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Lesebericht: D. Hofstadter/E. Sander, Die Analogie. Das Herz des Denkens

Gerade ist der im letzten Jahr erschienene Band von Douglas Hofstadter, Emmanuel Sander Surfaces and Essences: Analogy as the Fuel and Fire of Thinking in der Übersetzung von Susanne Held bei Klett unter dem Titel > Die Analogie. Das Herz des Denkens erschienen. Wir wissen alle, dass unsere geliebten Computer gerade mal in der Lage sind zwischen 0 und 1 zu unterscheiden, das machen sie ziemlich schnell, zugegeben, aber eben nur mit allen möglichen Kombinationen von 0 und 1. Kreativität? Nullanzeige.

„Mensch schlägt Maschine: eine fulminante Kritik des digitalen Zeitalters,“ heißt es auf der Website von Klett-Cotta. Und dort wird der Originaltitel des Buches zitiert: „Sie sind der Treibstoff und das Feuer unseres Denkens: In den Analogien liegt für Douglas Hofstadter und Emmanuel Sander der Urquell unserer Kreativität. Nur durch sie finden wir uns in der Welt zurecht – und sind obendrein viel intelligenter als Computer.“

Zuerst ist das Wort. Schon die Lektüre von Kapitel 1 Die Evokation von Wörtern zeigt alles was der PC nicht kann: Etwas benennen, was ihm nicht vorher explizit als Wort mit seiner Bedeutung gesagt worden ist. Jede Art des Kombinierens muss dem PC ins Details erklärt werden, das ist das mühsame Geschäft des Progammierens, was ein Kind beim Erlernen neuer Begriffe intuitiv, sogar relatif zu der dabei aufgenommenen Informationsdichte und -menge noch viel eleganter bewältigt als der PC. Sprachenlernen ist alles andere las nur Vokabelpauken, hat man das Spiel mit Worten erst einmal als die interessanteste Weise die Welt zu verstehen und zu analysieren begriffen, hat der Lernende zumindest im Unterbewusstsein verstanden, dass Analogien im Mittelpunkt des Lernprozesses stehen.

Im 2. Kapitel geht es um Die Evokationen von Wortzusammensetzungen, wobei Redewendungen und Sprichwörter aller Art die Überlegenheit über jedes PC-Programm sprichwörtlich vor Augen führt. Was man auf dem PC wiederfinden will, muss vorher gut geordnet sein, und richtig benannt worden sein. Das Gehirn findet in seinen Weiten auch Dinge schnell wieder, deren Bezeichnung man nicht mehr weiß, eben durch Analogien. Mich fasziniert, die Vielfalt der Beispiele in diesem Kapitel, mit denen das Funktionieren von Sprache, dem Zusammensetzen von Wörtern (S. 190 !) so eindrucksvoll vorgeführt wird. Hofstadter und Sander erklären hier den Mechanismus von Analogien, den die puren PC-Benutzer erst wieder mal erlernen müssen: > Schreiben Sie mit der Hand oder der Tastatur? haben wir schon im Oktober 2010 gefragt. Die Analogie-Bildung im Sinne der beiden Autoren dieses Buches ist auch der Schwarmtheorie, wie sie Nutzern von Sozialen Netzwerken zugeschrieben wird, weit überlegen oder man kann das auch mit einem kurzen Tweet so sagen:

Es gibt auch Banalogien (S. 210 ff.), mit denen die Analogien im Alltag untersucht werden. Beim Kantinenmittagsgespräch erzählt jemand, was ihm gestern zugestoßen ist, je besser das Erzählte auf den Erfahrungshorizont der Zuhörer passt, um so bessere Chancen hat der Erzähler ein Sujet für die nächsten sieben Minuten zu lancieren. Wenn er die Erinnerung seiner Zuhörer trifft, die sofort den Kern des Gesagten auffassen können, funktioniert deren Analogiebildung noch besser. Bei Erinnerungen fällt mir die unwillkürliche Erinnnerung in der Recherche du temps perdu von Proust ein: Das Eintauchen der Madeleine in den Tee evoziert die Düfte des Gartnes. Vgl. S. 239 f.)

Kategorien und Abstraktionen sind für das Funktionieren von Analogien notwendig: Kapitel 4 – Abstraktion und interkategoriales Gleiten. Hier geht es uach um die Markiertheit, das Marking der Sprache, wobei dieselben Worte für die Bezeichnung einer Kategorie und der übergreifenden Kategorie verwednet werden. Das kann ein PC auch nicht, Datendurcheinander quittiert der meist mit einem schnöden Absturz, einer Dienstverweigerung.

