wiedehopf fort. Stephan Herczeg schreibt weiter in seinem Journal.

> Merkur 798

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