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Lesebericht: Gerhard Roth, Michael Koop, Schule mit Köpfchen. Erkenntnisse aus der Hirnforschung für den Unterricht nutzen

Mit dem Band > Schule mit Köpfchen zeigen Gerhard Roth und Michael Koop wie man Erkenntnisse aus der Hirnforschung für den Unterricht nutzen kann. Anhand zahlreicher Beispiele aus der Schulpraxis legen beide hier ein Kompendium für guten Unterricht vor, das Theorie und Praxis eindrucksvoll miteinander verbindet. Diese so erfolgreiche Kooperation gilt aber gar nicht nur für das vorliegende Buch, sondern es dokumentiert eine jahrelange Zusammenarbeit zwischen Michael Koop, Lehrer an der Gesamtschule Bremen-Ost (GSO) im Brennpunkt-Stadtteil Osterholz-Tenever und Gerard Roth, die zeigte, wie Erkenntnisse der Neuro- und Kognitionswissenschaften für den Schulalltag nutzbar gemacht werden können. In diesem Sinne ist dieses Buch eine Anleitung für guten Unterricht, zu dessen Grundlage und Kern das Verständnis für die Hirnforschung gehört. Dies wird durch den Aufbau des Buches verdeutlicht:

Der Band von Koop und Roth besteht aus vier Teilen. Im ersten Teil geht es um die Lehrer- und Schülerpersönlichkeit: Michael Koop beginnt mit Erfahrungen aus der Schulpraxis: Erste Unterrichtsstunden, u. a. Vorbildfunktion des Lehrers, seine fachliche Kompetenz. Gerhard Roth erläutert, wie Persönlichkeit sich aus dem Blick der Hirnforschung entwickelt. Im 2. Teil setzt Michael Koop die Kommentare zu seinen Fallbeispielen fort: Aufmerksamkeit und Konzentration, Anschlussfähigkeit des Stoffes, Motivation, Fleiß und Wiederholung zusammen mit interessanten Bemerkungen zu einer neuen Tagesstruktur. Gerhard Roth ergänzt diesen Teil mit Erklärungen aus neurobiologischer Sicht zum Lernen und zur Gedächtnisbildung. Der 3. Teil ist für Michel Koop eine Gelegenheit wieder mit Fallbeispielen Intelligenz- und Begabungsunterschiede sowie Lern- und Verhaltensstörungen zu erläutern, für die Gerhard Roth dann die wissenschaftlichen Grundlagen liefert. Den 4. Teil übernimmt Roth und stellt Perspektiven für Fortbildung und Schulung des Lehrpersonals vor.

Jeder Lehrer erinnert sich an Schulstunden, die „im Teich waren“, weil einige Schüler/innen durch Störmanöver aller Art, jede Aufmerksamkeit auf sich gezogen haben, sei es durch Zwischenrufe oder Verhaltensformen, die Lernverweigerung ausdrücken. Da ist Peter, der nach mehrmaliger Aufforderung, sein Buch zu öffnen auf den leeren Tisch vor sich weist und ruft, da liegt es doch oder auf Nachfrage seiner Mitschrift, seinem Nachbarn den Zettel entreißt und ruft, ich schreib doch mit. Da ist Wolfgang, der grundsätzlich weder Buch noch Heft mitbringt. Oder Gerhard, der unbedingt jetzt sofort austreten muss und nach seiner Rückkehr in die Klasse sofort die Flasche den Mund setzt und dann laut gurgelt.

