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Lesebericht:
Gwynne Dyer, Schlachtfeld Erde. Klimakriege im 21. Jahrhundert

Der Klimagipfel in Cancún zeigt einmal mehr, wie schwierig es für die Weltgemeinschaft ist, sich auf Ziele für die Bewältigung eines Problems zu einigen, dessen Folgen mittlerweile weitgehend bekannt und akzeptiert sind. Für die einen Länder geht es darum, Besitzstände zu bewahren, andere wollen nicht schon zu Beginn ihrer Industrialisierung vom Wohlstand abgekoppelt werden. Der Kampf gegen die Erderwärmung wird für alle teuer, die Verteilung der Kosten hat bisher viel verhindert, auch wenn alle beteiligten Staaten ahnen, dass selbst die jetzt nicht zur Verfügung gestellten Mittel schon in absehbarer Zeit nicht mehr ausreichen werden, wenn die Natur ihre Rechnung präsentiert.

Der Klimawandel mit seine Folgen ist im Prinzip eine anerkannte Tatsache, sonst würde sich die Weltgemeinschaft in Rio de Janeiro, Kyoto, Kopenhagen und Cantún nicht mit solchem Aufwand diesem Thema widmen. Allein die Auswirkungen und die Geschwindigkeit der eintretenden Veränderungen hängen weniger von objektiven Studien als der Interpretation im Rahmen der eigenen Kompromisslinien ab. Steigender Meeresspiegel, Abschmelzen der Polkappen, Klimaänderungen geopolitische Art, Verödung ganzer Landstriche, immer heftigere Klimaschwankungen, heiße Sommer, die Palette der Szenarien, die die Welt erwartet, wenn die Treibhausemissionen nicht gesenkt werden, ist furchterregend. Die Angst wird nur dadurch gemindert, dass auch heute noch oft die Phantasie fehlt, sich diese Entwicklungen vorzustellen.

Gwynn Dyer hat in seinem Buch > Schlachtfeld Erde. Klimakriege im 21. Jahrhundert sieben Szenarien entwickelt, was in den nächsten Jahrzehnten oder im nächsten Jahrhundert sich in verschiedenen Teilen der Welt entwickeln wird, wenn der Mensch nicht bereit ist, seinen Eingriff in die Atmosphäre drastisch zu modifizieren. Dabei lässt er erkennen, dass alle möglichen Folgen immer globalen Ausmaßes sein werden und nur regional unterschiedliche Entwicklungen bewirken werden. Nur wenn die > Globalisierung für positive Effekte hinsichtlich eines Klimawandels jetzt genutzt wird, gibt es noch Hoffnung. Er gibt allerdings zu erkennen, dass es schon nach 12 ist und jetzt nur noch die Auswirkungen eventuelle gemildert werden können. Echten Optimismus verbreitet er allerdings angesichts der Kompromissmechanismen internationaler Konferenzen nicht.

Er beginnt sein Buch mit einer drastisch formulierten Aussicht: „Eine Krise apokalyptischen Ausmaßes wird mit ziemlicher Sicherheit das Gesicht des 21. Jahrhunderts prägen. Dieses Buch versucht, ein Bild dieser Zukunft zu entwerfen. Es analysiert die politischen Strategien, mit denen auf diese Krise reagiert werden könnte.“ S. 10. Der Klimawandel wird ganze Gesellschaften aus den Fugen heben und die internationalen Beziehungen von Grund auf ändern. Es bleibt den Staaten dieser Erde nur noch eine Radikalkur, nämlich die Emission von Treibhausgasen bis zur Mitte dieses Jahrhunderts auf Null zurückzudrehen. Wer diesen Fahrplan für zu ehrgeizig hält, dem hält Dyer Zahlen entgegen, die die Auswirkungen der Klimakatastrophe schneller eintreten lassen als vermutet. Überhaupt ist es zu spät, denn der Ausstoß von Kohlendioxid steigt immer noch um jährlich 3 %.

