Iring Fetscher (1922-2014)

Der Politikwissenschaftler Iring Fetscher ist am vergangenen Samstag im Alter von 92 Jahren gestorben.

Der MERKUR berichtet in Form eines Nachrufs > Von den Wichtelmännern oder vom Vorteil der Rückverwandlung von Mehrwert in Kapital und der Nützlichkeit der Mystifikation (Archiv) die Verbindunungen, die Iring Fetscher lange zum MERKUR gepflegt hat: „Zwischen dem März 1962 (Asien im Lichte des Marxismus) und dem Januar 1985 sind 28 Texte von Fetscher im Merkur erschienen, kurze Rezensionen ebenso wie lange Essays (etwa Widersprüche im Neokonservatismus aus dem Februar 1980) und verdammt lange Essays wie der 19-Seiter Die Sicherung des Friedens aus dem Juli 1967… “ und dann zeigt der Blog des MERKUR noch einmal den Von den Wichtelmännern (Juli 1973), der „in eine spätere Auflage von Fetschers sehr erfolgreichem Märchenbuch Wer hat Dornröschen wachgeküsst? (ursprünglich 1973 veröffentlicht) aufgenommen“ wurde:

Von den Wichtelmännern
Von Iring Fetscher

Die Geschichte von den Wichtelmännern erzählt in mystifizierter Form vom Nutzen der (niedrig oder gar nicht bezahlten) Lohnarbeit und der Rückverwandlung des Mehrwerts in Kapital. Diese ganz offen auf der Hand liegende Tatsache ist vermutlich bisher nur deshalb übersehen worden, weil die meisten Literatur- und Volkswissenschaftler das „Kapital“ nicht kannten. Weiterlesen…

> Zum Tod von Iring Fetscher „Stammvater der politischen Ideengeschichte in der jüngeren Bundesrepublik“ – Deutschlandfunk
Axel Honneth im Gespräch mit Rainer Berthold Schossig