Verlagsblog

Begleiten Sie uns nach Night Vale?
Dienstag, 24. Mai 2016 in der Stadtbücherei Stuttgart

23. Mai 2016 von

night-vale

Dienstag, 24. Mai 2016 – 20:00 – 22:00
in der Stadtbücherei Stuttgart – Max-Bense-Forum – Mailänder Platz 1 – 70173 Stuttgart

Moderation: Denis Scheck
Deutsche Lesung: Andreas Fröhlich
Die beiden Autoren sind anwesend!
Eintritt: 7,-/3,- Euro
In Zusammenarbeit mit dem Festival Dragon Days

> Weitere Termine.

Max-Bense-Forum – Mailänder Platz 1 – 70173 Stuttgart

In unserem Lesebricht zu Nigth Vale hieß es: „Spannung pur. … Schreibgeräte in Night Vale? Gibt es nur im Museum der verbotenen Technologien, weil jede Art von Schreibgerät schlicht und einfach verboten war. Könnte dem öffentlichen Wohlergehen schaden. Jeder schreibt trotzdem – heimlich (vgl. S. 24) … Nichts passt in Night Vale aus unserer heutigen Sicht so richtig zusammen, aber die Bewohner haben „selbtgeschusterte Systeme“, wie sich ihre Welt oder ihre Stadt, die sie nie verlassen, erklären. (cf. S. 35) „Das Leben eines Menschen ist bloß das, was er tut,“ (S. 43) klingt fast nach Sartre. Immer wieder kreist die Geschichte um die Suche nach dem Mann mit dem hellbraunen Jacket und dem Hirschlederkoffer. (vgl. S. 61) Wird er sich zu erkennen geben? Gibt es ihn überhaupt? Nein ich verrate nichts.“ > Bitte weiterlesen.

night-valeJoseph Fink, Jeffrey Cranor
> Willkommen in Night Vale
Aus dem Englischen übersetzt von Wieland Freund und Andrea Wandel
1. Aufl. 2016, 378 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-608-96137-9

Lesebericht Merkur 804 Mai 2016 (II)

20. Mai 2016 von
> Lesebericht
Merkur 804 Mai 2016 (I)

Die > Antrittsvorlesung von Patrick Boucheron haben wir schon gelesen.

Per Leo zeigt einen „Verkomplizierungsversuch“: „Über den Nationalsozialismus sprechen“ und stellt die Frage gelegentlich der Diskussion um Heideggers „Schwarze Hefte“ ob es eine nationalsozialistische Philosophie gab und beklagt dabei, dass Fachwissen immer nur bruchstückhaft im Allgemeinwissen ankommt. Daran ist die Fachwissenschaft nicht ganz unschuldig, attestiert Leo ihr och, z. B. mit dem Begriff „Nationalsozialismus“ eher sorglos umzugehen.

Vgl. > Nachgefragt: Per Leo, Flut und Boden – 12. Mai 2014

Andreas Dorschel denkt über „Abhängige: von Gnaden einer Person, von Gnaden einer Sache“ nach und vermittelt uns, dass weniger Unterscheidung zwischen Abhängigkeit von Sachen und von Personen weniger erkenntnisreich ist, als wir vermuten. Dennoch hängt heute der Flaneur, der auf seinen digitalen Begleiter starrt, statt auf die Straße, am digitalen Tropf, an der Sache, an seinem digital device, das subtil die Kommunikation mit dem Nächsten auf Schnelligkeit und Oberflächlichkeit reduziert. Längst beherrscht die Sache de Flaneur und fesselt seine ganze Phantasie, hat der Andre kein App existiert er nicht, weil nicht mehr ansprechbar. Leo meint, die Abhängigkeit werde erträglicher, wenn sie wechselseitig sei (vgl. S. 50), digital diktiert sie ein Korsett, das nur das Ausschalten beim nächsten Treffen überwinden kann.

Friedrich Wilhelm Graf formuliert die Religionskolumne: „Lutherdenken? Reformationsjubiläum? Christusfest?“ In der Filmkolumne berichtet Simon Rothöler über „Fluchtbildzustände“.

