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Lesebericht: Jonathan Lethem, Der Garten der Dissidenten

> Nachgefragt: Jonathan Lethem, Der Garten der Dissidenten
> Lesung: Jonathan Lethem, Der Garten der Dissidenten

Jonathan Lethem hat einen Roman über eine Familie von Immigranten aus Osteuropa und Dissidenten in Queens verfasst. Der Roman beginnt in den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts, spielt in Sunnyside Gardens im Stadtteil Queens in New York, und erzählt eine achtzigjährige Geschichte vor 1939 über Chruschtschows Kritik am Stalinismus 1956 bis zum Öffnen der Stais-Akten nach 1989. Die Familie kommt in Kontakt mit der KP, später mit den Protestliedern der 60er Jahre und den Kommunen der Hippies in Manhattan. Es geht um mehrere Generationen einer Familie mit Ihren Konflikten und Träumen. Es geht um das Scheitern von Idealen, Ideen und politische Ambitionen. Gleich zu Beginn bekommt Rose Zimmer Besuch, der sich schnell als sehr unangenehm und als eine Art Abrechnung erweist. Kompromisslos bekommt Rose die Unerbittlichkeit der Partei einschließlich von Sol Eaglin zu spüren: „Sol und sie hatten fast zehn Jahre lang dieselben Verrenkungen erlitten: die der Partei und die des anderen.“ (S. 29)

Rose fühlt sich für ihre Ideale bestraft, hält aber nur noch mehr an ihnen fest. Sie soll wegen einer Affäre mit einem schwarzen Polizisten („Police Lieutenant Douglas Lookins war der Liebhaber, den sie verdiente.“ S. 197) aus der kommunistischen Partei Amerikas ausgeschlossen werden. Kurz vorher hatte man bereits ihren deutsch-jüdischen Ehemann Albert, der aus Lübeck stammt, als Spion in die DDR geschickt. Rose, die ‚Rote Königin‘ von Queens bleibt ihren Weltanschauungen treu. Ihre Tochter Miriam, von der es zuerst noch hieß „Miriam war eine Bolschewistin der fünf Sinne“ (S. 41), wurde mit 16 flügge und flog aus. Später flieht in die New-Age-Bewegung. Ihr Sohn wächst in einer Welt auf, in der gesellschaftliche Ideale bloß noch belächelt werden. Alle Beteiligten halten alle an ihren utopischen Träume fest und wissen, dass in Amerika jeder radikale Lebensentwurf mit Hass oder Gleichgültigkeit stößt. Die Geschichte führt die Porträts der Stadt New York fort, die Lethem schon in Motherless Brooklyn, Die Festung der Einsamkeit oder Chronic City vorgestellt hat.

Jonathan Lethem bei einer Lesung anlässlich einer Veranstaltung zur Leipziger Buchmesse >>>

Die verwickelte Geschichte der Verhältnisse aller Protagonisten untereinander wie die zeitlichen Sprünge unterstreichen ihr Gefühl, sich mit ihren Idealen nicht an ihre Zeit anpassen zu können. Die Personen sind voneinander abhängig und immer wieder wird das Verhältnis zu Rose – sie ist nie zu bremsen („Roses Kommunismus, der Kernquotient aus Wissen und Glauben.“ S. 193) und immer wieder aktiv – oder zu ihrer Tochter von verschiedenen Personen aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. Miriam kommt bei den Hippies unter und ist 1979 in Nicaragua. Sergius ist ihr Sohn, der irgendwie aus der Art schlägt. Die vielen Einzelheiten und Ereignisse, die ausführlich dargestellt werden, lassen autobiographische Elemente des Autors vermuten. Da ist noch der Sohn des Polizisten, mit dem Rose zusammen ist: Cicero, der Literaturprofessor wird.

Eine Familiensage, in der sich Geschichte und Erinnerungen („Dreiundvierzig Jahre später…“ S. 99) die fortlaufende Handlung teilen. Weitere Personen wie Lenin Angrush, Roses Vetter zweiten Grades, konstituieren sich ausdrücklich über ihre Geburt, Erinnerungen an ihre Kindheit und über besondere historische Ereignisse wie Chruschtschows Kritik am Stalinismus 1956 (vgl. S. 126). Seine Eltern flohen nach Israel, er blieb: „Rose und Miriam bildeten seinen Kompass…“ (S. 132) Tommy Gogan will Miriam heiraten, macht ihr seine Aufwarten, sie erspart sich jede Kritik: „Roses Kummer ertrank augenblicklich im Meer der Zeit, in der Gleichförmigkeit, die die Jahre dem Dasein jedes Menschen auferlegen.“ (S. 206) Der Satz sitzt, als Resümee dieses Romans. Aber das ist längst nicht alles: „Miriam und Tommy sprachen von Zielen und Protesten…“ (ib.), sie bleiben ihren Ursprüngen treu und passen sich nur an, wenn es gar nicht anders mehr geht. Tommy Geoghan kam aus Ulster, hatte aber seine Herkunft frisiert (vgl. S. 212)

Hat man die Struktur des Buches im Griff, wird klar, dass der Satz von > > Klett-Cotta stimmt, „das Buch öffnet sich wie eine Faust“, man wird neugierig, wie macht Lethem das genau, seine Leser in den Bann dieser Familie zu ziehen? Sind des die vielen Einzelheiten, die Geschichten, in denen er die Verhältnisse der Personen zueinander und gemeinsam zu ihrer Epoche konstruiert oder ist es das Verhältnis der fortlaufenden Erzählung, die die Erinnerung an frühere Begebenheiten als weiter Handlung nutzt? und da sind dann noch die STASI-Akten mit den Briefen von Albert, Miriams Vater, aus dem Werkhofinstitut Rosa Luxemburg (dem „Garten der Dissidenten“) an seine Tochter. 14. Oktober 1958: („Unser Wirken für die Sache des internationalen Kommunismus in den Vorkriegsjahren war zwar ehrlich, aber abgrundtief naiv.“ (S. 295) 1978 bittet Miriam ihren Vater, ihr nicht mehr zu schreiben.


Jonathan Lethem
> Der Garten der Dissidenten
1. Aufl. 2014, aus dem Amerikanischen von Ulrich Blumenbach (Org.: Dissident Gardens), 476 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-608-50116-2

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