Johann Amos Comenius erklärt in seiner  Großen Didaktik (1675), dass die Unruhe der  7er und die 8er, die  mal wieder über Tisch und Bänke gehen, ihre Schulsachen nur teilweise oder gar nicht mitbringen, keine Hausaufgaben machen, sich einander oder dem Lehrer nicht zuhören, Vokabeln nicht lernen und offensichtliche Lustlosigkeit verbreiten, zeigt dass da etwas nicht stimmt. Eigentlich hatte er erläutert, dass die Studien einen Anreiz auf die Gemüter ausüben, ja sie reißen durch ihren Reiz alle (die nicht gerade Unmenschen sind) an sich. Und jetzt folgt der entscheidende Satz: „Wenn dem nicht so ist, so sind daran nicht die Lernenden, sondern die Lehrenden schuld.“ (S. 326) Nun ganz so eindeutig ist die Situation nicht immer. Bedenkt man aber die Erfahrungen, die Michael Koop aufgrund seiner langjährigen Erfahrung vorweisen kann und wie klug er seine Fallbeispiel interpretiert,  dann könnte man im Umkehrschluss schon dazu neigen, dass der Lehrer sehr wohl in der Lage ist, durch angemessenes verhalten einem großen Teil der Störungen sehr wirkungsvoll zu begegnen.

Der erste Eindruck zählt: S. 19 f. Erinnern wir uns gleich wieder an Comenius.  Welchen der von Koop genannten Punkte (u. a. Namen, Sitzordnung, Ruhe, klare Unterrichtsstruktur etc.) haben wir nicht beachtet und bekommen dafür das Chaos in der Klasse? Kommt es zum respektlosen Verhalten muss zwischen dem Vorgang und dem Schüler unterschieden werden: Wir erinnern uns an John Locke, > Einige Gedanken über Erziehung:  In unserem Lesebericht hieß es dazu „Der Tutor soll nicht laut werden: Für „Vogelscheuchen… die einen Lärm machen, aber nicht von Vernunft angetrieben werden“ haben Kinder ein Sensorium, weil sie auch, wenn manche ihnen das nicht zutrauen, sehr wohl „schon zeitig zwischen Leidenschaft und Vernunft unterscheiden“ (S. 120) können. Allen Lehrern, die laut werden, weil jemand aus der Klasse, irgendwelchen Unfug anstellt, sei gesagt, dass Locke ihnen rät, dass ein Blick zur Disziplinierung reichen müsste, „wenn sie fehlen“ statt einer hastigen Beschimpfung des Kindes, bei der dieses nicht hinreichend unterscheiden kann, ob Eure Abneigung mehr ihm selbst gilt oder dem Missgriff.“ (S. 120) Wieder ein Satz, der eine ganze Sitzung in einem Pädagogik-Seminar füllen könnte.“ Koop sagt nichts anderes, die Stimme erheben oder gar laut zu werden, nützt nichts: S. 29.

Der Kontakt mit Schüler/innen muss die Ausgewogenheit zwischen Nähe und Distanz (S. 40) respektieren. S. 40-52: untersucht die Bedeutung der Beziehungen zu den Lernenden: Motivationsfähigkeit, Kritik, Feinfühligkeit und vor allem Verlässlichkeit und das Sensorium für Lob soll der Lehrer beherrschen.

Gerhard Roth nennt Kompetenz, Feinfühligkeit und Vertrauenswürdigkeit als zentrale Merkmale der Lehrperson und erläutert die Entwicklung der Persönlichkeit. es mag immer noch welche geben, die den Aufbau des Gehirns zu komplex finden und nicht so recht damit etwas anfangen können, wenn die verschiedenen Regionen des Gehirns mit Erziehungsaufgaben verknüpft werden, liest man aber die Erläuterungen von Roth, wird schnell einsichtig, wie Stressfaktoren, Bindung, Empathie und vor allem Impulskontrolle  und Risikoeinschätzung sehr viel mit der Entwicklung des Gehirns und somit mit Erziehung zu tun haben. Interessant wir Roth an die Bemerkung von Koop anknüpft und den Eindruck der ersten Begegnung interpretiert: S. 89 ff., womit der Zusammenhang zwischen den beiden Abschnitten im ersten Teil nachdrücklich bestätigt wird.

