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Lesebericht: Whitney Scharer, Die Zeit des Lichts. Roman

Whitney Scharer legt mit ihrem ersten Roman > Die Zeit des Lichts eine historische Fiktion vor. Sie erzählt aus dem Leben der Fotografin > Lee Miller (1907-1977), die 1966 von der Chefredakteurin der Vogue den Auftrag erhält, einen Artikel über Man Ray (1890-1976) zu schreiben, mit dem sie ab 1929 für eine kurze Zeit zusammen war, bevor sie wieder nach Amerika ging: > Liebe am Werk: Lee Miller & Man RayDokumentationsreihe Frankreich 2018 | arte.

Whitney Scharer auf dem
> Stand von Klett-Cotta
bei der
Frankfurter Buchmesse 2019
>>>

Scharers Roman erzählt die Liebesbeziehung zwischen dem Model Lee Miller und dem 17 Jahre älteren Man Ray. Sie beginnt in Paris zu fotografieren: „Sie hatte auf den Auslöser gedrückt, und wo vorher nichts war, war plötzlich Kunst.“ (S. 29) Ihre Liebschaft mit ihrem Mentor ist ein Erzählstrang in diesem Roman, der andere ist eine stets lebhafte Diskussion, wie es um das Verhältnis von Fotografie und Kunst steht, die sie an vielen Beispielen aus der Dunkelkammer erklärt.

Sie träumt davon, eine Fotografin zu werden. Der Roman beginnt mit einem Zehn-Gänge-Menü 1966, als Lee ihre Chefin bei Vogue Audrey Withers auf der Farley-Farm in Sussex empfängt. Die Geschichte über Man Ray weckte alle ihre Erinnerungen an den Fotografen, dem sie drei Monate nach ihrer Ankunft 1929 in Paris begegnet. In einem Nachtclub trifft sie Man Ray und erhält von ihm seine Visitenkarte. Sie geht tatsächlich zu ihm und sagt ihm, sie möchte bei ihm lernen. Er zögert, stellt sie dann aber doch als seine Assistentin ein. Schließlich zieht sie zu ihm. Bevor sie sich einander annähern, macht sich Lee schon eine Kopf wegen der vielen K.s im Abrechnungsbuch von Ray. Wer ist K. – diese Frage lässt sie nciht mehr los.

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Ist Fotografie Kunst oder Nachbildung? Ray zögert, Lee besteht darauf, dass Fotografieren Kunst sei: (vgl. S. 71) “ … sie stellt fest, dass ihr die Welt so eingerahmt im Sucher der Kamera besser gefällt.“ (S. 78) Zwischen ihnen beginnt ein „Knistern“, sie sitzt Modell für ihn, sie sind zusammen in der Dunkelkamera, wo beide sich zwangsweise näherkommen müssen. Zwischendurch erinnern eingeschobene Kapitel an Lee als Kriegsreporterin in der Normandie bis zu den Fotos, die sie in den befreiten Konzentrationslagern aufgenommen hat.

„Das Licht ist unser Werkzeug,“ (S. 100) auf der Oberfläche des Films wird das Licht eingefangen, später wird das Licht zum Feind des Films erklärt Man Ray, als er Lee in seine Dunkelkammer einweist. Im Dunkel muss jeder Handgriff sitzen. Er erklärt ihr, wie man beim Belichten des Fotopapiers abwedelt , um zu helle Stellen ein bisschen mehr nachdunkeln zu lassen oder zu dunkle Stellen heller erscheinen zu lassen und zeigt ganz nebenbei, dass das Abziehen von Fotos sehr wohl eine Kunst ist. (vgl. S. 117 f.) Kaum ist das Fotopapier belichtet, kommt es in den Entwickler und im fahlen Licht des Dunkelkammerlichts, erscheinen die ersten Konturen auf dem Blatt.

Die K. im Kontobuch verweisen auf Kiki (i.e. Alice Prin) (1901-1953), mit der Man Ray 10 Jahre liiert war. Vielleicht soll man seine Nase nicht zu tief in die Vergangenheit anderer stecken. Ist es schon die beginnende Eifersucht, die Lee dazu antreibt, herauszufinden, wer sich hinter K. verbirgt? Als sie die Fotos sieht, die Ray von K. aufgenommen hat, erkennt sie die Haltungen und Posen wieder, in denen Ray sie selbst auch aufgenommen hat.

Man Ray besitzt einen wunderbaren > Voisin, mit dem sie zusammen eine Reise nach Biarritz unternehmen: „Der große lange Wagen faucht wie ein Tier.“ (S. 149) Im Hotel diskutieren sie ganze Näche lang über Kunst und Fotografie: „Ihr Gespräch ist nochmal ein eigener Tanz, sie drehen sich um die eigenen Achse, bis Lee erschöpft und außer Atem ist.“ (S. 152) Und so wird wie oben angedeutet ihre Liebesgeschichte auch zu einem kurzgefassten Handbuch der Fotografie: „Machen nicht erst die Gefühle die Wirklichkeit wirklich?“ (S. 163) Man will seinen Artikel „Das Licht in unserer Zeit nennen“ nennen. „Die Zeit des Lichts“ entgegnet Lee und „kuschelt sich an ihn, bis ihre Körper perfekt ineinander passen.“ (S. 164)