Till Breyer rezensiert den Band von Jonathan Sheehan und Dror Wahrman, Invisible Hands. Self-Organization and the Eigteenth Century, University of Chicago Presse 2015: Adam Smiths Bild der »unsichtbaren Hand« ein 18. Jahrhundert formuliertes Konzept der Selbstorganisation, erklären Sheehan und Wahrman:

Robin Detje hat drei Reisen zur Kunst nach Venbedig, Berlin und Istanbul unternommen: Zumutung, Schönheit, Gegnerschaft Jens Soentgen beklagt das Ergebnis der Klimakonferenz in Paris Ende letzten Jahres: Wider den umweltpolitischen Utopismus: Vgl.: > La loi de ratification de l’accord #COP21 adoptée par l’Assemblée nationale. Seiner Ansicht nach fehlen die Voraussetzungen für ene wirksame Weltklimapolitik. Rainhard Brandt kann sich ein „house of One“ der drei Offenbarungsreligionen nicht vorstellen. Christiaan L. Hart Nibbrig stellt uns den Sammler vor. Remigius Bunia hat sich Lobbyarbeit in Brüssel angesehen, eine Art heimliche und geduldete Nebenregierung. Harry Walter hat wieder zu einem Foto getextet

> MERKUR 804 – Mai 2016

Lesebericht: Jörg Magenau, Princeton 66. Die abenteuerliche Reise der Gruppe 47

12. Mai 2016 von

magenau-princeton-66Bin mir 100% sicher, auch unsere Schüler, vielleicht sogar unsere Germanistik-Studenten sind viel zu wenig mit unserer Literaturgeschichte vertraut. Gruppe 47? Wer reiste im April 1966 nach Princeton in die USA? Es war die 28. Tagung dieser Gruppe. Bitte ein paar Namen? Hm… Der Lehrer oder der Dozent guckt in die Runde… Eine gute Gelegenheit, jetzt den Band von Jörg Magenau, Princeton 66. Die abenteuerliche Reise der Gruppe 47 hochzuhalten – außerdem ist dieses Buch auch eine Geschichte der Bundesrepublik der

sechziger Jahre aus einem anderen Blickwinkel ! Richter, Grass, Johnson, Fuchs, Stiller, Bichsel („… war so grundsympathisch, dass niemand ihm Arges wollte“ S. 121), Herburger, Brinckmann, waren mit dabei, wie Weiss, Kaiser, Fried, Lenz, Delius, Augustin, Novak, Schreiber, Piwitt, Lettau, Chotjewitz…

Literaturhaus Stuttgart, Mittwoch 02.04.03, 20.00 Uhr > Machiavellis letzter Brief – Peter O. Chotjewitz. Lesung und Gespräch. Moderation: Lerke von Saalfeld. Fotos. H. Wittmann

chotjewitz

…Becker, Enzensberger und andere. Die Kritiker Raddatz, Höllerer, Mayer und Reich-Ranicki, Karasek, Baumgart, Ferber reisten an. Walser, Eich, Böll, Fichte waren nicht mit dabei.

Ein Blick in das Archiv des Literaturhaus Stuttgart: Dienstag 10.07.07 20.00 Uhr. > Beim Häuten der Zwiebel: Günter Grass. Lesung. Fotos: H. Wittmann.

1966 ist noch Krieg in Vietnam der Krieg, Mao »revolutioniert«die Kultur, und Schriftsteller und Kritiker reisen an die amerikanischen Ostküste nicht nach Telgte sondern nach Princeton, um über Literatur zu diskutieren: achtzig Autoren machen sich auf die Reise. Einfache Regeln. es wird 20 Minuten gelesen, sozusagen auf dem Grill oder wie er auch genannt wurde auf dem elektrischen Stuhl. Jens musste als erst da drauf. Auf einmal melden sich die Jüngeren zu Wort. Handke. Er wirft den Lesenden »Beschreibungsimpotenz« vor. War das ein Todesstoß für die Gruppe? Jedenfalls war es das letzte Treffen dieser Art. Jörg Magenau hat die Geschichte dieses Treffens nacherzählt: Princeton 66. Die abenteuerliche Reise der Gruppe 47. Statt der unsäglichen Talkrunden, mit denen das TV uns langweilt, wäre das doch ein tolles Format für abendliche Ereignisse. Keine aufgeblasenen Interviews mit TV-Kritikern, sondern Autoren haben 15- 2o Minuten Zeit, so wie Günter Grass im Stuttgarter Literaturhaus, der alleine auf einem Stuhl vor einem kleinen Tisch saß, erzählte, aus seinem Buch berichtete, las, wieder berichtete, das ist der Abend der mir von so vielen Veranstaltungen dort am allerbesten in Erinnerung geblieben ist. Empfindlichkeiten, Streit, gegenseitige Belauern, Vorwürfe, Angriffe, bis fast zum offenen Krieg. Einunddreißig der 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer lasen ihre Texte, 22 in Prosa, sieben Lyrik und zwei Dramatik, berichtet Magenau. (S. 75) Reich-Ranicki („unter den Derben immer der Derbste“ S. 104)hörte zu, runzelte die Stirn und lief sich für seine weitere Kritikerkarriere warm:

Literaturhaus Stuttgart, Freitag 24.10.03, 21.00 Uhr – > Spätlese – Marcel Reich-Ranicki. Hanns-Josef Ortheil Veranstaltungsreihe: Gespräch – Fotos: H. Wittmann

reich-ranicki

Viele trugen zum ersten Mal in solch einem erlauchten Kreis einen Text vor. Gerd Fuchs las eine Geschichte um einen Prozess – der Auschwitzprozess war noch nicht abgeschlossen – vor. Ein bisschen Kafka? Karasek fand nichts an der Geschichte und Magenau schreibt so, als wären wir dabei gewesen. Reich-Ranicki regte sich noch nicht mal auf. Wie machte Richter das, um die Gruppe zusammenzuhalten? (S. 99 ff.) Becker las über Rom, und Richter rief beim Vortrag von Becker zur Ordnung: „Marcel, Marcel,“ weil dieser dauernd mit Jens tuschelte.

