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Lesebericht: Roland Kachler: Die Therapie des Paar-Unbewussten

kachler-paar-unbewussteEin tiefenpsychologisch-hypnosystemischer Ansatz lautet der Untertitel des gerade erschienenen Buches von Roland Kachler > Die Therapie des Paar-Unbewussten, das eine für den Erfolg entscheidende Lücke in der heutigen Praxis der Paartherapie füllen möchte. In den bekannten Ansätzen wird häufig mit Verhaltenstherapie, den beobachtbaren Formen der Paarkommunikation und ihren Austauschprozessen gearbeitet. Aber das Paar-Unbewusste wird meistens nicht beachtet, nicht thematisiert, vielleicht auch nicht erkannt, so Kachler in seinem I. Kapitel.

> Nachgefragt: Roland Kachler: Die Therapie des Paar-Unbewussten – 24. August 2015

Kachler zeigt sich überzeugt davon, dass die moderne Hirnforschung (S. 12-18) der Paarpsychologie und der Paartherapie neue zielführende Impulse vermitteln sollte. Das zeigt auch die Einbindung einiger, nicht sehr zahlreicher, aber umso typischere Fallvignetten, (bsd. S. 158 f.) die er nutzt, um das Procedere bei der Paartherapie unter Einbeziehung des Paar-Unbewußten zu zeigen. Mit den Fall-Vignetten berichtet er keine Geschichten, sondern er zeigt typische Konstellationen, um ganz präzise Ansätze, die sich aus seinem Konzept ergeben, wie in einem Lehrbuch vorzustellen und zu erläutern.

Roland Kachler bezieht sich auf

willi-therapie-paarbeziehungJürg Willi >>>
> Therapie der Zweierbeziehung. Einführung in die analytische Paartherapie – Anwendung des Kollusionskonzepts – Beziehungsgestaltung im therapeutischen, Stuttgart: Klett-Cotta, 1. vollständig überarbeitete Neuausgabe 2008, 368 Seiten, ISBN: 978-3-608-94522-5

und gibt an, über ihn hinausgehen zu wollen. Willis Kollusions-Konzept, die Grundlage des „gemeinsamen Unbewussten“, das aus „den gemeinsamen unbewussten Grundannahmen der beiden Partner konstelliert“, so Kachler, passe genau in sein Konzept, mit dem er die Vielfalt der unterschiedlichen Partnerschaften und deren Kollusion auf dem Weg über das Paar-Unbewusste erfassen wolle.

Paartherapie funktioniere nur mit aufeinander abgestimmten Schritten (S. 19 f.) wie Paardiagnostik, Paartherapievertrag, paartherapeutische Interventionen wie Spiegel- und Resonanzprozesse. Allerdings werde, so muss man Roland Kachler verstehen, nur ein Teil der Kommunikation zwischen den Partnern abgedeckt, seien doch 60 Prozent der menschlichen Kommunikation nonverbal (vgl S. 22), wovon ein großer Teil unbewusst abläuft. Über den Weg der Spiegelungen (über das Gesicht, vgl. S. 31) zwischen den Partnern kann das Paar-Unbewusste als dritte Gestalt (vgl. S. 41) erkannt werden. Theoretische Reflexionen und praktische Anleitungen wechseln hier einander ab.

Im Kapitel III wird die Entstehung des Paar-Unbewussten beider Partnerwahl und dem Verlieben erklärt. Sartre hatte in Das Sein und das Nichts (Sartre, 1997, S. 457 ff. in der wunderbaren Übersetzung mit dem so lesenswerten Nachwort von Traugott König), wie das Ich sich seiner selbst durch den Blick des anderen bewusst werde, gezeigt. Die Erinnerung an das Kennenlernen zählt zu den Resonanzprozessen, die der Paartherapeut initiieren kann. Sartre, der das Unbewusste strikt ablehnte, weil das das Bewusstsein immer das Bewusstsein von etwas sei, hat sich allerdings auch als besonderer Freud-Kenner ausgewiesen, indem er das Drehbuch zum Freud-Film von Jean Huston (1962) verfasst, das dieser in einer gekürzten Fassung realisiert hat, was Sartre dazu veranlasste, seinen Namen vom Drehbuch zurückzuziehen. Vgl. aus seinem Nachlass: Sartre, Le scénario Freud, Paris: Gallimard 1984.

