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Lesebericht: Silvia Avallone, Ein Sommer aus Stahl

Wie gut, dass > Angelo Trippa in unserem Verlagshaus arbeitet! Sonst wäre dieser Roman wahrscheinlich bei Klett-Cotta nicht erschienen.

Silvia Avallone stellt mit ihrem Roman Ein Sommer aus Stahl, der heute bei Klett-Cotta erscheint, die beiden Mädchen Anna und Francesca und ihre Familien aus Piombino vor. Unzertrennbar sind die beiden Busenfreundinnen, die gemeinsam und mit Lust ihre Körper erkunden. Gleichzeitig ziehen sie auch die Blicke der Jungens auf sich, was Francescas Vater Enrico Morganti überhaupt nicht verstehen und nicht akzeptieren will. Eifersüchtig und geradezu manisch besessen von der Furcht, eine Junge könnte sich für sie interessieren, wacht er über sie, beschützt sie fürsorglich, wie er meint. Rosa, seine Frau, versucht sich diesem Familiendiktator zu entziehen. Arturo, Annas Vater ist wegen seiner Spielleidenschaft kaum besser drauf.

Massi und Nino nehmen die beiden Mädchen in eine alte Fabrik mit, spielen Verstecken und Nino sieht Francescas Handgelenk, ahnt, was man ihr angetan hat, kriegt aber nichts aus ihr raus, derweil Anna und Missi außer Sichtweite sind. Als sie zurückfahren, merkt Anna an Francesca Blick, das sich etwas zwischen ihnen verändert hat. Misstrauen entsteht zwischen beiden. Silvia Avallone kann genau beobachten und mit kurzen Sätzen, Gefühle, Ängste und Erwartungen präzise und beeindruckend beschreiben. Sie zieht den Leser geschickt in die Geschichte hinein.

Alessio, Annas Bruder, arbeitet im Stahlwerk und träumt von einem Golf GT und sorgt sich um Anna. Kaum ist Anna 14, kommt sie mit Mattia zusammen und Alessio lässt sie gewähren. Mit der Freundschaft zwischen Anna und Francesca ist es jetzt aber erstmal zu Ende. Nichts ist mehr so wie vorher.

In ihrem Roman stellt Silvia Avallone implizit die Frage nach den sozialen und zwischenmenschlichen Verhältnissen und den Zusammenhängen mit der von dem Stahlwerk geprägten Umgebung dieser kleinen Hafenstadt Piombino. So oder ähnlich könnte der Roman überall spielen. Trotzdem stellt sich hier die Frage, wie gerade dieses Städtchen mit seinen sozialen Problemen, die das Leben der beiden betroffenen Familien ganz existentiell prägen, auch die Erziehung der Kinder beeinflusst. Die Liebe kennen sie aus ihren Familien nur nach einem mehr oder weniger diffusen Gefühl. Die Jungens um sie herum haben nur das Eine im Kopf. Man merkt aber manchmal doch, dass die beiden Mädchen, Anna und Francesca, viel sensibler sind und sich nur zu gerne auf mehr Zuneigung verlassen würden, eine gewisse Sehnsucht nach Liebe. Manchmal aber wird Avallone in ihren Schilderungen wieder recht drastisch und lässt den Frust der Betroffenen so richtig durchblicken. Ein Frust, der sie spüren lässt, dass nichts zu ändern ist.

Der Ort und die sozialen Probleme kommen zu den täglichen Eindrücken der beiden Mädchen hinzu, deren Freundschaft sich zunächst wie eine wunderbare Geschichte gegen alle diese Widrigkeiten des Lebens klingt. Und sie gerät ins Wanken, weil beide noch nicht genug oder die anderen um sie herum auch kein Verantwortungsgefühl haben. Francesca und Anna können das von zu Hause kaum mitbekommen, da sie dort nur Verbote hören. Sie nehmen sich ihre Selbständigkeit und hätten doch ein bisschen Anleitung so gut brauchen können.

Silvia Avallone hat einen wunderbar genau beobachteten Erziehungsroman oder Sozialroman, bestimmt aber eine spannende Geschichte geschrieben, die wegen der diversen Empfindlichkeiten ein kompliziertes Handlungsnetz zwischen den wenigen Hauptpersonen aufspannt, und man ist beim Lesen, weil es so spannend ist, auch ein wenig in Piombino mit dabei.

> Ein Sommer aus Stahl
Aus dem Italienischen von Michael von Killisch-Horn (Acciaio, Mailand)
1. Aufl. 2011, 415 Seiten,gebunden mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-608-93898-2

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