Kritiker oder Schriftsteller: Die Mitglieder der Gruppe 47 probten die Rollen und wechselten die Seiten, so wie Höllerer als Autor auf dem elektrischen Stuhl Platz nahm: S. 126 ff. Und dann las Handke (24), S. 130 ff.

Nochmal. Das wäre ein Format für eine Literatursendung im TV. Vier Autoren, die nacheinander aus ihren Werken lesen, 10-15 Min. und vorher oder danach etwa über das Buch sagen. Kein Moderator, kein Frager, vielleicht eine Diskussionsrunde hinterher mit diesen vier Autoren.

Jörg Magenau,
> Princeton 66. Die abenteuerliche Reise der Gruppe 47
1. Aufl. 2016, 223 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-608-94902-5

Lesebericht Merkur 804 Mai 2016 (I)

11. Mai 2016 von
„…la lumière ne peut-elle pénétrer ces masses? Revenons à ce cri : Lumière! et obstinons-nous-y! Lumière! lumière! –Qui sait si ces opacités ne deviendront pas transparentes? les révolutions ne sont-elles pas des transfigurations? Allez, philosophes, enseignez, éclairez, allumez, pensez haut, parlez haut, courez joyeux au grand soleil, fraternisez avec les places publiques, annoncez les bonnes nouvelles, prodiguez les alphabets, proclamez les droits, chantez les Marseillaises, semez les enthousiasmes, arrachez des branches vertes aux chênes. Faites de l’idée un tourbillon.“
Victor Hugo, Les Misérables, III,1,2

Die Antrittsvorlesung von > Patrick Boucheron im Collège de france, die er dort am 17. Dezember 2015 gehalten hat: > Ce que peut l’histoire – mit dem Video zum Download.

MR_2016_05.jpg.29730Der > Merkur 804 – Mai 2016 hat eben die Übersetzung dieser > Antrittsvorlesung in voller Länge veröffentlicht.

> Patick Boucheron, Jahrgang 1965, hat sich auf das Mittelalter und die Renaissance in Italien spezialisiert. Mit Beginn des neuen Studienjahres 2015/106 ist er Professor am > Collège de france. Er begann seine Universitätskarriere 1994 mit einer Arbeit über Le pouvoir de bâtir : urbanisme et politique édilitaire à Milan aux XIVe et XVe siècles. Er war maître de conférences an der École normale supérieure de Fontenay/Saint-Cloud und wechselte 1992 zur Universität Paris 1 Panthéon-Sorbonne. Sein Lehrstuhl im Collège de France trägt die Bezeichnung: > „Histoire des pouvoirs en Europe occidentale (XIIIe ‑ XVIe siècles)“.

In seiner Antrittsvorlesung erinnert ihn die Atmosphäre auf der Place de la République an eine eine Passage aus den > Les Misérables von Victor Hugo: „Tenter, braver, persister, persévérer, s’être fidèle à soi-même, prendre corps à corps le destin, étonner la catastrophe par le peu de peur qu’elle nous fait, tantôt affronter la puissance injuste, tantôt insulter la victoire ivre, tenir bon, tenir tête; voilà l’exemple dont les peuples ont besoin, et la lumière qui les électrise.“

Und dazu gehört die Antrittsvorlesung wenn „Paris, die Welt repräsentiert“ von Jules Michelet am 23. April 1838 am Collège de France, in der er die Statd als große Kreuzung beschreibt, „an der sich die Wege aller nationen treffen.“ (Vgl. P. Boucheron, « Paris représente le monde : Jules Michelet, 23 avril 1838 » et « La leçon inaugurale de Georges Duby (4 septembre 1970) » , dans Pierre Toubert et Michel Zink dir., Moyen Âge et Renaissance au Collège de France, Paris, Fayard, 2009, p. 37 – 51 et p. 469 – 475.) Man merkt, dass Boucheron mit der Geschichte der Stadt als sozialer und historischer bestens vertraut ist, Kreuzungen und Plätze, das sind die eigentlichen Lebensräume einer Stadt : > Arnulf-Klett-Platz oder Plätze sind in Stuttgart oft Straßen oder warum hat Stuttgart keine Platzkultur?.