Eine Maus krabbelt an ihrem Unterschenkel und vor lauter Schreck öffnet Lee unbedacht die Tür der Dunkelkammer. Das Bild, das gerade in Arbeit ist wird zusätzlich belichtet, es ist verdorben, oder nein nicht ganz, (unsere Redaktion muss in ihrem Fotoarchiv nachgucken, ob von unserer Dunkelkammerzeit von 1968 – etwa 1990 noch eins von diesen Bildern mit dem gleichen Effekt erhalten ist) die entdeckt eine Umkehrung der schwarz-weiß Werte auf dem Bild zusammen mit seltsamen Rändern beim Übergang von dunkel zu hell und hat damit die > Solarisation entdeckt, „diesen leicht unheimlichen Dppelbelichtungseffekt“, die sie zusammen mit Ray perfektionieren wird. Später wird sie rausfinden, dass Ihr Geliebter diese Fotos zu einem Wettbewerb eingeschickt hat, ohne ihren Namen zu nennen.

> www.leemiller.co.uk

Eifersucht ist neben der Kunst das große Thema. Wer mit wem, wer wen wann anguckt und sich von wem verführen lässt. Alle in der Künstlerszene beäugen sich argwöhnisch. Ist die Eifersucht erst einmal erschienen, werden die Paare sie nicht wieder los. K., dann kommt Lees Vater zu Besuch, fast so alt wie ich, grummelt Man, der Lees Wunsch erfüllt, dass beide vor ihrem Vater nicht als Liebespaar erscheinen. Sie trinken einen Espresso im Flore > Agnès Poirier, An den Ufern der Seine: Begleiten Sie uns durch das 6. Arrondissement in Paris? und > Fotoausstellung aus Anlass des Erscheinens von Agnès Poirier, An den Ufern der Seine.

Nachdem ihr Vater abgereist ist, muss Lee sich erst mal in einer Bar wieder beruhigen und kippt einige Brandies hinunter: „Erst danach hebt sie den Kopf und sieht sich um. Paris ist immer noch eine Stadt voller Fremder. Die anderen Gäste sind zu zweit oder zu dritt, die runden Mondgesichter ausdruckslos. Sie reden und lachen und gestikulieren übertrieben, als spielten sie Theater.“ (S. 217) Passagen, wie diese zeigen, dass die Debütantin ihr Genre bereits sehr geschickt beherrscht.

Die Begegnung mit Kiki wird zur Katastrophe. Man hält sie fest und beschützt nicht Lee. Ihr Verhältnis hat einen Knacks bekommen. Von da an versucht Man zwar Lee noch mehr an sich zu binden, aber alles deutet daraufhin, dass es mit ihrer Beziehung bergab geht. Lee ist eine selbständige Künstlerin und die Angebote von Man, für immer zusammenzubleiben, passen nicht zu ihr: „Sie fühlt den Espresso durch ihr Blut fließen.“ (S. 239) Überhaupt wird er das alles zu dicht und zu enge, jetzt will Man auch noch Details ihres Körpers von ganz nah fotografieren, das Auge…. sie hält das nicht aus.

Die Begegnung mit Jean Cocteau, der sie sofort für einen nächsten Film engagiert, erweitert auch – eben im Kontrast zum Film, – ihren fotografischen Horizont: „Wenn sie ein Foto macht, entscheidet sie sich für ein einzelnen Moment in einem Strom tausender potentieller Momente, und diese Auswahl, die Entscheidung ihn aus seinem Kontext zu entfernen, ist Teil der Kunst.“ (S. 257) Beim Besuch der Räume hinter der Bühne des Palais Garnier, die Cocteu ihr zeigt, entdeckt sie einen der Bühnenarbeiter: Antoni: „Als Lee zurücklächelt, zieht sich ein Band zwischen ihnen stramm.“

Man ist nicht unumstritten, als er in eienr Galerie einen seiner Filme > Le Retour à la Raison und hier > Return to Reason“ [„Le Retour a la Raison“] [1923] zeigt, kommt es zu Geraune im illustren Publikum:

„Das Gemurmel wird immer lauter,“ Lees Mentor ist nicht unumstritten. Lee weiß, dass es auch andere Männer gibt. Die Nähe zu Man Ray wird ihr unheimlich. Sie möchte ihre Selbständigkeit nicht verlieren. Es kommt zum Bruch… und zum Wiedersehen nach vielen Jahren.

Diese spannende Geschichte mit ihren drei Erzählsträngen, die Liebe zu Ray, die Eifersucht wegen K. vom ersten Tag im Atelier und die Auseinandersetzung mit der Kunst und der Fotografie rekonstruieren die Welt der Lee Miller in Paris: die Leidenschaft zur Fotografie und die zu Man Ray, die Withney Scharer so beeidnruckend in ihrem Roman wiederdauferstehen lässt. Das Gift der Eifersucht ist mit dabei, der Blick zu den Anderen und auch die Furcht, sich trotz aller Liebe zu stark vereinnahmen zu lassen.

Whitney Scharer
> Die Zeit des Lichts
Roman
Aus dem Englischen von Nicolai von Schweder-Schreiner (Orig.: The Age of Light)
1. Aufl. 2019, ca. 400 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-608-96340-3

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