W.G. Sebald – Verstreute Reminiszenzen

Im Literaturaturhaus Stuttgart gbt es seit heute bis zum 17.12.2008 eine Ausstellung mit Bildern und Dokumente rund um die Stuttgart-Rede, die W.G. Sebald am 17. November 2001 zur Eröffnung des Literaturhauses in der Alten Reithalle hielt: > W.G. Sebald — Verstreute Reminiszenzen.

Ausstellung Sebald Die Austellung ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie man einen wunderbaren Text an dem Ort, für den er bestimmt ist, sichtbar machen und zur Diskussion stellen kann. Es ist auch der Gründungs-Text, der alle weiteren > Veranstaltungen in dem Raum, wo seine Auszüge jetzt hängen, seit 2001 stattfanden, begleitet haben. In diesem Sinne ist auch der Erfolg des Stuttgarter Literaturhauses mit diesem Text verbunden.

Am 14. Dezember 2001 starb W.G. Sebald bei einem Autounfall in der Nähe von Norwich. Die Eröffnungsrede wurde mehrfach nachgedruckt und 2004 für die Zeitschrift/ The New Yorker/ ins Englische übersetzt.

Gestern abend wurde die Ausstellung nach einem > Gespräch zwischen Daniel Kehlmann und dem Literaturwissenschaftler Mark M. Anderson, Professor an der New Yorker Columbia University eröffnet.

Mit einem Vortrag von Kurt W. Forster wird am 26. September, 20 Uhr, im Marbacher Literaturmuseum der Moderne (LiMo) die Ausstellung > Wandernde Schatten. W. G. Sebalds Unterwelt eröffnet. Im Hanser Verlag erscheinen am 10. September unter dem Titel Über das Land und das Wasser ausgewählte Gedichte von W. G. Sebald, herausgegeben von Sven Meyer.

Alle weiteren Fotos früherer > Veranstaltungen im Stuttgarter Literaturhaus.