Wozu eigentlich soviel Geschichte? Fragen sich manche. Und dann sind es die grundlegenden Texte, die uns die Aufgaben, das Vermögen die Kapazitäten der Geschichtsschreibung vor Augen führen. „Was vermag Geschichte?“ fragt Patrick Boucheron und erläutert uns, warum diese Disziplin zu den so große Leidenschaften auslösen kann.

Sein Bescheidenheitstopos fällt besonders heftig aus, als er seine Antrittsvorlesung hält: „.. der animalische Trieb, unmittelbar die Flucht zu ergreifen, und gleichzeitig hämmern die Worte von innen an meine Schläfe.“ S. 7 Auch dazu passt die Frage Boucherons, die er sich als Historiker stellt: „Wo liegt die Gefahr?“ S. 8

Zunächst erläutert Boucheron anhand der Bezeichnung seines Lehrstuhls seine Auffassung der Epocheneinteilung und deren Implikationen. Boucheron möchte Le Goff in dessen Entperiodisierung folgen. (cf. S. 16) Geschichte, deren „unterste Schichten nach wie vor aktiv sind“… „fördert, mit andern Worten, Einsichten in die gegenwärtige politische Situation zutage.“ S. 12 f.

Er skizziert die Geschichte der Machtformen ab dem 13. Jh. der er seine Arbeit am Collège de France widmen möchte. Er berichtet auch über die eigenen Erlebnisse, die ersten Vorlesungen von Georges Duby am Collège de France 1985, warum haben wir uns dort nicht getroffen, damals habe ich dort auch die Vorlesungen von Andre Chastel gehört? Und Boucheron will zeigen, wie die langsame Lektüre der antiken Texte mit dem „Drängen der Gegenwart“ S. 27 in Überstimmung gebracht werden muss. Soviel zum Thema, wir sind nicht zu spät, das will er mit seiner Vision der Geschichte, mit seiner historische Erfahrung den Jüngeren erklären. Er will auch folgerichtig den Gewissheiten der Historiker entgegentreten, denn die Geschcihte ist offen und kennt keine Finalität. Gelassener (angesichts des Chaos) werden, das erinnert wieder an seinen Gang über die Place de la République.

> MERKUR 804 – Mai 2016

Das Herbstprogramm 2016 von Klett-Cotta und Tropen

26. April 2016 von

Wir lesen noch die Bücher aus dem Frühjahrsprogramm und das Video > Nachgefragt. Jörg Magenau, > Princeton 66. Die abenteuerliche Reise der Gruppe 47, das wir auf der Leipziger Buchmesse aufgenommen haben, muss auch noch geschnitten werden. Und am 28. Mai erscheint von Peter Nichols, > Die Sommer mit Lulu.

klett-cotta-bellestristik-herbst-2016klett-cotta-tropen-herbst-2016klett-cotta-fantasy-herbst-2016
klett-cotta-sachbuch-herbst-2016klett-cotta-fachbuch-herbst-2016

Das neue Jahr hat erst angefangen, der Winter ist immer noch nicht so richtig vorbei, den Weihnachtswunsch-zettel 2015 haben auch noch nicht alle abgearbeitet, und da kommen schon die Herbstvorschauen, Buchmesse in Frankfurt, erster Frost. Noch sind wir aber nicht so weit.

sweeney-nestSchlagen wir die Vorschauen einmal auf: > Klett-Cotta Belletristik Herbst 2016

Am 29.10.2016 wird der Roman von Cynthia D’Aprix Sweeney > Das Nest in der Übersetzung von Nicolai von Schweder-Schreiner erscheinen. Melody, Jack, Bea und Leo sind Geschwister. Mitten im Leben, so um die Vierzuig. Eines Tages kommt es zum Erbe. Wenn das aber ausbleibt? Wie das liebe Geld alles durcheinanderwirbelt.

Planen Sie > Ihren Herbsturlaub am besten rund um > Tropen Herbst 2016. Wenn Sie diese Vorschau aufschlagen, haben Sie schon angefangen, auf die Bücher zu warten.ramadan-hotel-jasminAm 27.8.2106 erscheint Jasmin Ramadans Roman > Hotel Jasmin.Rolan hat mit seiner Mutter abgeschlossen. Als man die Grundschullehrerin Christiane Tarpenbek beschuldigt, eine somalische Schülerin beleidigt zu haben, sieht der Sohn sie unter einem andren Blickwinkel. Es geht um die Selbstfindung einer Mutter in einer zunehmend rassistischen Gesellschaft. Sie bricht aus, reist nach Kairo und findet jemanden, der ihre Sorgen endlich versteht.

