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Lesebericht: Psyche 7 – Juli 2016

Dieser Lesebericht dokumentiert das Interesse seines Vf. beim Lesen dieses Heftes:

Gerade ist das Juli Heft der > Psyche schienen. Ihr Untertitel lautet „Zeitschrift für Psychoanalyse und ihre Anwendungen“. Drei Artikel stehen im Mittelpunkt dieses Heftes, einer von Andreas P. Herrmann über Behandlungsfehler in der psychoanalytischen Praxis, ein Aufsatz von Burkhard Liebsch über Angst und der Bericht von Martin Klüners über psychoanalytische Kategorien in der Geschichtswissenschaft.

Andreas P. Herrmann untersucht „Behandlungsfehler und Fehlerkultur in der psychoanalytischen Praxis“. Auch die Psychoanalyse hat früh Behandlungsfehler erkannt, sie aber (leider) in der Praxis wenig hinterfragt, so lautet Herrmanns These. Er berichtet zunächst über die Art der Fehler, die vorkommen und untersucht dann die Folgen fehlerhafter Behandlungen. Seine beeindruckende Bibliographie (S. 587 ff) belegt, dass das Thema keinesfalls neu ist, eher in seinen Konsequenzen immer noch vernachlässigt wird. Dabei verdienen sie möglicherweise mehr Aufmerksamkeit als ethische Grenzverletzungen.Arhiv: PsycheEs ist nicht einfach, zwischen Gelingen und Scheitern zu unterscheiden, aber neuere psychoanalytische Konzepte, scheinen diese Unterscheidung zugunsten eines neuen Zugangs zu Behandlungsfehlern zu stützen. In diesem Sinne plädiert Herrmann für eine psychoanalytische Fehlerkultur (S. 602 ff), die bereit ist aufgrund dieser Erkenntnisse ihre Praxis konstruktiv weiterzuentwickeln. Dazu gehören Kriterien, mit denen zwischen Fehlern, Irrtümern und Täuschungen unterscheiden werden kann, (S. 610 ff) soll den Zugang zu einer produktiven Diskussion über dieses Thema erleichtern.

Burkhard Liebsch begibt sich auf „Auf Hobbes’, Nietzsches und Freuds Spuren:“ „Zum politischen Potenzial gegenwärtiger Furcht“. Thomas Hobbes (1588-1679) dachte über Angst und Furcht nach und fand diese Unterscheidung auch bei Aristoteles (384-322 v. Chr.):

> Aristotle’s Treatise on Rhetoric: Literally Translated; with Hobbes‘ Analysis, Examination Questions and an Appendix Containing the Greek Definitions. Also, The Poetic of Aristotle, Literally Translated, with a Selection of Notes, an Analysis, and Questions, Bell & Daldy, 1872, S. 113.

Wie ist es nun, fragt Liebsch, mit der nicht „defensiven“ Angst, sondern mit einer politisch „produktiven“ Furcht, die antizipiert und ab wann muss man sich vor unbegründeter Angst in Acht nehmen?

1. Aus Angst Frucht – Furcht vor Angst, S. 618 ff: stellt erstmal eine Bestandsaufnahme vor: Was löst Angst und Frucht aus? Man darf dabei auch an Sartre denken, der in L’être et le néant (1943) die Angst vor der grenzenlosen Freiheit anführt.

Aber die Unterscheidung zwischen Furcht und Angst ist kompliziert, für Hobbes war die Furcht eine generelle Angst:

> The Gallery of Portraits: With Memoirs, Band 6 Society for the Diffusion of Useful Knowledge, Knight, 1836, S. 25.

hobbes-policy<<< Thomas Hobbes, Hobb’s Tripos: In 3 discourses. The 1.: Humane nature, or the fundamental elements of policy … The 2.: De corpore politico, or the elements of law, moral and politick … The 3. Of liberty and necessity … Gilliflower, 1684 – 317 Seiten. Wie oft das Wort > „fear“ hier vorkommt! Hobbes war der Ansicht, so berichtet Liebsch, die Erziehung der Kinder müsse, „unvermeidlich den im Prinzip jederzeit drohenden … Naturzustand, der ein zustand des Krieges ist, antizipieren, in dem die Furcht voreinander unbeschränkt herrscht.“ S. 623

Lesen wir wir Google Books Hilfe nach: <<< Thomas Hobbes, Hobb’s Tripos: In 3 discourses. The 1.: Humane nature, or the fundamental elements of policy… op. cit., S. 187:

„Furcht hat und macht Geschichte“ lautet Liebschs Überschrift über seinem 2. Kapitel. Hier wird sein Aufsatz zu einem auch politisch anregenden Traktat. Furcht bewältigen – durch Bejahung? fragt die 3. Überschrift. „Frucht vor dem Unbestimmten und Politik aus und mit Furcht“ S. 628 ff.

