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Herbertingen: Ein neues, unversehrtes Keltengrab geborgen

Unsere Vorfahren? Alle nennen die Germanen und die Römer. Und die Kelten? Schon Cäsar schrieb, die Kelten und Gallier seien links des Rheins beheimatet und die Germanen auf der anderen Seite. Mittlerweile hat sich dieses schematische Denken stark verändert und ist von der Archäologie gründlich revidiert worden. Bei Hochdorf wurde 1978 ein nahezu vollständig erhaltenes > Keltengrab entdeckt. 1996 kam am hessischen Glauberg nordöstlich von Frankfurt eine überlebensgroße Sandsteinstele aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. ans Licht. Und jetzt wurde am Fuß der Heuneburg bei Herbertingen am 28. Dezember 2010 ein frühkeltisches Frauengrab mit großen Kränen in einem Block geborgen. Ein zweites Hochdorf? Ein Sprecher des Regierungspräsidiums Stuttgart sagte auf Nachfrage der Nachrichtenagentur DAP, es sei „das Beste, was in den letzten 30 Jahren an prähistorischen Funden aus dem Boden gekommen ist. 100 Tonnen wiegt der Erdblock, der – und das ist die eigentliche archäologische Sensation – ein ungeöffnetes Grab enthält. Grabungsleiter Dirk Krausse ist sich schon sicher: das wird die Wissenschaft über die Keltenzeit verändern,“ zitiert ihn > DIE ZEIT (28.12.2010).

> Archäologen bergen keltisches Fürstengrab – SWR

> Grab des „schwäbischen Troja“ geborgen – Stuttgarter Zeitung

2010 erschien bei Klett-Cotta der Band > Das Zeitalter der Keltenfürsten. Eine europäische Hochkultur von Martin Kuckenburg. Mit seinem Buch legte er eine neuartige Deutung der frühen Kelten in Mitteleuropa zwischen dem 8. und 3. Jahrhundert vor Christus als Hoch- und Stadtkultur vor und beschrieb die eigenständige kulturelle und gesellschaftliche Leistung dieses rätselhaften Volkes. Auf diese Weise entstand ein Sachbuch, das die Bedeutung der Neufunde der frühkeltischen Hochkultur auf eine spannende Weise anschaulich erläutert. Die Kelten waren keinesfalls ein rückständiges Volk, im Gegenteil, sie haben eine hoch entwickelte Gesellschaft mit prunkvollen Fürstensitzen umgeben von großen stadtartigen Siedlungen entwickelt. Die Funde erlauben es,mit umfangreiche Wirtschaftsbeziehungen in den Mittelmeerraum nachzuweisen. Und ihre Handwerkskunst ist ein Zeugnis für den hohen Stand ihrer Kultur, die sich mit den Griechen und Römern messen kann.

Kuckenberg erklärt in seinem Band, wie Archäologen Fundstücke behandeln und was aus ihnen „lesen“ können. Der Hochdorfer Grab sei hier als Beispiel genannt: „Ein fürstlicher Jäger? Eine mögliche Antwort darauf könnte ein Köcher mit 14 Pfeilspitzen aus Eisen und Bronze geben, den die Archäologen im Brustbereich des Hochdorfer Toten fanden – ursprünglich hatte er an der Rückenlehne der Bronzebank direkt über dem Leichnam gehangen. Ein ähnlicher Köcher mit 51 Eisenpfeilspitzen ist auch aus einem reichen Nebengrab des Hohmichele bei der Heuneburg bekannt, und ein Männergrab im Magdalenenberg bei Villingen enthielt gleichfalls einen bronzenen Köcherbeschlag nebst einem Bündel Pfeile. Vor allem aber kam ein solcher Köcher mit drei Eisenpfeilspitzen sowie ein Rest des dazugehörigen Holzbogens in dem 1994 geborgenen Grab des Keltenfürsten von Glauberg zutage. Beim Einsatz der Bogenwaffe in frühkeltischer Zeit sei generell »eher an die Jagd als an kriegerische Auseinandersetzungen zu denken«, schrieb die Archäologin Gabriele Weber-Jenisch 1999 zu dem Fund aus dem Magdalenenberg, und auch Biel möchte die Hochdorfer Pfeile nicht als Kriegswaffen, sondern vielmehr als »Jagdgeräte« deuten.“

In seinem Band verknüpft Kuckenberg die Vermittlung von historischem Grundwissen mit den Erkentnissen der neuesten Grabungen und erläutert, wie die Geschichtswissenschaft auch mittels zahlreicher Kontroversen arbeitet, um uns ein Bild dieser aufregenden Epoche zu präsentieren.

Martin Kuckenberg,
Das Zeitalter der Keltenfürsten. Eine europäische Hochkultur
1. Aufl. 2010, 320 Seiten,gebunden mit Schutzumschlag, Karten, zahlreiche Abbildungen
ISBN: 978-3-608-94307-8

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