Schon auf den ersten Seiten > Klett-Cotta Fantasy Herbst 32016 steht die Ankündigung zu > Band 3: »Die Königin der Flammen« nach dem großen Erfolg von > »Das Lied des Blutes« und »Der Herr des Turmes« von Anthony Ryann: ryan-königin-der-flammen. In diesem Abschlussband der Rabenschatten-Trilogie muss Kämpfer Vaelin Al Sorna, mittlerweile Herr über die Schlachten des Reiches, seiner Königin Lyrna beistehen, um ihr Reich zu retten. Seine besondere Gabe, »das Lied« in seinem Blut, verklingt langsam. Wird es reichen, um die tückischen Feinde abzuwehren? Im fernen Volaria zieht eine neue Bedrohung auf, die die ganze Welt in Chaos und Vernichtung stürzen könnte. Ein neuer Feldzug ist nicht mehr zu vermeiden.

schweizer-islam-verstehenIm Segement > Klett-Cotta Sachbuch erscheint der Band von Gerhard Schweizer > Islam verstehen.Geschichte, Kultur und Politik wird Ende Juni bei Klett-Cotta erscheinen: „Das Standardwerk – für alle politisch wie zeitgeschichtlich Interessierten, die den Islam verstehen wollen,“ steht auf der Website von Klett-Cotta.

Sein Band > Syrien verstehen Geschichte. Gesellschaft und Religion ist kürzlich in einer 2. Auflage erschienen.

brisch-bindungstraumatisierungenDie Vorschau Klett-Cotta Fachbuch Herbst 2016 kündigt mehrere Titel an, die zur aktuellen Flüchtlingsdebatte passen, so u. a. > Karl Heinz Brisch (Hrsg.)
> Bindungstraumatisierungen. Wenn Bindungspersonen zu Tätern werden „Bindungstraumatisierungen gehören zu den schwersten Traumatisierungen überhaupt. Sie haben langfristige und gravierende Auswirkungen auf alle psychischen, sozialen und körperlichen Bereiche des Betroffenen. Es entstehen pathologische Bindungen des Opfers an den Täter, Erkrankungen mit dissoziativer Symptomatik und andere Muster von Bindungsstörungen,“ heißt es in der Verlagsankündigung.

Vgl. > Lesebericht: Karl Heinz Brisch (Hg.), Bindung und Migration

> http://www.klett-cotta.de/downloads

Google und das Scannen von Büchern

20. April 2016 von

Patrick Bahners, > Google Books Jetzt geht’s erst richtig los, FAZ 20. April 2016

Der Supreme Court erlaubt weiterhin Google, Bücher zu digitalisieren. Das Urteil ist eine gute Gelegenheit, an das vor 10 Jahren rezensierte Buch von > Jean-Noël Jeanneney > Quand Google défie l’Europe. Plaidoyer pour un sursaut, Editions Mille et une nuits, Paris 2005, zu erinnern: „Jeanneney gibt zwar eine gewisse Bewunderung gegenüber den Begründern von Google zu, will aber der Passivität, mit der vor allem in Europa ihrer Herausforderung begegnet wird, nicht hinnehmen. Die Aufgaben der Bibliothekare und Buchhändler werden mit der zunehmenden Digitalisierung in dem Maße nur noch größer, wie die technische Entwicklung den Unterschied von bloßer Information und überprüften Wissen ständig weiter vergrößert. Jeanneney stellt prinzipielle Fragen. Kann dieses System des Suchens, so wie Google Print es präsentiert, den Ansprüchen, die die Kultur fordert, überhaupt gerecht werden?“ Google fordert uns alle immer noch heraus. Warum akzeptieren wir Europäer, dass ein amerikanisches Unternehmen es sich anmaßt, auch urheberrechtlich geschützte Bücher einscannen zu und sie durchsuchbar machen zu dürfen… das ist os wie mit S21, man baut und abute, und obwohl der bahn noch Teilbenehmigungen fehlen, die werden kommen, weil man ja schon baut und baut. Digital geht, alles wird gescannt, was das Zeug hält, der Zug der zeit wird es schon legalisieren, sagt Google sich und uns.

In der Rezension über das Buch von Jean-Noël Jeanneney hieß es: „Jeanneneys Aufruf zeigte schnell Wirkung. In einer Botschaft haben sich Frankreich, Polen, Italien, Spanien, Ungarn und Deutschland am 28. April 2005 an den Präsidenten den europäischen Rates Jean-Claude Juncker und an den Präsidenten der Europäischen Kommission, José Manuel Durao Barroso, gewandt. 19 National- und Universitäts-Bibliotheken in Europa haben den Appell der französischen Nationalbibliothek unterzeichnet, um eine drohende geistige und kulturelle Vorherrschaft der USA zu verhindern.“ Huete enthält die > http://www.europeana.eu/portal/ „52,557,036 Kunstwerke, Artefakte, Bücher, Videos und Audios aus ganz Europa“.