Der 2. Teil erklärt „Hirngerechten Unterricht“: Ruhe in die Lerngruppe bringen, Anschlussfähigkeit herstellen, Vorwissen überprüfen, Unterschiede beim Lernstand, Lob und Motivation, Lob und Leistungsbeurteilung sind hier einige der Stichworte. Dazu kommt ein Abschnitt über das „Verhältnis der Erziehungsberechtigten zum schulischen Lernen“, die abwägen sollten, ob sie sich immer auf die Seite ihrer Kinder stellen. Petra hat ihr Buch auch nach wiederholter Aufforderung nicht aufgeschlagen, stattdessen malt sie. Sie bekommt eine Übungsaufgabe, die Lektion zweimal abschreiben, wodurch der Lehrer sicherstellen will, dass sie den in der Klasse vorgelesenen Lektionstext kennt. Daraufhin schreibt ihre Mutter  dem Lehrer eine E-Mail, entschuldigt das Verhalten ihrer Tochter, erklärt die Malerei mit schönen Urlaubserlebnissen und stellt fest, die Tochter müsse die Aufgabe nicht machen. Was könnte oder müsste der Lehrer antworten, um künftig ihrer Tochter noch irgendeine andere Aufgabe geben zu können?

Aus den Bemerkungen in diesem Kapitel entwickelt Michael Koop einen Vorschlag für eine neue Tagesstruktur zum Vorteil des fächerübergreifenden Unterrichts: S. 127-136 und übt damit die berechtigte Kritik am 45-Minuten Korsett. Im zweiten Abschnitt dieses 2. Teils erklärt Gerhard Roth die Grundlagen von Lernen und Gedächtnisbildung aus neurobiologischer Sicht. Probieren Sie es aus: Lesen Sie danach nochmal den ersten Teil von Koop.

Teil 3 behandelt die Intelligenz- und Begabungsunterschiede. Wiederum beginnt Michael Koop mit Beobachtungen aus der Schulpraxis und Gerhard Roth erläutert die neurobiologischen Grundlagen der Intelligenz.

Im 4. Teil zieht Gerhard Roth ein Resümee und erinnert an drei Themen: die „Bedeutung der Persönlichkeit des Lehrenden und der Lernenden und ihre Beziehung untereinander“, die psychologischen und neurowissenschaftlichen Grundlagen des schulischen Lehrens und Lernens“ (S. 225) und das „Lehrer-Schüler-Gespräch“ und das „Lehrer-Eltern-Gespräch“ (S. 226).

Der Inhalt dieses Buches ist aus einer 14-jährigen Beschäftigung der beiden Autoren mit diesen Themen hervorgegangen.  Entstanden ist ein Vademecum für guten Unterricht, u. a. ein Kompendium für Lehrer/innen, die sich über laute Klassen ärgern. Das Buch ist auch eine vorzügliche Themensammlung für hausinterne Schulungen und Fortbildungen, bei denen  das Lehrerkollegium einer Schule Lernschwierigkeiten ihrer Schüler/innen und gar auch Disziplinprobleme diskutieren und gemeinsame Wege zu deren Lösung verabreden können. Störungen und Chaos haben immer Ursachen, sei es dass Lehrer/innen missverstanden wurden, gar Fehler gemacht haben, und Schüler ihrerseits sich unverstanden fühlen und sich weigern dem Unterricht zu folgen. Für alle Situationen gibt es Ursachen, die im Gespräch mit Schüler/innen, Kolleg/innen und Eltern zeitnah aufgedeckt werden sollten. Schon die Erkenntnis, dass der Lehrer sich für solche Ursachen interessiert , nicht an Strafen denkt, sondern Hilfestellung bieten will, schafft das nötige Vertrauen zu seinen Schülern.

Gerhard Roth, Michael Koop
Schule mit Köpfchen
Erkenntnisse aus der Hirnforschung für den Unterricht nutzen Mit zahlreichen Beispielen aus der Schulpraxis
Klett-Cotta Fachbuch
1. Auflage 2022, 240 Seiten, Broschiert
ISBN: 978-3-608-98651-8

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