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Lesebericht: R. Greene & K.S. Mohammad
Die Untoten und die Philosophie

Bei Tropen ist ein Buch erschienen, das uns, wie das Vorwort in seinem letzten Absatz es uns in Aussicht stellt, auf den Tag vorbereiten soll, wenn die Toten aus ihren Gräbern steigen und allerlei drastisches Unheil anrichten. Ob die Lektüre des Buches dann von Vorteil sein wird, mögen die Autoren nicht versprechen, aber man wird zumindest über das „ausgekochte philosophische Vokabular“ verfügen, um den Horror in einige „treffende Worte fassen“ zu können, bevor man selbst sich in die Untoten einreihen darf oder muss. Das ist doch gar kein so geringer Trost und sollte Anreiz genug sein, dieses Buch zu lesen, um sich gegen alles Kommende zu schützen und zu wappnen.

Als das letzte > Paket ankam, war ich schon etwas erstaunt wegen dieses Titels > Die Untoten und die Philosophie. Schlauer werden mit Zombies, Werwölfen und Vampiren Aber weiten wir mal unseren Horizont, vielleicht haben die Autoren des Vorworts doch ein wenig Recht. Von Vampiren, Werwölfen und Zombies etwas lernen? Da ist wirklich etwas dran. Schließlich geht es hier um die letzten Fragen der Philosophie, um Leben und Tod, vor allem aber um die wichtige Strömungen der Philosophie. Literaturwissenschaftler, Philosophen und Politologen haben sich die Zombies durch ihre Fachbrillen genauer angesehen und sind zu erstaunlichen Ergebnissen gekommen. Entstanden ist dabei eine zeimlich schräge aber doch klige Bildungsreise in und durch die Welt der Untoten.

Die Untoten sind nicht erst mit dem > »Biss« von Stephenie Meyer wiederauferstanden. Vampire und Zombies üben seit langer Zeit eine anhaltenden Faszination auf Leser und Filmfans aus. Richard Greene und K. Silem Mohammad ist es in diesem Buch gelungen nachzuweisen, dass Zombies nicht nur Schrecken und Furcht verbreiten, sondern dass ihr Auftauchen Fragen an die Philosophie stellt, die zu einigem Nachdenken anregt.

Im übrigen ist alles eine Frage der Definition. Die beiden Herausgeber des Bandes „definieren Untote als Wesen, die zu einer bestimmten Zeit lebten und starben, dann aber zurückkehrten dergestalt, dass sie jetzt nicht »ruhen«. Aus diesem Grund gehen alle Vampire, Mumien, Gespenster sowie die meisten Zombies als Untote durch, dazu eine Handvoll wandelnder Skelette (wie das Lost Skeleton of Cadavra aus dem 2001 erschienenen Film von Larry Blamire) und eine bunte Mischung anderer quicklebendiger Leichen wie etwa die manipulierten Toten in Donnie Darko – Fürchte die Dunkelheit.“ Natürlich stellt sich die Frage, ob es wirklich schlecht ist untot zu sein. Richard Green geht kaltblütig an das Thema und wägt es nach allen Richtungen ab und kommt zu dem Schluss, da es „(objektiv)“ nicht unbedingt schlecht sei, ein Untoter zu sein. Vielleicht ist das aber nur der erfolgreiche Versuch, uns die Furcht vor der Lektüre dieses Buches zu nehmen.

(Der Internet Explorer 7 mag > das Buch zum Blättern nicht anzeigen?) Haben wir also die Hürde des Titelblatts mit dem Zombie überwunden und uns mit dem Gedanken vertraut gemacht, dass jetzt die Untoten und allerlei Grausamkeiten auf dem Leseprogramm stehen, geht es bei William D. Larkin gleich um eine Grundfrage der Philosophie, die er anhand der Zoombiethematik aufrollt, es geht um die personale Identität und die Frage, wer wir eigentlich sind. René Descartes („Ich denke, also bin ich,“) tritt auf. Die Angst vor Zombies gründet vielleicht in der Furcht, man könne selbst aus irgendeinem Grund in eine solche Rolle schlüpfen. Und das ist nichts anderes als die Frage, ob das Leben nach dem Tod in irgendeiner Weise weitergeht. Und wenn es Zombies wirklich gibt, sollte man sich schon darauf vorbereiten und auf diese Hilfestellung des Tropen verlags vertrauen.

Sicher, die meisten unserer Zietgenossen runzeln die Stirn und greifen zum nächsten Buch. Aber so einfach darf man sich das doch nicht machen. Adam Borrows erinnert an Martin Heidegger sein 1927 erschienenes Buch Sein und Zeit und erklärt uns die Zusammenhänge zischen den Untoten und der Fundamentalontologie. Vampire und Zombies als Anleitung zum Nachdenken über metaphysische Fragestellungen? Das funktioniert. Es ist der Vergleich mit Zombies, der etwas über die wahre Natur der Menschen vermittelt, erklärt Borrows nach der Lektüre von Vaney the Vampire – or Feast of Blood, 1847.

Aristoteles (384-322 v. Chr.) kommt auch vor, und Matthew Walker gibt zu erkennen, dass man die Nikomachische Ethik kenn sollte, um über Zombies mitreden zu können. Baruch Spinoza (1632-1677) wird von K. Silem Mohammed als Gewährsmann für seine Überlegungen mitgebracht. Hier geht es wieder um Leben und Tod. Spinoza war sich schon sicher, dass der Tod keineswegs eine klare Sache ist. Man muss sich auch mit der Seele beschäftigen (ders., Abhandlung über die Verbesserung des Verstandes, 1977), um hinter die Geheimnisse des Körpers zu kommen. Dale Jacquette hat bei Seneca (1-65), Epistulae morales ad Lucilium nachgeschlagen, um sich über Grundsatzfragen der Moral un der Ethik von Gladiatoren schlauzumachen. Wayne Yuen macht es uns mit der Zusammenfassung seines Beitrags glasklar: „Wir Menschen sind Vampire.“ Aber die Wahl, was wir essen, zeigt, ob wir Vampire oder edel sind. Douglas Glenn Whitman bringt die Fragen seiner Kollegen in diesem band auf den Punkt und fragt nach den Gefühlen und der Vernunft von Vampiren und diskutiert schließlich die Frage nach dem Freien Willen. Rousseau und Hobbes werden auch noch befragt, wenn es darum geht angesichts der Perspektiven der Verrohung doch über einen Gesellschaftsvertag nachzudenken.

So verdorben das Personal dieses Buches, all die Vamps und Zombies, auch ist, mit dem sich die Autoren beschäftigen, so ist das Buch doch ein wunderbares Plädoyer für die Philosophie. Sie ist die Königsdisziplin, die uns immer noch lehrt, die richtigen Fragen zu stellen. Dieses Buch idemonstriert eine vergnügliche praktische Anwendung grundelgender philosophischer Fragen.

Richard Greene / K. Silem Mohammad
> Die Untoten und die Philosophie
Schlauer werden mit Zombies, Werwölfen und Vampiren
Aus dem Amerikanischen von Christina Schmutz und Frithwin Wagner-Lippok (Orig.: The Undead and Philosophy, Chicken Soup for the soulless)
1. Aufl. 2010
288 Seiten
ISBN: 978-3-608-50403-3

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