Dieser Beitrag ist schon wieder ein willkommener Anlass, an die Aufgaben eines Verlages zu erinnern, die auch im digitalen Zeitalter trotz der wertvoillen Unterstutzung durch > soziale Netzwerke nichts von ihrer Bedeutung für die Verbreitung von Büchern eingebüßt haben. Verlegerarebeit, die berherrschte Friedrich Cotta vorzüglich. Im Lesebericht: Johann Friedrich Cotta, Ein Leben für die Literatur Darin heißt es u.a.: „Die Autoren verlangen zur Recht ihr Honorar und kennen sehr wohl den Wert ihrer Werke, die Lieferanten wollen Geld sehen, die Buchhändler sind an ihren Rabatten interessiert und der Verleger wiederum kämpft für alle zusammen gegen die Raubdrucke und den Druckfehlerteufel: Hier die korrigierte Fassung mit neuen Druckfehlern schrieb er einmal. Kein Glied der ganzen Produktionskette, mit der das Wissen verbreitet wird, arbeitet kostenlos.“

Peter Kaeding
> Die Hand über der ganzen Welt
Johann Friedrich Cotta – Der Verleger der deutschen Klassik
1. Aufl. 2009
Ausstattung: Leinen mit eingelassenem Titelschild, Fadenheftung, Lesebändchen
496 Seiten
ISBN: 978-3-7681-9712-0


Patrick Bahners zitiert Richter Leval, der der Auffassung ist, dass Autoren kein Monopol auf Informationen hätten, die in ihren Büchern stehen würden. Und Google Books sei nur ein „Schlagwortkatalog des Weltbuchbestandes“ steht bei Bahners. Klar, so was ersetzt nicht die Lektüre der Bücher, auch wenn Studenten in Versuchung geraten, schnell noch ein schönes Zitat für irgendeine Stelle ihrer Arbeit mittels Google-Books zu suchen.

> Open Access ist ein Angriff auf die Freiheit der Wissenschaften, Google ist ein ständiger Angriff auf das Urheberrecht.

In Frankreich war > www.gallica.fr eine Antwort auf die von Jean Noël Jeanneney beklagte Strategie von Google. Hier werden die Urheberrechte akzeptiert und berücksichtigt, und außerdem ist mit Gallica eines der besten Angebote einer Online-Bibliothek im Internet entstanden. Man könnte beinahe schon ein Buch schreiben, indem man sich nur online auf Gallica tummelt, aber die Bibliographie von > Napoleon III. Macht und Kunst, belegt, das das nicht möglich ist.

Wenn Verlage Google gestatten, auszugsweise ihre Bücher in Google-Books anzuzeigen, ist das eine Marketingentscheidung. Wenn ich aber meine Texte in Google-Books wiederfinde, auch wenn die Verlage möglicherweise Google das erlaubt haben, stört mich das sehr, weil ich nicht mehr entscheiden kann, wer, wo und wann meine Texte zu seinem Vorteil nutzen nutzen darf, denn jeder Text den Google verwendet, stärkt seine Inhalte und seien Werbeeinnahmen, warum honoriert Google uns eigentlich nicht > für unsere Inhalte?

Oder soll man doch lieber jubeln wie Andreas Rosenfelder in der WELT? > Google ist die Rettung für alle verkannten Genies, weil wir ohne Google das „Handbuch der Dicht- und Redekunst“ von 1798 nicht kennen würden? Alte Bücher, für die das Urheberrecht nicht mehr gilt, bietet Gallica auch zum Herunterladen und zum Durchsuchen an. Es geht uns in diesem Beitrag um das Urheberrecht, das es stets und ständiger Aushöhlung zu bewahren gilt.

Nachgefragt: Jan Snela, Milchgesicht

15. April 2016 von

snela-milchgesicht

Jan Snela stammt aus München, er ist in Tübingen und Stuttgart zu Hause. Er hat Komparatistik, Slavistik und Rhetorik in München und Tübingen studiert. Im Sommersemester 2013 lehrte er Literarisches Schreiben an der Uni Heidelberg. Er ist Gewinner des Literatur-Nachwuchswettbewerbs Open Mike der Berliner Literaturwerkstatt. Und war in 2012 bei der Mikrolesung in der Stuttgarter Stadtbücherei zu Gast. jan-snela-video. Sein jüngst bei Klett-Cotta erschienenes Buch > Milchgesicht trägt den Untertitel Ein Bestiarium der Liebe. Ein Bestiarium (kommt von bestia – wildes Tier). Da gibt es das Bestiarium von Richard de Fournival aus dem 13. Jahrhundert, dessen Tiergeschichten von der Liebe handeln, um dem Leser zu zeigen, wie er die Gunst einer Dame erringen kann. Guillaume Apollinaires „Le bestiaire ou le cortège d’Orphée“ (1911) Franz Bleis „Großes Bestiarium der modernen Literatur“ (1924) sind Beispiele aus dem 20. Jahrhundert. Wie ist der Untertitel Ein Bestiarium der Liebe seines Buches Milchgesicht zu verstehen? Liebe wird hier mit Tieren in eine enge Verbindung gebracht:

Eine Geschichte heißt Das Wiesel, das Henri zwischen zwei Gehwegplatten zuläuft. Wiesel oder Hermine? Diese viel zu kurze Frage wird der Geschichte nicht gerecht.

