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Lesebericht: Mark Forsyth, Eine kurze Geschichte der Trunkenheit, Der Homo alcoholicus von der Steinzeit bis heute

Menschen trinken bei vielen verschiedenen Gelegenheiten: Um anzustoßen, um etwas zu feiern, zum Genuss, mit Freunden, um etwas zu vergessen und höchstwahrscheinlich könnte man diese Liste noch sehr lange fortführen.

Mark Forsyth ist dem Thema Alkohol und seinem Konsum in der Geschichte in seinem Buch > Eine kurze Geschichte der Trunkenheit auf den Grund gegangen. Er lebt in London und studierte Literatur und Linguistik an der University of Oxford. Er zeigt in 18 lehrreichen, unterhaltsamen und vor allem witzigen Kapiteln, wie eng die Geschichte der Menschheit mit der Geschichte des Alkohols verknüpft ist.

Das Buch beginnt mit der ersten Form von Leben: Einzellige Mikroorganismen, die in der Ursuppe schwammen. Diese ernährten sich von Einfachzucker und ihre Ausscheidungen waren Ethanol und Kohlendioxid. Im Grunde also die Bestandteile von Bier. Alkohol kommt schon immer in der Natur vor und wurde auch von Tier und Mensch gern konsumiert. „Für den Großteil der Tierwelt gilt, dass es einfach zu wenig Alkohol gibt, um alle eindecken zu können. Außer man hat das Glück, dass ein netter Forscher einen einfängt, an einem Laborversuch teilnehmen lässt und mit dem Zeug traktiert.“ (S. 14) Einige Affen nahmen an Experimenten mit Alkohol teil und das unter keinem geringeren als bei einem der berühmtesten Forscher der Geschichte: Charles Darwin. Diese Versuche brachten Darwin auf eine Idee: „Wenn […] Affen und Menschen genau gleich auf einen Kater reagieren, müssen sie miteinander verwandt sein.“ (S.19)

Zunächst befasst sich Forsyth mit Mesopotamien. Dort wurde ab ca. 3400 v. Chr. die erste Schrift erfunden. Als erstes wurden zumeist Schuldscheine ausgestellt. Die Zahlungsmittel waren Gerste, Gold oder Bier. „Mit das erste, worüber die Menschen schrieben, war Bier.“ (S. 31) Bier war eine Art Volksgetränk. Es wurde unabhängig von Rang und Klasse von jedem getrunken, der es sich leisten konnte und es war billig. Es entwickelte sich eine ganze Schrift und das Zeichen für Bier wurde mit der Zeit auch zu einem Buchstaben. „[Die Mesopotamier] konnten über alles schreiben, was sie für wichtig hielten, also vornehmlich Gott und Bier.“ (S.31)

Das nachfolgende Kapitel handelt vom Alten Ägypten. Frauen und Männer waren hier, zumindest was das Trinken von Alkohol angeht, anders als in Mesopotamien komplett gleichgestellt. „Sie praktizieren eine durch und durch moderne Gleichberechtigung der Geschlechter, wenn es darum ging, sich komplett abzuschießen.“ (S. 47) Im alten Ägypten galt der Konsum von Alkohol nicht als unschicklich, selbst dann nicht, wenn er in Filmrissen und im Übergeben endete. Schließlich waren sie „der Ansicht, dass Bier die Menschheit gerettet hat.“ (S. 44)

Im fünften Kapitel sind wir im alten Griechenland: „Die Griechen tranken kein Bier, sondern Wein, allerding verdünnten sie ihn mit der doppelten oder auch dreifachen Menge Wasser und erzielten so einen ähnlichen Alkoholgehalt. Das ist das Eigenartige an den Griechen: Sie mussten alles kompliziert machen.“ (S. 58) Gelegenheit zum Trinken bot das Symposion. Es war eine rein männliche Veranstaltung und die anwesenden Frauen waren zumindest keine Damen. Das Symposion fand im privaten statt und zumeist war der Gastgeber auch der Leiter. Der entschied, wie viel jeder trinken musste. Das bedeutete, wenn der Symposiarch sagte, jetzt werde getrunken, dann trank man auch. Außerdem bestimmte er das Thema des Abends, zudem dann jeder seine Meinung kundtun musste.

