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Nachgefragt: Wolfgang Kraushaar, Die blinden Flecken der 68er Bewegung

Nach dem > Aufschlagen dieses Buches folgt hier der Lesebericht: Wolfgang Kraushaar, > Die blinden Flecken der 68er-Bewegung und danach folgt hier der Artikel Nachgefragt mit einem Video, mit dem wir ein Gespräch mit dem Autor auf der Frankfurter Buchmesse 2018 für unseren Blog aufgezeichnet haben.

„Blinde Flecken mag niemand, zeigen sie doch an, dass man etwas nicht gesehen, geschweige denn verstanden hat. Wolfgang Kraushaar nennt sie in seinem Band > Die blinden Flecken der 68er-Bewegung. Er legt mit der Deutung dieser blinden Flecken der Geschichte der Protestbewegung der 68er vor, zu dem das Klima der politischen Agitation in den 60er Jahren und ein Panorama der wichtigsten handelnden Personen und Gruppen gehört. Und die Gewaltfrage war immer präsent, so auch in dem eher obskuren „Organisationsreferat“, das Rudi Dutschke – der am 10 April 1968 in Berlin niedergeschossen wurde und am 24. Dezember 1979 an den Spätfolgen seiner Verletzungen starb -im September 1967 im Studentenhaus der Frankfurter Universität vorgetragen hat. Das geheimnisumwitterte Papier konnte nach seiner Veröffentlichung eingeordnet werden, und Kraushaar bezeichnet es als einen der blinden Flecken bei denjenigen, die glaubten, die RAF habe nichts mit der 68er Bewegung zu tun. Vgl. S. 13 ff.,“ hieß es in unserem > Lesebericht: Wolfgang Kraushaar, Die blinden Flecken der 68er-Bewegung.“

Auf der Frankfurter Buchmesse 2019 hat Wolfgang Kraushaar mit unserer Redaktion über die Mai-Ereignisse gesprochen:

Im Vorwort nennt Wolfgang Kraushaar zwei weitere blinde Flecken der 68er Bewegung. Zum einen ist es die Frage der „Nation“, die auftauchte, als Ende der neunziger Jahre „sich eine ganze Reihe ehemalige(r) 68er als Nationalisten und gar als Neonazis entpuppten“ (S. 17) und zum anderen nach dem Antisemitismus, der am 9. November 1969 bei einem Bombenanschlag auf Teilnehmer einer Gedenkfeier, die an jüdische Opfer erinnerte. (S. 23). Er ordnet mit Hilfe dieser „Blinden Flecken“ die Vorgeschichte der Mai-Ereignisse ein: maßgebliche Rolle der Romantik „für die damaligen Akteure in fast jeder Hinsicht“, die Entdeckung der Dritten Welt (S. 51-71), und die ideologischen Neuorientierungen nach dem Sechs-Tage-Krieg und die Rolle der Popmusik.  Kraushaar erklärt, dass der Romantizismus der 68er ihnen auch auf der Suche nach einem „politische(n) Realitätsprinzip“ im Wege stand. (vgl. S. 34 f.) Der blinde Fleck, das trifft auch diejenigen, die glauben, die Bewegung des Mai 68 habe mit der RAF nichts zu tun? Kraushaar nennt Marx und Rousseau („der Erzieher, der  seinen Zögling vor Fremdsprachen und gar vor Einflüssen der Kultur schützen möchte“) als Ahnherren der 68er?

Kraushaars Darstellung hat das unbestreitbare Verdienst auch eine politische Geschichte der 60er Jahre zu vorzulegen. … Wurden in Frankreich revolutionäre Perspektiven im Mai 68 eindeutig von der PCF ausgebremst, so waren es in Deutschland revolutionäre Thesen, die eher nur unter den Studenten Gehör fanden, aber keine recht bedeutende Wirkung entfachen konnte. Woran lag das? Im 4. Kapitel steht „Die Ordinarienuniversität im Zeichen der Gesellschaftsktitik von  1968“ Er stellt auch das Scheitern der Humboldtschen Idee der Universität fest: „Eine systematische Öffnung der Hochschulen für alle sozialen Schichte… hat sich ganz offensichtlich als eine Illusion erwiesen.“ (S. 207) War damit nicht eigentlich auch der Mai 68 gescheitert?

 

Kraushaar, Wolfgang
> Die 68er–Bewegung. Eine illustrierte Chronik 1960 – 1970, Stuttgart 2018
Erscheinungstermin 22.09.2018

 

 

 

Wolfgang Kraushaar
> Die blinden Flecken der 68er Bewegung
1. Aufl. 2018, ca. 528 Seiten,
gebunden mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-608-98141-4

Bibliographie:

> Mai 68: Bibliographie – romanistik.info

> Vor 50 Jahren Mai 68 – romanistik.info

> Ce jour-là en 68 – Libération

Ingo Kolboom, > Das Jahr, das Frankreich veränderte: Der französische Mai ’68. In Erinnerung an Lothar Baier (1942-2005) – Bundeszentrale für politische Bildung

> Chronologie de Mai 1968 – Fondation Charles de Gaulle

Ulrich Lappenküper, > Der Mai 1968 in Paris : Eine Generation wird erwachsen – FAZ 13.3.2018

> Mai ’68: Die Plakate der Revolte – ARTE

> 415 affiches de mai-juin 68

> Chronologie de Mai 1968 – Fondation Charles de Gaulle

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