Auf unserem Blog steht: „Das hat Jan Snela nicht eben mal geschrieben, das ist schon echt harte Arbeit, da wurde gefeilt und gehobelt und dieses Werkeln am Text…“ stimmt das? wollten wir wissen.

Schreiben Sie oder komponieren Sie ihre Stücke? haben wir Jan Snela gefragt. Sein Buch enthält 10 Kurzgeschichten, kurze und längere Miniaturen, Novellen, oder gar nur ein Text, wie nennen Sie diese Kurzform am liebsten? haben wir ihn gefragt.

„Milchgesicht“ heiß die erste Geschichte. Beim Antesten von Büchern, lese ich die ersten Seiten immer laut vor, das rate ich auch den Lesern… „Es war ein Mittwoch und Zeit für mein Milchbad.“ Warum ein Milchbad? Gesundheitliche Gründe, Kosmetische Gründe? Frust, weil Karen ausgezogen war? Wenn Sie diese Geschichte gelesen haben, werden Sie in jeder Tankstelle unwillkürlich danach gucken, ob noch genug Milch im Regal steht. Hier in Milchgesicht geht es um einen Kaufvorgang, den der Autor en détail beschreibt, wie im Nouveau Roman, jede Einzelheit zählt, Milch muss her, oder geht es um mehr? Die verflossene Liebe verwinden?

SPOOK SPEAKER in der U-Bahn lesen, sich von den Artikeln verschlingen lassen die Schöne drei Sitzgruppen weiter: „Ich war ihr bereits verfallen.“ – Dann kommt wieder eine Haltestelle: „Die S-Bahn setzte sich ruckelnd erneut in Bewegung, nun merr fast leer. Die Schöne und ich waren waren allein im Abteil zurückgeblieben.“ Später fragt sie: „Gehn wir zu Dir?“ Und er nannte sie einfach mal Ruth, die sich durchs Fenster rettete, als Kirstin schon zu hören war. Eine Zufallsbekanntschaft, die spannende Geschichte einer Zufallsbekanntschaft?

„Eine Vigilie“. Die wilde Nacht mit Amalie. Der Autor dieses Buches hat wahrscheinlich in Paris studiert. Schließlich war es doch nicht so schwer, Amalie rumzukriegen, sie trug per (Liebes)Briefchen dazu bei „Und bist du prêt?“ Amalie lebt frugan und, die Kerze auf dem Fußboden, langwierige Vorbereitungen, bis sie endlich zusammenkommen, bis Amalie so weit ist.

DAS WIESEL wird für Hermine zur Konkurrenz, weil es alle Aufmerksamkeit bekommt und schließlich auch mal weg ist, dann wieder kommt, und dem Erzähler fürs Leben sinnstiftend erscheint, so dass Henris Doktorarbeit bleibt, wo sie gerade ist.

Baudelaire sagte in seiner Verteidigungsschrift von seiner Gedichtsammlung, sie forme ein Ganzes und nur dadurch könne die Moralität seines Werkes verstanden werden. Ist das hier auch so? Insgesamt ein Liebesroman? Sie erzählen ganz verschiedene Situationen, die aber alle irgendwie aufeinander verweisen? Wie oder mit welchem Ziel?

Snelas Schreibstil verleitet zum Vorlesen. Die Maulprobe nach Flaubert hatte die erste Geschichte Milchgesicht bestens passieren lassen. Manchmal bekommt dann doch wieder das nüchterne Erzählen die Oberhand über einen skurrilen Stil. Wir wollten von ihm wissen, wie er seinen Schreibstil nennt.

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Jan Snela
> Milchgesicht
Ein Bestiarium der Liebe
ISBN: 978-3-608-98307-4

Lesebericht: Sandro Veronesi, Fluchtwege

15. April 2016 von

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Was einem an einem Tag alles so passieren kann, wenn wirklich jeder Moment schiefgeht, kennen Sie das? Man steht morgen auf, hat einen Plan für den Tag und landet im absoluten Chaos, das sich ständig selbst potenziert. Pietro Paladini hat seine Angelegenheit eigentlich prima geordnet. Seine Geschäfte laufen gut, keine Klagen. Pietro hat außer seiner Familie noch eine Freundin D. Plötzlich häufen sich die Probleme mit seiner Tochter Claudia, sein Bruder wird polizeilich gesucht, und dann kommt ihm sein Geschäftspartner Lello, richtig Raffale Pica, abhanden. Flucht, weg ist er, und es wird klar, dass er allen Grund hatte, das Weite zu suchen.