Vorsicht. Kapitel 5: Wie Analogien uns manipulieren. Nochmal, eine PC kann seine Ergebnisse nur kontrollieren, wenn ihm das explizit gesagt, er so programmiert worden ist. Bedeutungen, Konnotationen, ja sogar Empfindlichkeiten, der Erwartungshorizont, Vorwissen, Befürchtungen, die Liste all dessen, was Analogien auslösen, was sie bestimmen, was sie bewirken, ist riesig lang. Es ist ihre Eigenart, dass sie manchmal beim Zuhörer das glatte Gegenteil des eigentlich Gemeinten evozieren. (vgl. S. 362 f.) Ersetzungsfehler, (S. 372) Verwechslungsirrrtümer, (S. 373) – es gibt sogar „Irrtumskundler“ (S. 376) -und es gibt auch sinnleere Analogien (vgl. S. 385 ff) Hofstadter und Sander wissen, dass auch eine Tyrannei der Analogie (S. 415-418) geben kann

Kaptel 6. Wie wir Analogien manipuliueren. Das Stichwort hier lautet karikierende Analogie, die als, so die Autoren, „kreatives Kommunktationswerkzeug“ (S. 425 ff.) genutzt werden kann. Folgerichtig kommt es auch zu der Frage: „Ist es möglich, zu urteilen, ohne Analogien zu benutzen?“ (S. 455 ff.) Dazu gehören auch die Überlegungen vom „Traum der mechanischen Übersetzung“, die wohl nie von Maschinen ausgerechnet werden wird. Die Kodierung der Wörter, deren Konnotationen, werden Maschinen nicht schaffen: „Die Übersetzungsmaschine hat keine Vorstellung von Bedeutung.“ (S. 494) Wobei mit guten Analogien Verbesserungen bei der Maschinenübersetzung zu erkennen sind. (S. 495 ff.)

Mensch und Maschine. Sie ist ihm aber nicht überlegen. Zwar gibt es einige nützliche Ansätze zum Lernen mit der Maschine > Der Computer im Französischunterricht, die eigentlich guten Ergebnisse werden aber immer noch vom Menschen mit seiner Phantasie beim Umgang mit der Maschine erzielt,, das wird so lange so bleiben, wie beim Lernen mit dem PC, das Handling mit dem PC irgendwie immer im Vordergrund stehen wird. Das merkt man daran, dass immer mehr über Fragen, die die Maschine betreffen als über Lerninhalte gesprochen wird.

Der amerikanische Untertitel Analogy as the Fuel and Fire of Thinking ist klasse: Fuel und Fire ist eine explosive Mischung. Analogien lösen Überraschungen aus, aber nicht nur diese, mit ihnen kann das schöpferische Potential des Menschen umrissen werden.

„Ungefähr ab der Mitte des letzten Jahrhunderts haben die neuen elektronischen Medien die Schrift mit ihrer Leitfunktion bei der Übermittlung von Botschaften und Inhalten abgelöst, will man Marshall McLuhan und der Einleitung von Regine Buschauer in das Werk von McLuhan (> NZZ, 19. Januar 2001) Glauben schenken,“ hieß es in unserem Lesebericht zu > McLuhan, Fiore, Das Medium ist die Massage. Das klingt so, als wäre das > E-Book oder > Livre numérique (II) – E-Book dem traditionellen Buch überlegen. Es kann in manchen Bereichen mehr, aber unter dem Strich bietet die Elektronik keine Qualitätsgarantie für den Inhalt. Vielleicht bietet aber die digitale Welt wirklich neue Wege der Textproduktion? > Nachgefragt: Serge Bouchardon, La valeur heuristique de la littérature numérique. Wie man es dreht und wendet, vom Standpunkt der Inhalte und der Qualität literarischer Texte ist das E-Book eine andere Form der Verpackung, die allerdings mehr Einfluss auf den Text als zwei Buchdeckel ausübt. Aber nicht immer in positiver Hinsicht. Mehr nicht. > Pause vom Internet: Netzstille oder Hilft das Internet beim Bücherschreiben?

Mit einem ausführlichen Register: S. 731-775.

Douglas Hofstadter, Emmanuel Sander
> Die Analogie. Das Herz des Denkens
Aus dem Englischen von Susanne Held (Orig.: Surfaces and Essences)
2. Aufl. 2014, 784 Seiten, gebunden
ISBN: 978-3-608-94619-2

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