kachler-paar-unbewussteIm IV. Kapitel werden die Bestandteile des Paar-Unbewussten vom relationalen Bedürfnis-Unbewussten bis zum kreativen Unbewussten der Liebe vorgestellt, wobei sich ein weiteres Mal die Systematik dieses Lehrbuchs als vorteilhaft erweist. Erst wenn das Paar-Unbewusste in der Paar-Therapie thematisiert wird, und so lautet implizit Kachlers wichtigste These kann die unbewusste Kollusion der Bedürfnisse überhaupt erst erkannt und dann auch im Sinne der Veränderung darauf eingewirkt werden. Würde die unbewussten Bedürfnisse ausgeblendet werden, so würde eine Paartherapie unvollständig und folglich unwirksam bleiben: vgl. S. 83: Kachler kennt die Folgen: „Ungestillte oder verletzte Bedürfnisse auf der Ebene des Paar-Unbewussten behalten ihre stets virulente Dynamik im Paarsystem.“ S. 83 f. Bei der >Paartherapie wird das Paar-Unbewusste in Teilmengen zerlegt, wobei u. a. das biographische Paar-Unbewusstsein mit Bindungsmustern aus der Kindheit oder das Körper-Unbewusste (vgl. S. 109) aufgearbeitet wird.

Blogbeiträge sollen nicht zu lang sein, aber die Versuchung den Katalog Kachlers Theorien mit den der hier vorgeschlagenen paartherapeutischen Maßnahmen im Rahmen der Paartherapie zu vergleichen ist groß und würde die wertvollen ganz praktischen Erfahrungen des Autors nur noch mehr verdeutlichen. Ob allerdings der Paartherapeut schon bei der ersten Sitzung sich wirklich über die Stimmung beim Paar klar werden kann (vgl. S. 111), muss nicht unbedingt eine Regel sein.

Nach Willis Kollusionsansatz ergänzt Kachler seine Überlegungen um die Hypnotherapie nach Milton Erickson, (vgl. S. 120 ff.) derzufolge das Unbewusste an den „salutognetischen Prozessen“ (S. 120 u. bsds. S. 177 ff) beteiligt sei.

erickson-rossi-hypnotherapieMilton H. Erickson, Ernest L. Rossi, >>>
> Hypnotherapie. Aufbau – Beispiele – Forschungen – Jubiläumsedition,Leben Lernen 49 – Jubiläumsedition. Aus dem Amerikanischen von Brigitte Stein, Stuttgart: Klett-Cotta, 1. Aufl. 2015, 556 Seiten, ISBN: 978-3-608-89168-3

Kapitel V untersucht Paarsymptome als Störung des Paar-Unbewussten, und das letzte Kapitel „Die Therapie mit dem Paar-Unbewussten – Wie Paartherapie spielend leicht wird“ (S. 158 ff.) fasst die Ergebnisse dieses Buches zusammen und stellt ein Modell einer Paartherapie vor. Der zweite Satz dieser Kapitelüberschrift wird vom Autor mit großem Nachdruck selbst relativiert, denn wenn bei der Therapie Probleme auftauchen wie Trennungkachler-paar-unbewusstesabsichten eines Partners oder körperliche oder sexuelle Gewalt angedeutet wird, rät Kachler dazu die Arbeit mit dem Unbewussten mit großer Vorsicht erst in der Spätphase der Paartherapie einzusetzen, vgl. S. 163), um Irritationen oder Verletzungen nicht (unbewusst) zu vergrößern. Er ist sich also der Risiken wie auch der Chancen, der von ihm vorgeschlagenen Interventionen bewusst.

Roland Kachler,
> Die Therapie des Paar-Unbewussten. Ein tiefenpsychologisch-hypnosystemischer Ansatz
Stuttgart: Klett-Cotta, 1. Aufl. 2015, 196 Seiten, gebunden, ca. 20 Abbildungen
ISBN: 978-3-608-94866-0

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