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Lesebericht: Claus Koch, Udo Baer, Corona in der Seele. Was Kindern und Jugendlichen wirklich hilft

Claus Koch, Udo Baer, Corona in der SeeleIn allen Lebensaltern ob im Kindergarten, in der Grundschule, in allen Formen der weiterführenden Schulen, zu Beginn und mitten im Studium oder kurz vor den Prüfungen, hat das Corona-Virus bei allen Lebensentwürfe durchkreuzt. Manche Kinder und Jugendliche haben die 21 Monate bisher relativ gut überstanden, konnten sie doch wohl immer auf verständnisvollen Halt zählen.

> Nachgefragt: Claus Koch, Udo Baer, Corona in der Seele. Was Kindern und Jugendlichen wirklich hilft

Viele Kinder und Jugendliche haben aber unter der Pandemie zunehmend gelitten und es wird Zeit, über die Rückkehr zur Normalität vermehrt nachzudenken. Zunächst müssen aber die Bedingungen der Pandemie verstanden werden und wie sie vorhandene, oder nur latente oder gar verborgene psychische Probleme ausbrechen ließ und sogar noch verschärfte.

Udo Baer und Claus Koch haben darüber nachgedacht, Was Kindern und Jugendlichen wirklich hilft und nehmen in ihrem Buch Corona in der Seele zunächst eine Bestandsaufnahme mit ausgewählten Fallbeispielen vor, die jeweils durch die Abschnitte Erklären und Helfen ergänzt werden.

Das Kapitel „Kinder sind Beziehungswesen“ enthält wichtiges Grundlagenwissen, um Beziehungsdefizite, Ängste, Gefühle und ihre Vorgeschichte, das Thema der Resonanz, Urvertrauen und Einsamkeit sowie existentielle Bedürfnisse gerade in ihrer Bedeutung im Zusammenhang mit den Auswirkungen der Pandemie besser einschätzen zu können. Hoffnungen und Erwartungen wurden durch die Verunsicherung der Welt plötzlich gestoppt. Die Kontaktarmut hat nicht alle Kinder gleichermaßen getroffen, es gab natürlich auch diejenigen, die ohne den täglichen Schulstress von der Zuwendung verständnisvoller Eltern profitieren konnten. Aber auch für sie und für die Kinder, die unter erheblichen Beziehungsverlusten gelitten haben, gilt es nun, den Weg in das normale Leben wieder zurückzufinden. Das ist auch der Grund, weshalb zur Zeit Politiker wie Bildungsforscher und Psychologen so einmütig auf den Präsenzunterricht setzen, weil ihnen die negativen Folgen von Schulschließungen vor allem auf die Psyche der Kinder nur allzu gut bewusst ist.


Robert Bering, Christiane Eichenberg (Hrsg.)
> Die Psyche in Zeiten der Corona-Krise
Herausforderungen und Lösungsansätze für Psychotherapeuten und soziale Helfer
1. Aufl. 2020, ca. 256 Seiten, broschiert
ISBN: 978-3-608-98411-8


Die Abkapselung im Distanzunterricht ist von vielen Kindern nicht gut verarbeitet worden, weil die Vereinzelung Ablehnungsgefühle oder Ausgrenzungsängste verstärkt haben, besonders da, wo Kinder lange alleine auf sich gestellt waren. Zurück im Präsenzunterricht entwickeln sie möglicherweise Strategien, um verlorene Aufmerksamkeit wieder zurück zu gewinnen, die von den Lehrern vielleicht falsch verstanden werden. Auffälliges Verhalten im Unterricht ist nicht nur mit eventuellem Desinteresse, Frust oder überspannter Motorik zu erklären. Jetzt besonders im wieder beginnenden Präsenzunterricht gilt es – wie sonst auch aber jetzt ganz besonders – ein ganzes Bündel von Gründen in den Blick zu nehmen, zumal wenn Kinder im Einzelgespräch sich eher aufgeschlossen und interessiert zeigen, aber nur in der Gruppe sich so verhalten, was als verhaltensauffällig bezeichnen könnte, in Wirklichkeit aber etwas mit einer Neujustierung des Sozialverhaltens zu tun hat, ganz so, als ob diese Kinder für sich wieder eine Bühne entdecken und besetzen wollen.


„Ich sehe nur einen richtigen Weg, den Kindern ihre Unschuld zu erhalten, nämlich, dass sie von ihrer ganzen Umgebung respektiert und geliebt werden. Ohne das schlägt alle Zurückhaltung, mit der man sie behandeln versucht, später in Schaden um.“
Jean-Jacques Rousseau 1762

auf der Homepage von Claus Koch: > www.clauskoch.info/kontakt


Baer und Koch erinnern im 3. Kapitel daran, dass mehr als ein Drittel aller Kinder und Jugendlichen nach der Pandemie psychische Auffälligkeiten zeigen. Der Hauptgrund ist die Kontaktarmut. Vertraute Spielkameraden bleiben weg, der gewohnte Alltag ist nicht mehr da, soziale Beziehungen gibt es nur noch – wenn nicht auch eingeschränkt – zu Hause, gerade in den Jahren, wo man sich doch mal gerne auch vom Elternhaus lösen möchte. Die Pandemie mit ihren Unwägbarkeiten wirkt bei Kindern wie ein Angstbeschleuniger, der sich auch im Gefühl der fehlende Selbstwirksamkeit äußert. Das Selbstwertgefühl leidet ebenfalls oder kann sich nicht entwickeln. Die Hilfsmittel, zu denen Kinder und Jugendliche greifen, um beispielsweise in den „sozialen“ Medien Halt und Rückhalt zu finden, erweisen sich als trügerische Erfahrungen, die eher in Frust und Sucht enden. Depressive Verstimmungen kommen dazu und können bedenkliche Verläufe nehmen, vor allem wenn schon frühere Dispositionen durch die Umstände der Pandemie geweckt werden.

Die Kapitel „Spielen vor und nach Corona“, „Warum Gefühle bleiben und wie sie sich äußern“ enthalten wichtige Ratschläge, wie Erziehende, Kindern helfen können, die Pandemiefolgen zu bewältigen.

Dem Kapitel 5 „Corona, die Schule und das Virus der Erneuerung“ gilt unsere besondere Aufmerksamkeit: Beziehungsarbeit während der Pandemie waren wichtiger als der Lehrplan, lautet die Zusammenfassung dieses Abschnitts: „Schulen sind vor allem Beziehungsorte.“ (S. 112)

Claus Koch, Dr. phil., Diplom-Psychologe ist Mitbegründer des Pädagogischen Instituts Berlin, Autor und Publizist. Als Experte für Bindungsstörungen arbeitet er seit Jahren in vielen Projekten zusammen mit Eltern, Erziehern und Lehrern. Zahlreiche Fachartikel und Veröffentlichungen zu Kindheit, Jugend und Bindungstheorie. > www.clauskoch.info

Udo Baer, Dr. phil., Diplom-Pädagoge, ist Mitbegründer des Pädagogischen Instituts Berlin, Seminarleiter, Leiter von Forschungsprojekten, Mitbegründer der Zukunftswerkstatt »therapie kreativ«, Vorsitzender der Stiftung »Würde« sowie erfolgreicher Buchautor zu Themen der Kinderpsychologie und Pädagogik. > www.baer-frick-baer.de

Claus Koch, Udo Baer
Corona in der Seele
Was Kindern und Jugendlichen wirklich hilft
Klett-Cotta Fachbuch
1. Auflage 2021, 168 Seiten, Broschiert
ISBN: 978-3-608-98086-8

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