Es geht um Autos, die sie wegen unbezahlter Ratenverträgen wieder zurückholen und erneut verkaufen. Heute muss er das ungewöhnlicherweise einmal alleine machen und erlebt, wie das einzuziehende Auto und Dame, die es herausgeben sollte, mit hoher Geschwindigkeit davonbrausen. Sein Handy hat er bei ihr liegenlassen. Pietro so schnell hinterher, was ihm den Führerschein und eine saftige Geldstrafe kostet. Damit ist der Tag noch nicht zu Ende. Das versteht auch Pietro, der im Büro ein noch größeres Chaos entdeckt, als nach der Durchsuchung der Geschäftsräume das Finanzamt alles beschlagnahmt und mitgenommen hat. „Das wird eine Außenprüfung sein“, versucht Pietro als Erklärung. Um mit Lello in Kontakt zu treten, muss Pietro einen Internetshp aufsuchen: Pitro ist kein Internet-Liebhaber: „Dadurch, dass im Internet alles auf der gleichen Ebene und gleich weit weg ist, hat man das Gefühl, man habe im die Gelegenheit, sein Leben zu ändern, dem zu Trotz, was man eigentlich tun müsste.“ (S. 130) Guter Satz! Lello korrespondiert mit ihm nur noch über die Entwurfsfunktion von Google Mail.

Das ungestüme Schreiben von Veronesi berichtet ziemlich atemlos jedes Detail und zieht den Leser in Pietros aufeinderfolgende Unglücke hinein. Auch den andren Figuren ergeht es kaum besser, Marco Tardioli (Kap. 10 liest sich wie eine eigene Kurzgeschichte in Dramafrom) reist nach Australien, lernt die hübsche Marlene kennen, sie ist unbefreundet und Marco vermasselt durch seine eigene Dummheit ein hoffnungsvolles Rendezvous.

Pietro muss alle möglichen Leute auch von früher (re) aktivieren, um aus dem diesem Schlamassel irgendwie herauszukommen. Ein Tag im Leben des Pietro hat wirklich alles für ihn verändert. Andere helfen ihm zwar, machen aber seine Probleme nicht so recht zu den Ihrigen.

D. heißt Dianette – nach der Antibabypille, die bei ihrer Mutter nicht funktionierte. Später hat sie den Namen auf Diana ändern lassen, unser Erzähler bevorzugt Di‘ auf römische Art. Es sind die schnellen Dialoge, die immer wieder an Stelle von Beschreibungen die Handlung vorantreiben. Dann kommt es zu Streit, beide werden handgreiflich, D: reist ab. Adieu. Pietro wendet sich an früherer Freunde, die schon Bescheid wissen. Enrico: „Verkaufst Du immer noch gestohlene Autos in Rom?“. (D. 258) Schließlich sucht Pietro Rechtsbeistand.

Wenn Ihnen Chaos und das Gefühl eine Hiobsbotschaft generiert gleich die nächste bekannt ist, und Sie neugierig sind, wie andere die Achterbahn des Lebens beherrschen, dann ist dieses Buch für Sie genau richtig.

Sandro Veronesi,
> Fluchtwege
Roman aus dem Italienischen von Michael von Killisch-Horn (Orig.: Terre rare, Bompani, Mailand)
1. Aufl. 2016, 416 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-608-98035-6


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> Nachgefragt: Sandro Veronesi, Die Berührten

In unserem > Lesebericht hieß es: „Sein Erzählstil fällt auf, er betreut den Leser geradezu: „Sehen wir Mète ein bisschen bei seiner lautlosen Tätigkeit zu…“ und unterbricht die Beschreibung, wenn plötzlich die Handlung wieder einsetzt: „Doch jetzt kommt Mète zurück…“ (S. 8) Die Liebe treibt Mète jedoch immer zerstörerischer in die Nähe zu seiner sinnlich-verführerischen Halbschwester Belinda. Als die Eltern der beiden ihre Hochzeitsreise antreten, zieht Belinda bei ihm ein. Und damit ist die Katastrophe nicht mehr abzuwenden. Sandro Veronesis Roman ist nicht nur die Geschichte einer zerstörerischen Liebe, sondern gleichermaßen ein faszinierendes Gesellschafts- und Großstadtpanorama. Und die Geschichte beginnt in Rom. Auf dem Corso Vittorio „Mal ist sie die Bühne für einen Banküberfall, mal eine sonnige Strandpromenade…“ (S. 21)

Sandro Veronesi
> Die Berührten
1. Aufl. 2014, aus dem Italienischen von Michael von Killisch-Horn, 384 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-608-93993-4


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