Unsere Politiker geben sich eigentlich immer furchtlos, obwohl sich doch ständig genug Anlässe bieten, Furcht zu empfinden. Friedrich Nietzsche und Carl Schmitt werden hier als Gewährlsleute für Liebschs Überlegungen angeführt. Gute Gründe, in den Werken beider Autoren nachzulesen. In Anlehnung an Schmitt resümiert Liebsch: „Solange der Feind lebt, sei es auch durch unserer Fiktionen und Phantasien, gibt es uns noch.“ S. 631 Furcht vor Furcht (politisch) lautet die 5. Zwischenüberschrift, des Kapitels das uns endgültig überzeugt, diesen Aufsatz nachhaltig zur Lektüre zu empfehlen. Liebsch nennt viele Autoren, die auch z. B. Geschichtsstudenten oder Studenten der Politischen Wissenschaften kenne sollten, wenn sie Triebkräfte der Geschichte durch die Jahrhunderte hindurch verstehen wollen. Kritik? Eigentlich schade, dass dieser interessante Beitrag etwas versteckt in > Psyche 7/2016 erscheint, andererseits aber auch wieder eine Auszeichnung, weil so die Vielfalt der psychoanalytischen Ansätze und ihre Tragweite unterstrichen wird.

Martin Klüners ergänzt den Aufsatz von Burkhard Liebsch mit seinem Beitrag „Das Unbewusste in Individuum und Gesellschaft. Zur Anwendbarkeit psychoanalytischer Kategorien in der Geschichtswissenschaft“, der damit über den 1971 erschienenen Aufsatz von Hans-Ulrich Wehler „Verhältnis von Geschichtswissenschaft und Psychoanalyse“ weil mittlerweile überholt (vgl. S. 645), hinausgehen will. Wehler hatte damals die Grenzziehungen zwischen der Geschichtswissenschaft und den Methoden der Psychoanalyse bestätigt, „zementiert“, schriebt Klüners, S. 644., was ja auch für das angespannte Verhältnis der Geschichtswissenschaft zur Literaturwissenschaft gilt. Klüners stellt neue Forschungsperspektiven vor, so erscheint Wehlers Annahme einer „Dichotomie von Individuum und Gesellschaft, die Wehlers Kritik an der Psychonalyse letzlich zugrundeliegt“ immer fragwürdiger. S. 651. Im Kapitel 4. „Ansätze zu einer Soziologie des Unbewußten“ erinenrt Köners an Droysen, der die Problematik von Individuum und Gesellschaft vermehrt in den Blick denommen hat. Nebenbei bemerkt, das „Universel singulier“, „das einzelne Allgemeine“ – Vgl. H. Wittmann, > Sartre und die Kunst. Die Porträtstudien von Tinotrettto bis Flaubert, Tübingen: Narr 1996, S. 117-119 – gehört zum Kern des Ansatzes, mit dem Sartre das Verhältnis von Autor und Werk in „L’Idiot de la famille. La vie de Gustave Flaubert 1821-1857“ untersucht. Es tut seinem Ansatz keinen Abbruch, wenn der Freud-Biograph Sartre (> Le Scénario Freud, Paris: Gallimard 2004) das Unbewusste ablehnt, weil er nur ein Bewußtsein von etwas kennt. „Überindividuelles Unbewusstes in der Gruppenanalyse“ lautet die Überschrift des 5. Kapitels von Klüners, in dem er vorsichtig die Hoffnung äußert, „das traditionelle geschichtsphilosophische Kernproblem nicht beabsichtigter Handlungsfolgen erforsch-, durch eine Aktualisierung und Reformulierung des Konzepts „Geschichtsphilosophie“ zu machen, falls es „zukünftig gelingt, das Problem des gesellschaftlichen bzw. kulturellen Unbewussten mit belastbaren Mitteln zu analysieren.“ Bibliographie S. 670-673!

Es folgen noch Buchbesprechungen: Leuzinger-Bohleber, Marianne; Böker, Heinz; Fischmann, Tamara; Northoff, Georg; Solms, Mark, Psychoanalyse und Neurowissenschaften. Chancen – Grenzen – Kontroversen. (Psychoanalyse im 21. Jahrhundert. Klinische Erfahrung, Theorie, Forschung, Anwendungen.) (Nora Hettich), Härtel, Insa, unter Mitarbeit von Sonja Witte, Kinder der Erregung. »Übergriffe« und »Objekte« in kulturellen Konstellationen kindlich-jugendlicher Sexualität (John Borneman) und über Goldstein, Kurt, Der Aufbau des Organismus, Paderborn: Fink 2014 (Maria Becker)..

> Psyche 7/2016

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