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Lesebericht: Stuart Turton, Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle

Stuart Turton, ein freiberuflicher Reisejournalist mit Sitz in London erhielt für sein Kriminalroman > Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle u.a. 2018 den Costa First Novel Award. Dorothee Merkel hat sein Buch übersetzt.

Wir sind in Blackheath House bei der Familie Hardcastle zum Maskenball eingeladen. Das Fest entwickelt sich gleich am ersten Abend zu einem tödlichen Drama. Evelyn, die Tochter des Hauses, stirbt durch eine Kugel. Wie immer in ähnlichen Konstellationen gibt es Täter aber auch Mitwisser, ja auch Mittäter. Eine der Gäste, Aiden Bishop, erhält eine sehr merkwürdige Nachricht: „Heute Abend wird jemand ermordet werden. Es wird nicht wie ein Mord aussehen, und man wird den Mörder daher nicht fassen. Bereinigen Sie dieses Unrecht, und ich zeige Ihnen den Weg hinaus.“ Was in den nächsten Tagen passiert, ist besonders perfide erdacht, denn Evelyn stirbt nicht nur einmal; ihr Tod wird sich jeden Abend wiederholen. solange der Täter nicht gefasst ist. Wie kann ein Einzelner dieses Geflecht der verschiedenen Personen, Täter, Opfer und Zuschauer entwirren? Die Karten des Hauses und des ganzen Anwesens im Buchdeckel, die Listen der beteiligten Personen vermitteln eine erste Orientierung. Eine Woche lang jeden Abend der gleiche Todesfall. War es immer Mord?

Welche Einwirkungsmöglichkeiten hat der Einzelne? Aiden Bishop, der einen ersten Hinwies auf die so seltsamen Umstände bekommen hat, weiß, dass er mitten drin steckt. Seine Kombinationsgabe wird auf eine harte Probe gestellt und zugleich erleichtert, da es irgendjemandem gelingt, Bishop verschiedene Perspektiven des Gesamtgeschehens anzubieten. Aber diese Sichtweisen und Erkenntnisse engen seinen Handlungsspielraum auch wieder ein. Und dann ist da noch die vage Erinnerung, die zuweilen etwas stärker wird und ihm Einflussmöglichkeiten auf die kommenden, sich wiederholenden Ereignisse vermittelt. Bishop wird durch eine am abendlichen Mord beteiligte Macht vor dem Anbruch eines neuen Tages in den Körper eines anderen Gastes gesteckt, Mit dessen Visionen, Ticks und Schmerzen muss er dann den Tag ertragen, erleiden oder kann er ihn auch gestalten?

Erst wenn der Mörder entlarvt ist – lesen Sie bitte weiter, wir verraten nichts von der sich spät anbahnenden Lösung, aber passen Sie auf, relativ früh gibt es einige Hinweise, sehr versteckt aber Hinweise – darf oder dürfte Aiden Bishop Blackheath House verlassen. Die ganze Geschichte ist kein so richtiges Versteckspiel, denn die Verhältnisse zwischen den Personen, Gunst und Missgunst sind nur allzu offen. Krimispezialisten können lange nach Fehlern suchen: Möglicherweise ist dem Autor kein Detail entgangen, er weiß sie nur zu gut für den Fortgang der Handlung und als Präsentation von Indizien zu präsentieren, die kleine erste Aufschlüsse vermitteln könnten.

Diese Detailgetreue wird auch im Verhältnis der Personen untereinander erkennbar. Bishop der mehrere Rollen ausleben oder erleiden muss, wundert sich zuweilen über die Marotten seiner „Wirte“.  Er müsste vorher schon wissen, welchen Attacken er ausgesetzt sein wird, welche Verletzungen man ihm zufügen wird. Aber die Dinge nehmen ihren wiederholten Lauf: „Alles geschieht exakt so wie gestern,“ (S. 97) ob das wirklich stimmt? Aber kein Verbrechen ist perfekt, immer wieder übersehen der oder die Täter das ein oder andere und hinterlassen Indizien.

Die Genauigkeit der Konstruktion dieses Krimis fällt auch auf, wenn man ab und zu eine Lesepause einlegt, dann weiterliest und sofort wieder „drin“ ist. Der Autor feit den Leser davor, den Faden zu verlieren. Bishops Perspektive aus verschiedenen „Wirten“ klingt zunächst komplex , wirkt aber wie ein roter Faden, der die Ereignisse zusammenhält. Seine eigene, Bishops, Erinnerung blitzt auf („Es gibt einen Teil von mir, der sich an mein wahres Gesicht erinnert.“ (S. 123), wenn er sich mit einem neuen Wirt arrangieren, („Ich werde also gerade wahnsinnig, nicht wahr?“ S. 105) oder sich mit Bishop arrangieren muss, aber die Perspektive vom Wirt zu Bishop wird ausgeblendet, denn im Roman muss nur dieser sich mit seinen geistigen und körperlichen Gastgebern koordinieren. Seine zaghaften Versuche, mit seinem Wissen das Schicksal der Beteiligten zu modifizieren, spielen eine gewisse Rolle: „Ich habe plötzlich das Gefühl, in einem Theaterstück mitzuspielen, bei dem jeder seinen Rollentext kennt, außer mir.“ (S. 106) Für Bishop gibt es kein Entrinnen:er muss sich Sätze wie diese anhören: „Die Zukunft ist keine Warnung, mein Freund, sie ist ein Versprechen – eines das wir nicht brechen werden.“ (S. 133)

Doktor Sebastian Bell hat wie jede andere Figur einen Charakter, seine Rolle und Aufgaben. Auch hier  ergeben sich im Lauf der Geschichte Verschiebungen und Veränderungen. Viele der Gäste haben gar keinen guten Kern in sich, ihr Hass aber auch Furcht und Angst zeigen sich früher oder später. Das erzwungene Ausprobieren seiner Wirte desillusioniert Bishop, der sich deren Veränderungen kaum widersetzen kann. Aber dann ist da auch noch eine Fragmentierung der Ereignisse im Erleben Bishops, die sich wie Puzzleteile offenbaren, aber schwer zusammenfügen lassen. Was hat der Satz „Freiwillig nach Blackheath zu kommen, bringt gewisse Vorteile mit sich“ (S. 267) für eine Bedeutung? Bishop ist immer mehr irritiert: „..jeder neue Wirt, in dem ich aufwache, ist stärker als der vorherige…“ (S.325) Ist das der Ansatzpunkt, des Knäuel zu entwirren? Bishops Wirtreise beschert ihm offenbar doch neue Erkenntnisse.

Tropen hat mit Turtons > Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle eien Krimi vorgelegt, der spannende Lesestunden mit aufregenden Ereignissen und einer überraschenden Lösung kombiniert.

Stuart Turton
> Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle
Aus dem Englischen von Dorothee Merkel (Orig.: The Seven Deaths of Evelyn Hardcastle)
Tropen
1. Aufl. 2019, 605 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-608-50421-7

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