Nach den Griechen folgt das Kapitel Alkohol im Alten China. Neben der Geschichte des Alkohols erfährt man auch viele Infos über die chinesische Kultur, die Europäern oft eher fremd ist. „[…] sie werfen Licht auf die Haltung der Chinesen zum Alkohol, die in etwa lautet: Das ist im Grunde ganz nett, aber auch ziemlich gefährlich, deshalb sollte es vielleicht besser illegal sein.“ (S. 74) Durch die Macht des Alkohols gingen ganze Dynastien zugrunde und es wurde Chaos ins Kaiserreich. Man suchte lange nach Lösungen und entschied sich, dass allein in Ritualen und Zeremonien der Konsum von alkoholischen Getränken zugelassen war. Jedoch kam es dann zu „Beschwerden über Leute, die von Begräbnis zu Begräbnis zogen, um sich so viel Alkohol wie möglich reinzugießen, während sie vermutlich eine einzelne, höfliche Träne für die jeweils verstorbene Person vergossen.“ (S. 79). Die Erfolge dieses Gesetztes hielten sich also in Grenzen.

Bei den Wikingern war „Alkohol […] gleichbedeutend mit Macht.“ (S. 136) Denn die erste Pflicht eines Wikingerfürsten war es, seine Krieger mit Alkohol zu versorgen. Diese wiederum waren dann dazu verpflichtet, ihn nach dem Genuss des Alkohols militärisch zu unterstützen. Die Schlussfolgerung liegt nah, dass der Preis der Loyalität an Menge und Qualität der ausgeschenkten alkoholischen Getränke abzumessen war.

Im Kapitel über das englische Alehouse wird erst einmal zwischen Begrifflichkeiten wie Alehouse, Taverne und Inn unterschieden. Denn das Bild, dass durch Film und Fernsehen vermittelt wird, ist schlichtweg falsch. 1200 gab es keine Pubs und deswegen „tranken [die Leute] immer und überall“. (S. 152) Brauen war eine weibliche Pflicht und wenn sie dann zu viel Ale hergestellt hatten, verkauften sie es vor ihrem Haus an Passanten. Irgendwann fingen die sogenannten Ale-Weiber an, Leute in ihre Küchen zu lassen. So wurde das Alehouse erfunden, der Vorläufer eines Pubs. Ale bestand rein aus Gerste und Wasser, man fügte verschiedene Gewürze hinzu, um den Geschmack erträglicher zu machen. Erst nach dem Hinzufügen des Hopfens entstand Bier.

Es werden viele (Trink-)Kulturen in Forsyths Buch Eine kurze Geschichte der Trunkenheit behandelt. Die Bibel, die Römern, das Mittelalter, die arabischen Trinkkultur und ein Wildwestsaloon um hier nur noch einige weitere Beispiele zu nennen. Dieses Buch ist das perfekte Weihnachtsgeschenk für alle, die sich für Geschichte interessieren und mal einen neuen Blickwinkel bekommen möchten. Und natürlich für alle, die sich für Alkohol interessieren. Es ist auf charmante Art plakativ und voll von intelligentem Humor. An einigen Stellen wurde hier in der Redaktion wirklich schallend gelacht und man hätte am liebsten viele Stellen den anderen vorgelesen, damit sie auch etwas zum Schmunzeln haben. Man könnte es als einen der humorvollsten Rundumschläge der menschlichen Geschichte bezeichnen. Des Weiteren ist es wirklich nur eine kurze Geschichte der Trunkenheit, die sich dafür eignet schnell weggelesen zu werden. „Eine vollständige Geschichte der Trunkenheit würde eine vollständige Geschichte der Menschheit darstellen und somit viel zu viel Papier verbrauchen.“ (S. 11)

Mark Forsyth
> Eine kurze Geschichte der Trunkenheit Der Homo alcoholicus von der Steinzeit bis heute
Aus dem Englischen von Dieter Fuchs. Orig.: A Short History of Drunkenness. How, why, where and when mankind has got merry from the Stone Age to the present. 4. Druckauflage 2019, 272 Seiten, gebunden, bedrucktes Leinen mit Lesebändchen, farbiger Vorsatz. ISBN: 978-3-608-96407-3

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