2045 soll die globale Durchschnittstemperatur 2,8° höher als 1990 sein und 5,8 Milliarden Menschen leben auf der Erde. Nach dem Zusammenbruch der EU 2036… die gesamte Staatenwelt mit ihren Bündnissen ist unter dem Druck der Ereignisse neu geordnet worden. Die Emission von Treibhausgasen liegt 2032 47 % über dem Wert von 1990. Das Auftauen der Permafrostzonen in Alaska und Sibirien mit dem Freisetzen von Megatonnen Methan und C02 werden dem Horrorszenario weitere Nahrung geben.

Klimaskeptiker sollten sich mit der Fülle von Studien bekanntmachen, die Dyer zitiert. Er wägt ab, stellt gegenüber, vergleicht und versucht den Leser an der Bewertung der Studienergebnisse teilhaben zu lassen. Russland 2016. Bereits die Schiffbarkeit der Nordwest-Passage ändert mit neuen Gebietsansprüchen das Gleichgewicht der gesamten Polregion. Ein neuer „Kalter Krieg“ bricht aus. Jedem Szenario folgt ein Kapitel, in dem Dyer, die theoretischen und praktischen Grundlagen der von in Aussicht gestellten Ereignisse en détail vorstellt und erklärt. Die USA haben sich 2019 endgültig mit großem Aufwand von Mexiko abgeschottet. Die Folge: Anarchie in Mexiko. das folgende Kapitel erklärt die Feedbackmechnismen, die das Ineinandergreifen von Auswirkungen im Bereichen und Natur und Gesellschaft beschreiben. Manche Phänomene verstärken andere, hier steht die Klimaforschung noch an Ihren Anfängen; man weiß aber schon, dass eben diese Feedbackmechanismen ein Eingreifen oder ein Gegensteuern des Menschen so schwierig machen. Berücksichigt man alle vorlegenden ist mit einer Erwärmung um 2 % im Jahr 2020 zu rechnen: Es gibt keinen einzigen politischen Verantwortlichen .auf der Welt, der diese zahlen erst nimmt,“ behauptet Dyer. Die bisherigen Ziele einer 80-prozentigen Reduzierung der Treibhausemissionen bis 2050 reichen nicht, weil ein Point of no return schon 2015 überschritten sein soll.

Mit diesem Buch werden die Medienberichte über den Klimawandel und Politikerreden zu diesem Thema besser interpretierbar, weil Dyer Zusammenhänge zwischen allen Faktoren, die den Klimawandel betreffen ,einleuchtend erklärt. Man fragt sich natürlich, ob Dyer mit seinen Prognosen übertreibt? Aber wir haben in den letzten dreißig Jahren gemerkt, wie schnell sich geostrategische Verhältnisse zum Beispiel in Mitteleuropa ändern können. Man darf skeptisch sein, aber Dyer legt eine gut ausgewählte Anzahl von Studien vor, die Änderungen und Einflüsse auch auf die internationale Politik vermuten lassen. Vielleicht in einem andern Ausmaß, regional stärker oder schwächer, in jedem Fall ist die Klimaerwärmung ein Thema der Globalisierung und kann nur mit ihren Mechanismen angegangen werden. Klimaschutz wird von den Staaten nur in soweit aktiv geplant und unternommen, wie er zur Sicherung von Wählerstimmen beiträgt. Regierungen schauen auf die nächsten Wahlen und fürchten Sanktionen. Klimaschutz als Auftrag ist bei den Regierungen noch nicht wirklich angekommen.

Zu diesem Thema: > Sauver la planète: Un entretien avec Hervé Kempf Ein Gespräch mit einem Journalisten von LE MONDE

> Klimawandel. Uno warnt vor umfassendem Gletscherschwund
Aus Cancún berichtet Christoph Seidler – SPIEGEL ONLINE

Gwynn Dyer,
> Schlachtfeld Erde. Klimakriege im 21. Jahrhundert
Aus dem Englischen von Susanne Held (Orig.: Climate Wars)
Auflage: 1. Aufl. 2010
384 Seiten
ISBN: 978-3-608-94611-6

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